Branchenübergreifende Ausbildung: Flexibler auf dem Arbeitsmarkt

Viele Branchen müssen sich den sich wandelnden Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt anpassen, so auch die Büroberufe. Dank einer Reform im vergangenen Jahr gibt es nun die Berufsbezeichnung „Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement“. Die Ausbildung wurde neu gestaltet und ersetzt die vorherigen Berufe „Bürokaufmann“, „Kaufmann für Bürokommunikation“ und „Fachangestellter für Bürokommunikation“.
Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin beim Personaldienstleister Randstad erklärt, warum dieser Schritt notwendig war: „Bürokaufleute werden branchenübergreifend eingesetzt, etwa im öffentlichen Dienst oder in der Industrie. Durch eine breiter angelegte Berufsausbildung mit Differenzierungsmöglichkeiten erhöht sich die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt für die Auszubildenden und die Unternehmen gleichermaßen.“
Geändert hat sich an der dreijährigen Ausbildung, dass die Lehrlinge in der Spezialisierungsphase die Möglichkeit haben, sich durch Wahlqualifikationen auf Schwerpunkte festzulegen. Dadurch soll die Passgenauigkeit für alle Unternehmensbereiche gewährleistet werden. Novelliert wurde auch die Prüfungsform. Die Abschlussprüfung wird nun in zwei separaten Teilen durchgeführt: Nach anderthalb Jahren gibt es eine Zwischenprüfung mit dem Inhalt der ersten 15 Monate sowie eine Endprüfung zum Abschluss der Ausbildung. (Advertorial)
Foto: randstad/txn-p
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