Ein Berufsbild verändert sich: Digitalisierung in der Buchhaltung

Ein Berufsbild verändert sich: Digitalisierung in der Buchhaltung

Die Rechenmaschine hat längst ausgedient: Moderne Buchhalter arbeiten heute mit digitalisierten Unterlagen und leistungsfähiger Software.

Es ist noch gar nicht lange her, da gehörten Taschenrechner, Papier, Stift und Aktenordner zum Rüstzeug eines Buchhalters. Doch in den letzten Jahren hat die Digitalisierung bei Steuerberatern und in den Finanzabteilungen der Betriebe sehr viele Prozesse deutlich verändert: Rechnungen werden heute nicht mehr in Aktenordern und Kartons gesammelt, sondern gescannt und digital zur Auswertung und Ablage weitergeleitet. Gleiches gilt für Verträge, Dokumentationen oder Notizen, die immer häufiger digitalisiert der Buchhaltung übergeben werden. Kein Wunder also, dass heute auch im Rechnungswesen Flexibilität und Umdenken gefragt sind. Hierzu Jörg Sennhenn, Manager Spezialisierung Finance bei Randstad Deutschland: „Die Ansprüche an die digitale Kompetenz im Rechnungswesen steigen permanent. Viele Rechenvorgänge, die früher aufwendig per Hand durchgeführt werden, laufen heute automatisiert ab. Das kann aber nur funktionieren, wenn die Daten entsprechend sorgfältig eingepflegt wurden. Und wenn jemand die teilweise hochkomplexe Software richtig bedient.“ Entsprechend gut sind die Zukunftsaussichten für Buchhalter. Wer sich weiter spezialisiert, beispielsweise zum Bilanzbuchhalter oder Controller, muss sich um seine berufliche Zukunft keine Sorgen machen. (Advertorial)

Fotos: stokkete/123rf.com,
Buchhalter – Alles andere als langweilig

Buchhalter – Alles andere als langweilig

 Zugegeben, die Berufsbezeichnung Buchhalter hat in Deutschland ein etwas angestaubtes Image. Zu Unrecht, denn das Rechnungswesen hat sich im Rahmen der Digitalisierung in den letzten Jahren sehr deutlich verändert. Außerdem hält der Buchhalter das Finanz- und Rechnungswesen eines Unternehmens am Laufen und sorgt nicht zuletzt dafür, dass am Ende des Monats alle ihr Gehalt auf dem Konto haben. Erstaunlich: Die Berufsbezeichnung ist in Deutschland nicht geschützt und Buchhalter in allen Variationen kein Ausbildungsberuf.
„Grundlegende Kenntnisse werden in kaufmännischen Berufen erlernt, doch eine Weiterbildung mit abschließender Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer steigert die Jobaussichten enorm,“ weiß Jörg Sennhenn, Manager Spezialisierung Finance beim Personaldienstleister Randstad. Folgende Varianten bauen auf den vorher erworbenen Kenntnissen auf:
Geprüfte Buchhalter führen die Bücher, kümmern sich um Rechnungsein- und -ausgänge.

Experten für Buchhaltung

Finanzbuchhalter regeln das betriebliche Rechnungswesen, sind für Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse zuständig. Bilanzbuchhalter haben den großen kaufmännischen Überblick und kennen die finanzielle Gesamtsituation des Unternehmens. Controller: Bei ihnen laufen die Daten des Rechnungswesens zusammen, die überwacht, geprüft und gelenkt werden müssen.
Die Weiterbildungen dauern meist nicht länger als zwei Jahre und werden als Vollzeit-, Teilzeit- oder Fernunterricht angeboten. Zugangs- und Prüfungsbedingungen variieren je nach Anbieter und Bundesland.

Karriere als geprüfter Bilanzbuchhalter

Sie gelten als die Wunderkinder im Rechnungswesen: IHK-geprüfte Bilanzbuchhalter werden in vielen deutschen Unternehmen händeringend gesucht. Wer Spaß an Zahlen, Betriebswirtschaft und steuerlichen Sachverhalten hat, sollte über eine entsprechende Weiterbildung nachdenken. Denn es gibt keine klassische Berufsausbildung.
Um von der IHK zur Prüfung zugelassen zu werden, sind jedoch bestimmte Bedingungen zu erfüllen. „Bewerber müssen eine dreijährige Berufsausbildung in einem kaufmännischen oder verwaltenden Beruf mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung, alternativ ein Studium mit zweijähriger Berufspraxis oder aber eine sechsjährige Berufspraxis im kaufmännischen Bereich vorweisen“, sagt Jörg Sennhenn. Die Weiterbildung selbst erfolgt berufsbegleitend, oft als Fernstudium. Doch die Mühen lohnen sich, denn IHK-geprüfte Bilanzbuchhalter können mit richtig guten Verdienstmöglichkeiten rechnen.
Biltroller: ein neues Berufsbild, das noch relativ unbekannt ist. dabei werden die Inhalte schon jetzt von vielen Unternehmen zunehmend gesucht.
Biltroller  Bilanzbuchhalter und Controlling
Mal ganz ehrlich: Wer hat schon einmal vom Biltroller gehört? Die wenigsten kennen diesen neuen Beruf, der entstanden ist, weil Bilanzbuchhaltung und Controlling immer mehr zusammenrücken. „Während sich der Buchhalter um die Jahresabschlüsse kümmert, schaut der Controller vorwärts und plant die Zukunft des Unternehmens. Beide sind auf das Wissen des anderen angewiesen. Wen wundert es also, dass gerade Mittelständler versuchen, Angestellte zu finden, die beides können“, so Jörg Sennhenn von Randstad. Er rät: „Bilanzbuchhalter sollten die Weiterbildung zum Controller anstreben – und umgekehrt. Denn der Biltroller ist ein Beruf mit Zukunft.“
(Advertorial)
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Branchenübergreifende Ausbildung: Flexibler auf dem Arbeitsmarkt

Branchenübergreifende Ausbildung: Flexibler auf dem Arbeitsmarkt

Viele Branchen müssen sich den sich wandelnden Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt anpassen, so auch die Büroberufe. Dank einer Reform im vergangenen Jahr gibt es nun die Berufsbezeichnung „Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement“. Die Ausbildung wurde neu gestaltet und ersetzt die vorherigen Berufe „Bürokaufmann“, „Kaufmann für Bürokommunikation“ und „Fachangestellter für Bürokommunikation“.
Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin beim Personaldienstleister Randstad erklärt, warum dieser Schritt notwendig war: „Bürokaufleute werden branchenübergreifend eingesetzt, etwa im öffentlichen Dienst oder in der Industrie. Durch eine breiter angelegte Berufsausbildung mit Differenzierungsmöglichkeiten erhöht sich die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt für die Auszubildenden und die Unternehmen gleichermaßen.“
Geändert hat sich an der dreijährigen Ausbildung, dass die Lehrlinge in der Spezialisierungsphase die Möglichkeit haben, sich durch Wahlqualifikationen auf Schwerpunkte festzulegen. Dadurch soll die Passgenauigkeit für alle Unternehmensbereiche gewährleistet werden. Novelliert wurde auch die Prüfungsform. Die Abschlussprüfung wird nun in zwei separaten Teilen durchgeführt: Nach anderthalb Jahren gibt es eine Zwischenprüfung mit dem Inhalt der ersten 15 Monate sowie eine Endprüfung zum Abschluss der Ausbildung. (Advertorial)
Foto: randstad/txn-p