Jobs für Langzeitarbeitslose in der Zeitarbeit

Jobs für Langzeitarbeitslose in der Zeitarbeit

1,7 Millionen Deutsche waren es noch 2007, in diesem Jahr sind es etwa 1 Million weniger: Die Rede ist von Langzeitarbeitslosen. Doch so gut die Lage auf dem Arbeitsmarkt, besteht kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Schließlich sind auch 2019 knapp 800.000 Menschen ein Jahr oder länger ohne Job. Wenn Sie selbst dazu zählen kennen Sie das Dilemma: Je länger die Suche nach einer Stelle nämlich andauert, desto schwieriger gestaltet sich der Weg zurück auf den Arbeitsmarkt. Diese prekäre Lage schlägt sich nicht nur negativ aufs Bankkonto. Depressionen, Selbstzweifel, Suchtkrankheiten oder ein Rückzug aus dem sozialen Leben – die Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit sind vielfältig und nicht zu unterschätzen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Unterstützung durch Teilhabechancengesetz

(Advertorial) Um hier präventiv einzugreifen hat die deutsche Regierung zum 1. Januar 2019 das „Teilhabechancengesetz“ eingeführt. Zahlreiche Unterstützungs- und Betreuungsangebote sollen bis 2024 Langzeitarbeitslosen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Beispielsweise erhalten Erwerbsfähige, die in den vergangenen acht Jahren mindestens sieben Jahre Arbeitslosengeld (ALG) II bezogen haben, einen Lohnkostenzuschuss von 100 Prozent zum Mindestlohn. Nach den ersten 24 Monaten wird der Zuschuss, der auf maximal fünf Jahre ausgelegt ist, jährlich um zehn Prozentpunkte reduziert. Ein zweites Instrument richtet sich an ALG-II-Bezieher, die seit mindestens zwei Jahren keinen Job haben. Sie erhalten im ersten Jahr einen Lohnkostenzuschuss in der Höhe von 75 Prozent. Im zweiten Jahr werden 50 Prozent des gezahlten Lohnes beigestellt. Darüber hinaus ist eine Nachbeschäftigungspflicht des Arbeitgebers in den ersten sechs Monaten nach der Förderung vorgesehen. Unabhängig von diesem neuen Gesetz kreiert die Zeitarbeit schon seit längerem Jobs für Langzeitarbeitslose und spielt damit eine entscheidende Rolle beim Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Was ist Zeitarbeit?

Von Zeitarbeit ist die Rede, wenn ein Personaldienstleister Unternehmen dadurch unterstützt, indem er ihm Personal überlässt und Arbeitskräfte als Dienstleitung vermittelt. Der Zeitarbeiter ist beim Personaldienstleister angestellt und erhält von diesem Gehalt sowie sämtliche Sozialleistungen – und zwar auch dann, wenn kein Unternehmen Hilfe benötigt. Die finanzielle Sicherheit ist nicht der einzige Vorteil der Arbeitnehmerüberlassung. Zusätzlich gewinnt der Zeitarbeiter Praxiserfahrung in verschiedenen Unternehmen und lernt unterschiedliche Arbeitsplätze sowie -teams kennen. Damit bringt die Zeitarbeit zusätzlich Farbe in den Berufsalltag. Darüber hinaus ist sie oft ein idealer Einstieg in den Arbeitsmarkt – entweder nach der Ausbildung oder nach einer Langzeitarbeitslosigkeit, werden doch Zeitarbeitnehmer häufig von Kundenunternehmen übernommen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Zeitarbeit als langfristige Lösung

„Die Zeitarbeitsbranche hat in den vergangenen Jahren immer wieder ihre Integrationsleistung für Langzeitarbeitslose unter Beweis gestellt, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, und stellt eine konkrete Beschäftigungsperspektive für sie dar“, betont Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) und verweist auf die Statistik: Rund 16 Prozent der Arbeitnehmer, die über einen Personaldienstleister beschäftigt sind, waren laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorher länger als ein Jahr arbeitslos. Dabei handelt es sich keineswegs um eine kurzfristige Erleichterung. Im Gegenteil: 65 Prozent der vorher Arbeitslosen sind noch 12 Monate nach ihrer Beschäftigungsaufnahme in der Zeitarbeit sozialversicherungspflichtig tätig, belegen Zahlen der Bundesagentur der Arbeit (BA). 42 Prozent dieser Menschen wechseln darüber hinaus aus der Arbeitnehmerüberlassung zu einem anderen Arbeitgeber und finden in einer anderen Branche einen Job. Die ehemals Langzeitarbeitslosen konnten sich offensichtlich bei einem Personaldienstleister beweisen und so eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung außerhalb der Zeitarbeitsbranche finden, erklärt der BAP.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Sicherheit durch Zeitarbeit

Die Chancen stehen offensichtlich für Langzeitarbeitslose gut, dass sie mittels Zeitarbeit einen nachhaltigen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Doch damit nicht genug, erhalten sie doch mit der Festanstellung zusätzlich soziale Kontakte, einen geregelten Tagesablauf sowie – finanzielle – Sicherheit. So können Menschen wieder mehr Selbstvertrauen gewinnen, was wiederum ein wichtiges Schutzschild gegen Depression, Selbstzweifel oder Suchtkrankheiten darstellt. Angesichts dieser langfristigen sowie ganzheitlichen Benefits für Körper, Geist und Seele wundert es wenig, dass laut „Welt” heimische Jobcenter rund 30 Prozent der Arbeitssuchenden an Zeitarbeitsfirmen vermitteln.

Zwei Lageristen begutachten Ware in einem Hochregallager. (Jobs für Langzeitarbeitslose)

Personaldienstleister vermitteln in die verschiedensten Unternehmen. So kann auch für Langzeitarbeitslose die passende Beschäftigung gefunden werden.

Hilfe für Langzeitarbeitslose

Für viele ist der Kontakt mit dem Personaldienstleister der erste Schritt aus der Langzeitarbeitslosigkeit. Menschen, die länger vom Arbeitsmarkt fern geblieben sind, stehen meist vor größeren Herausforderungen als andere Bewerber: „Welcher Job passt noch zu meinen Stärken?“ oder „Wie erkläre ich die Lücke in meinem Lebenslauf?“ sind nur zwei der unzähligen Fragen, bei deren Beantwortung Zeitarbeitsfirmen mit Rat und Tat zur Seiten stehen. Die Experten helfen bei der Stellensuche, unterstützen bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und können individuelle Fragen zum Job oder der Karriere beantworten. „Einen persönlichen Ansprechpartner an seiner Seite zu haben, der die eigene Situation gut kennt, kann den Unterschied zwischen Erfolg und Aufgeben machen“, weiß Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad. Dank seiner bundesweiten Niederlassungen punktet der größte deutsche Personaldienstleister mit einem umfassenden Kontaktnetzwerk zu attraktiven Arbeitgebern in Deutschland, die nach unterschiedlichen Profilen und Qualifikationen suchen.

Langzeitarbeitslosigkeit: Mangel an Aus- und Weiterbildung?

Apropos Qualifikationen: Wenn Sie keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, erhöht das Ihr Risiko, in der Langzeitarbeitslosigkeit zu landen. Fast jeder zweite Arbeitslose fällt in diese Kategorie. Und während die Arbeitslosigkeit insgesamt sinkt, steigt der Anteil dieser Gruppe überproportional. Das belegen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Besonders bei jüngeren Arbeitslosen haben Qualifikations- und Bildungsdefizite einschneidende Auswirkungen: Fast zwei Drittel der unter 25-jährigen Arbeitslosen hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, mehr als ein Fünftel keinen Hauptschulabschluss. Personaldienstleister haben das erkannt und sorgen für umfassende Aus- sowie Weiterbildung ihrer Angestellten in der Arbeitsüberlassung.

Mitarbeiter in einer Schulung, Weiterbildung und Jobs für Langzeitarbeitslose

Fortbildungen und Schulungen sind beim Wiedereinstieg nach der Langzeitarbeitslosigkeit eine gute Option, um alte Qualifikationen aufzufrischen und neue Fähigkeiten zu erlangen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit

Weiterentwicklung liegt in der Natur der Zeitarbeit: Durch den Einsatz in unterschiedlichen Kundenbetrieben lernen Mitarbeiter immer wieder neue Aufgabengebiete sowie Unternehmen kennen und passen sich wechselnden Rahmenbedingungen an. Neben diesem „Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit“ entwickelt Randstad individuelle Qualifizierungspläne, die den Weg zu einem Berufs-Zertifikat aufzeigen. Wenn Sie etwa eine Ausbildung zum Lagerassistenten anstreben, können Sie beim „Lernen im Job“-Programm der Randstad Akademie das theoretische Wissen im Kundenunternehmen in die Praxis umsetzen. Zum Abschluss stehen eine schriftliche sowie mündliche Prüfung des TÜV Rheinlands an. „Wenn wir die praktischen Erfahrungen unserer Mitarbeiter zu anerkannten Qualifizierungen machen können, nutzt das allen Beteiligten: die Kundenunternehmen haben besser ausgebildete Talente in ihren Reihen“, weiß Maxi Passos, Senior Consultant Arbeitsmarktprojekte, „und die Mitarbeiter haben bessere Perspektiven im Job.“ Für Letzteres sorgen auch über 300 kostenlose e-Learning-Angebote. Von Rechnungswesen bis Arbeitssicherheit reicht die Palette. Experten sind sich einig: Eine solch solide Aus- und Weiterbildung ist der nachhaltigste Weg für Langzeitarbeitslose zurück auf den Arbeitsmarkt.

 

 

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Bundesweiter Bewerbertag: Profis helfen bei der Jobsuche

Bundesweiter Bewerbertag: Profis helfen bei der Jobsuche

Bundesweiter Bewerbertag in der Zeitarbeit

Vielen Bundesbürgern hat nicht nur die sommerliche Hitze den Schweiß auf die Stirn getrieben, sondern auch die Sorge um die berufliche Zukunft. Denn 2,2 Millionen Erwerbsfähige sind in Deutschland laut Bundesagentur für Arbeit (BA) auf Arbeitssuche. Damit sie unbeschwerter in den Herbst starten können, lädt der Personaldienstleister Randstad am 19. September 2019 zum bundesweiten Bewerbertag: In vielen deutschen Städten stehen dann Experten für unverbindliche Beratungsgespräche zu Verfügung. Einen Tag lang informieren sie Interessierte kostenlos über die Chancen in der Zeitarbeit. Vom Kennenlernen unterschiedlicher Kundenbetriebe und Aufgabengebiete über unbefristete Arbeitsverträge in Wohnortnähe bis zur finanziellen Absicherung durch Urlaubs- und Krankengeld – es gibt viele Gründe, warum sich laut BA im Jahr 2018 durchschnittlich eine Million Deutsche für einen Personaldienstleister als Arbeitgeber entschieden haben. Zusätzlich bietet der Marktführer attraktive Sozialleistungen wie Zuschüsse zur Altersvorsorge und die gesundheitliche Betreuung durch ein Werksarztzentrum. Ein besonderer Vorteil liegt in den umfassenden Weiterbildungsmöglichkeiten an der hauseigenen Akademie: Ob Sprachkurse oder Berufsausbildungen im kaufmännischen oder technischen Bereich, als Facharbeiter oder Fachhelfer – das Spektrum der Qualifikationen ist breit. Welche am besten passen, wissen die erfahrenen Consultants, die auch Tipps zu allen Fragen einer erfolgreichen Bewerbung geben. Wer seine Unterlagen mitnimmt, kann diese von den Experten sofort checken lassen. Dass der Bewerbertag nicht nur für Arbeitssuchende gilt, versteht sich von selbst: Auch Berufseinsteiger, Spezialisten, Führungskräfte oder jene, die vom nächsten Karriereschritt träumen, sollten sich den 19. September im Kalender markieren!

Zwei Männer und zwei Frauen sitzen in einer Stuhlreihe auf einem Flur und halten Bewerbungsunterlagen in den Händen (Bundesweiter Bewerbertag)

Trotz Fachkräftemangel gehen mitunter viele Bewerbungen auf eine freie Stelle ein. Vor allem junge Akademiker müssen sich oft gegen mehrere Kandidaten durchsetzen.

Bewerbungstipps für Führungskräfte

Auch Chefpositionen fallen nicht vom Himmel – und deswegen beauftragen Unternehmen immer häufiger Headhunter bei der Besetzung von Managementpositionen. Sie spürten im vergangenen Jahr laut Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) 68.000 Führungskräfte und Experten für Auftraggebende auf. Vor fünf Jahren lag diese Zahl noch bei 51.000. Immer häufiger werden bei der Mitarbeitersuche auch Personaldienstleister wie Randstad eingesetzt. Das Netzwerk der Profis führt oft verblüffend schnell zu sogenannten „Matches“. Aber auch wenn Führungskräfte gesucht sind – sie müssen sich am Ende natürlich ebenfalls bewerben – auf hohem Niveau. Und genau diesen Anspruch sollten die Unterlagen widerspiegeln. Selbstverständlich dürfen in Anschreiben und Lebenslauf keine Form- oder Rechtschreibfehler enthalten sein. Darüber hinaus kann es beim Erklimmen der Karriereleiter helfen, ins Layout zu investieren und einen Grafikdesigner zu beauftragen. Gerade bei Führungspositionen gilt: Weniger ist mehr. Wer in seiner Bewerbung beweisen kann, komplexe Zusammenhänge aufs Wesentliche zu reduzieren und seine Qualitäten auf den Punkt zu bringen, hat im Rennen um den Chefsessel die Nase vorn. Trotz der Kürze sollten Empfehlungen und Referenzen keinesfalls fehlen. Gleiches gilt für die Beschreibung der Führungserfahrung in einer vergleichbaren Position oder im außerberuflichen Bereich. Bei Spitzenkräften zählt nämlich nicht nur Fachwissen; authentisches, individuelles und souveränes Auftreten sind gefragt. Letztendlich entscheidet die Persönlichkeit, wer für die Chefposition geeignet ist. Am 19. September 2019 lädt der Personaldienstleister Randstad zum bundesweiten Bewerbertag: in vielen deutschen Städten stehen Experten für unverbindliche Beratungsgespräche zur Verfügung.

Bewerbungstipps für Berufsanfänger

Abgeschlossene Ausbildung, Fremdsprachenkenntnis, Auslandserfahrung, fünf Jahre Berufspraxis und das mit 21 Jahren: Manche Stellenausschreibungen suchen nach der eierlegenden Wollmilchsau. Gerade für Berufseinsteiger sind solche Anforderungen entmutigend und kaum zu erfüllen. Dennoch empfehlen Experten, sich sogar auf scheinbar aussichtslose Positionen zu bewerben. Mit guten Bewerbungsunterlagen können Berufseinsteiger nämlich oft von den eigenen Kompetenzen, der Motivation sowie der Persönlichkeit überzeugen. Drei Dinge sind laut Petra Timm von Randstad Deutschland zu beherzigen: Die Bewerbung sollte vollständig, ordentlich und übersichtlich sein. Flecken, Knicke und Risse sind deshalb zu vermeiden. Auch „Loseblattsammlungen“ kommen nicht gut an. Empfehlenswert sind Klemmmappen, bei Online-Bewerbung wird alles in einer PDF-Datei zusammengefasst. Darin enthalten sind das Anschreiben, der Lebenslauf, das Schulzeugnis und Nachweise über Praktika oder ehrenamtliches Engagement. So kann gezeigt werden, dass auch Berufseinsteiger nicht bei null anfangen. Doch selbst wenn die ersten Bewerbungsschreiben abgelehnt werden, raten Experten, den Prozess als Training zu sehen. So legt sich die Nervosität etwas, der Bewerber wirkt beim nächsten Mal souveräner – und gar nicht mehr wie ein Einsteiger. Am 19. September 2019 lädt der Personaldienstleister Randstad zum bundesweiten Bewerbertag: in vielen deutschen Städten stehen Experten für unverbindliche Beratungsgespräche zur Verfügung.

Bewerbungstipps für Akademiker

Oberärzten geht es finanziell besonders gut. Mit 117.545 Euro jährlich erzielen sie in Deutschland das höchste Durchschnittseinkommen, ergab eine Umfrage des Vergleichsportals Gehalt.de. Doch auch wenn ein Uni-Abschluss und der richtige Beruf das Gehalt hochklettern lassen, ist ein Studium allein noch kein Garant für den finanziellen Aufstieg: Schließlich herrscht in vielen Fachgebieten große Konkurrenz. So waren im Wintersemester 2018/19 mit 2,9 Millionen so viele Studierende gemeldet wie nie zuvor. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Bewerbung können sich Akademiker von Mitbewerbern abheben und ihren Traumjob bekommen. „Das Sprichwort stimmt: für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Das beginnt bei gut durchdachten, strukturierten Unterlagen und endet beim persönlichen Gespräch“, weiß Unternehmenssprecherin Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Der Ratschlag der Arbeitsmarktexpertin: ein aussagekräftiger Lebenslauf mit professionellem Portraitfoto, Zeugnisse und Referenzen gehören immer in die Bewerbungsunterlagen. Standard ist eine Onlinebewerbung, die alle Dokumente in einer PDF-Datei zusammenfasst. Sowohl das Anschreiben als auch der Lebenslauf müssen fehlerfrei sein. Das entscheidende Kriterium ist jedoch der Inhalt der Bewerbung. Wer ein vorgefertigtes Standard-Schreiben schickt, wird aussortiert. Gerade von Hochschulabsolventen erwarten Personalverantwortliche, dass sie sich über die Stelle und das Unternehmen genau informieren. Darüber hinaus müssen sich die Bewerber mit den eigenen Fähigkeiten sowie Zielen auseinandersetzen und in ihrer Bewerbung ihren Mehrwert für den Arbeitgeber auf den Punkt bringen. Gelingt das, stehen die Chancen auf ein persönliches Gespräch hoch – egal, wie groß die Konkurrenz ist. Am 19. September 2019 lädt der Personaldienstleister Randstad zum bundesweiten Bewerbertag: in vielen deutschen Städten stehen Experten für unverbindliche Beratungsgespräche zur Verfügung. (Advertorial)

 

 

Generation Z: Karriere mit Haltung ist wichtig

Generation Z: Karriere mit Haltung ist wichtig

Junge Berufseinsteiger bringen neue Themen an den Arbeitsmarkt. So zählt für die Generation Z bei der Jobsuche vor allem die soziale Einstellung ihres zukünftigen Arbeitgebers.

Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Randstad Employer Brand Studie, die jährliche Trends am Arbeitsmarkt ermittelt. Nach der Studie entscheiden sich 24% der 18- bis 24-Jährigen bei der Bewerbung für ein Unternehmen, das Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernimmt. Die klassischen Auswahlkriterien wie finanzielle Stabilität, Flexibilität und Arbeitsplatzsicherheit spielen bei der Generation Z eine deutlich geringere Rolle als bei früheren Berufseinsteigergenerationen. „Arbeitsplatzsicherheit“ liegt sogar zehn Prozent unter dem demografischen Mittelwert von 58%. Dabei ist die Generation Z aber deutlich erfolgsorientiert. Wenn es um die Möglichkeiten zur Karriereentwicklung geht, ist sie mit 39% Spitzenreiter unter allen befragten Altersgruppen. „Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und technologische Nachhaltigkeit spiegeln sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider und stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen“, so Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad. Folgerichtig haben sich die Prioritäten bei der Arbeitgeberwahl deutlich verschoben. So war die Haltung von Unternehmen zu ökologischen und sozialpolitischen Themen im Jahr 2013 nur für 8% aller Befragten ein entscheidendes Kriterium. Sechs Jahre später halten das immerhin 17% der Befragten für wichtig. (Advertorial)

Ausbildung, Beruf & Karriere, Bewerbungstipps

Foto: Randstad
Die neuen Berufe der Digitalisierung

Die neuen Berufe der Digitalisierung

Alte Berufe verschwinden, neue entstehen. Das war zwar schon immer so, heute sorgt die Digitalisierung allerdings für eine Beschleunigung.

Gefährdet sind Berufe, die von Computern und Robotern übernommen werden können. Gleichzeitig gibt es aber auch neue Berufe mit viel Potenzial. So ist beispielsweise der E-Commerce-Kaufmann schon seit 2018 ein offizieller Ausbildungsberuf. Und auch der Social Media-Hype braucht Fachleute wie Content Manager oder Online-Marketing-Spezialisten. Ein weiterer Zukunftsberuf mit enormem Potenzial ist der Data Scientist. „Wer leidenschaftlich gern programmiert und sich für Mathematik, Informatik, Statistik, Datenschutz und IT-Sicherheit interessiert, dem stehen heute als Data Scientist viel Türen offen – und zwar weltweit“, weiß Petra Timm, Unternehmenssprecherin des Personaldienstleisters Randstad Deutschland. Da mittlerweile alle Branchen in großem Umfang Daten sammeln, ist der Bedarf nach Spezialisten, die diese Daten auswerten können, enorm groß.

Digitalisierung braucht Fortbildung

In einer Arbeitswelt, die sich in allen Bereichen digitalisiert, machen sich viele Beschäftigte Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Dabei wird leicht übersehen, dass ein Großteil der digitalen Prozesse lediglich Werkzeuge sind, um wiederkehrende Aufgaben zu übernehmen. Wer sich für die neuen Technologien interessiert und sich entsprechend fortbildet, kann die Entwicklung in der Regel für den eigenen beruflichen Fortschritt nutzen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind dabei gleichermaßen gefragt: „Mitarbeiter sollten dem Digitalisierungsprozess und den Veränderungen, die dieser mit sich bringt, offen und mit Interesse gegenüberstehen, Weiterbildungsangebote nutzen oder gegebenenfalls aktiv einfordern, um den Anforderungen künftig gerecht zu werden“, rät Petra Timm, Pressesprecherin von Randstad Deutschland. Arbeitgeber hingegen sollten Umstrukturierungen transparent kommunizieren, neue Technologien zu Verfügung stellen und Schulungen anbieten.

Drei junge Menschen stehen vor einem Roboter und bedienen einen Laptop (Digitalisierung).

Wer sich frühzeitig mit der Digitalisierung und ihren Möglichkeiten vertraut macht, muss sich um die berufliche Zukunft keine Sorgen machen.

Digitalisierung – Chance statt Risiko?

Die technologische Entwicklung führt bei vielen Arbeitnehmern zu Unbehagen – die Angst, durch eine Maschine ersetzt zu werden und den Job zu verlieren, ist manchmal nicht unbegründet. In der Mehrheit der Fälle reagieren Unternehmen auf Digitalisierungsprozesse allerdings nicht mit Entlassungen. Hierzu Petra Timm: „Digitalisierung hat in vielen Branchen zu Unrecht einen schlechten Ruf. Indem zeitaufwendige Routinearbeiten automatisiert werden, haben Mitarbeiter mehr Zeit für anspruchsvollere Arbeiten, sind effizienter und können mehr produzieren. Weitsichtige Unternehmen investieren deshalb in Weiterbildungen und sind sehr daran interessiert, qualifizierte Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und eine gute Kooperation zwischen Mensch und Technik möglich zu machen.“ Es sind aber nicht nur Umschulungen und Weiterbildungen, die Unternehmen und Mitarbeitern helfen, mit den Veränderungen durch die Digitalisierung umzugehen. Eine wichtige Rolle spielen auch die neuen Berufe, die mittlerweile in vielen Unternehmen unverzichtbar sind: Das beginnt beim System-Administrator, geht weiter über den Social Media Manager bis hin zum Data Developer. Die Berufswelt verändert sich – und das ist weniger ein Risiko, sondern vielmehr eine Chance für neue Dinge.

Keine Angst vor Kollege Roboter

Automatisierung, Computer, Roboter, künstliche Intelligenz – der technologische Fortschritt macht riesige Sprünge und wirkt sich schon heute massiv auf die Arbeitswelt aus. Berufsbilder verändern sich radikal, viele neue Jobs entstehen, manch alter Beruf wird verschwinden. „Bereits heute sind 51 Prozent der Unternehmen in Deutschland stark bis sehr stark von der Digitalisierung betroffen“, weiß Petra Timm. So kommt es überall dort, wo der Einsatz von Robotern möglich ist, zu tiefgreifenden Umstrukturierungen. Aber die Änderungen betreffen keineswegs nur Fließbandjobs. Denn auch Verwaltungs- oder Bürotätigkeiten, die sich automatisieren lassen, können in Zukunft von Software ausgeführt werden. Obwohl für diese Berufsfelder mit Arbeitsplatzverlusten gerechnet werden muss, schafft die Digitalisierung auch viele neue Arbeitsplätze in Berufen, die es noch vor wenigen Jahren nicht gegeben hat. Gleichzeitig verbessert sich die Qualität vieler Jobs. Ein Homeoffice in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land lässt sich problemlos realisieren. Arbeit kann räumlich und zeitlich entgrenzt werden, schafft Unabhängigkeit, individuelle Freiräume und deutlich mehr Flexibilität. Wer damit umzugehen weiß, hat die Chance, den Einklang zwischen Beruf und Privatleben zu verbessern und für eine gesunde Work-Life-Balance sorgen. (Advertorial)

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Fotos: G. Bogicevic/123rf/randstad, Marco Herrndorff/123rf/randstad
Weltfrauentag am 8. März

Weltfrauentag am 8. März

Chefetagen werden weiblicher

Die deutsche Wirtschaft hat mehr weibliche Chefs. 61 Frauen arbeiten mittlerweile in den Vorständen der 160 größten börsennotierten Unternehmen. Das sind elf mehr als 2017, hat eine aktuelle Auswertung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma Ernst & Young ergeben. Trotz der steigenden Zahlen sind Frauen in Führungsetagen immer noch eine Seltenheit. Daher ist der Weltfrauentag am 8. März für Arbeitgeber ein guter Zeitpunkt, um den eigenen Umgang mit weiblichen Angestellten in puncto Aufstiegschancen auf den Prüfstand zu stellen.
Denn Unternehmen kommen in Zukunft nicht mehr am Potenzial der weiblichen Beschäftigten vorbei. „Junge Frauen sind gut qualifiziert, leistungsstark und karriereorientiert“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. „Sie stellen über die Hälfte der Hochschulabsolventen und damit die Mehrheit des potenziellen Fach- und Führungskräftenachwuchses.“ Arbeitgeber, die dies erkennen und sich auf die speziellen Bedürfnisse von Frauen einstellen, haben gute Chancen, dem wachsenden Fachkräftemangel zu begegnen. Dazu gehören etwa flexible Arbeitsbedingungen und die Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Petra Timm: „Gute Rahmenbedingungen verbessern sowohl das Image des Unternehmens als auch die Motivation der Mitarbeiter nachhaltig, denn sie können gezielter auf unterschiedliches Arbeitsaufkommen reagieren und Projekte deutlich besser planen.“ Gleichzeitig führen moderne Arbeitsplatzmodelle zu einer messbaren Produktivitätssteigerung.

Ein Feiertag (nicht nur ) für Frauen

Das Datum hat eine lange Tradition und geht auf die Frauenbewegung im 19. Jahrhundert zurück: Am 8. März ist Weltfrauentag. Berlin hat ihn 2019 als erstes Bundesland zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Er wird aber auf der ganzen Welt gefeiert. „Am Frauentag haben Beschäftigte in 26 Ländern arbeitsfrei“, weiß Petra Timm. Beispielsweise in Russland: Dort ist er einer der wichtigsten Termine im Jahr. In einer Mischung aus Valentins- und Muttertag werden in Russland heute nicht nur Ehefrauen und Mütter, sondern auch Arbeitskolleginnen mit Pralinen, Parfüm und Schmuck bedacht.
Wie in Madagaskar und Nepal ist in China der 8. März ein Feiertag nur für Frauen. In chinesischen Staatsbetrieben bekommen sie häufig den halben Tag frei, manchmal verteilen die Unternehmen auch kleine Aufmerksamkeiten.
Und während der Frauentag in Deutschland und Polen mit roten Nelken verbunden wird, verteilen Italiener am 8. März meist gelbe Mimosen an Frauen. Diese gelten seit den Widerstandskämpfen während der Herrschaft der Faschisten als Zeichen für die Befreiung der Frauen von männlicher Unterdrückung.

Zeit für neue Arbeitsmodelle

Er jährt sich in diesem Jahr zum 108. Mal – der Internationale Weltfrauentag am 8. März. Seither hat er an Bedeutung zugenommen, denn in Deutschland sind längst nicht alle Barrieren beseitigt: Frauen fühlen sich im Job oft benachteiligt, verdienen immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen. Und von Altersarmut sind vor allem Frauen bedroht, die sich um die Erziehung der Kinder gekümmert haben. Kein Wunder, dass zum Frauentag immer mehr über alternative und flexible Arbeitsplatzmodelle diskutiert wird.
„Unternehmer, die in ihrer strategischen Planung die Bedürfnisse von Müttern stärker berücksichtigen, können punkten. Im Handwerksbereich ist bereits eine Vielzahl derart familienorientierter Betriebe zu finden“, weiß Petra Timm, Sprecherin beim Personaldienstleister Randstad. Sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitern eröffnen sich gleichermaßen große Chancen, wenn die Arbeitsbedingungen an die Erfordernisse der Beschäftigten angepasst werden.
Diese Flexibilität fällt Unternehmern heute leichter denn je, denn fachlich müssen sich Frauen schon lange nicht mehr hinter ihren männlichen Kollegen verstecken. In einem Berufszweig mit starkem Männer­überschuss können weibliche Beschäftigte mit Kompetenz und Fachwissen überzeugen. Dadurch gelingen Berufsstart oder Wiedereinstieg – auch in einem typischen Männerberuf. (Advertorial)

Ausbildung, Beruf & Karriere, Bewerbungstipps

Foto: ehrenberg-bilder/fotolia/randstad