Zeitarbeit: Wege aus der Arbeitslosigkeit

Zeitarbeit: Wege aus der Arbeitslosigkeit

Neue Chance für Arbeitslose ohne Abschluss

Fast jeder zweite Arbeitslose hat keine abgeschlossene Berufsausbildung – Tendenz steigend. Das belegen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Besonders bei jüngeren Arbeitslosen sind Qualifikations- und Bildungsdefizite einschneidend: Fast zwei Drittel der unter 25-jährigen Arbeitslosen hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, mehr als ein Fünftel keinen Hauptschulabschluss. Da eine gute Aus- und Weiterbildung die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht, steht beides in der Arbeitnehmerüberlassung im Vordergrund. Durch den Einsatz in unterschiedlichen Kundenbetrieben liegt das ständige Weiterentwickeln bei der Zeitarbeit in der Natur der Sache: Mitarbeitende lernen neue Aufgabengebiete, Unternehmen und Arbeitsplätze kennen, passen sich ständig wechselnden Rahmenbedingungen an und knüpfen soziale Kontakte. Zusätzlich zu diesem „Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit“ unterstützt der Personaldienstleister Randstad seine Mitarbeiter mit einem Qualifizierungsplan, der detailliert den Weg zu einem Berufszertifikat aufzeigt. Wer etwa eine Ausbildung zum Lagerassistenten anstrebt, kann im „Lernen im Job“-Programm das theoretisch Gelernte im Kundenbetrieb in die Praxis umsetzen. Zum Abschluss steht eine schriftliche sowie mündliche Prüfung des TÜV Rheinlands an. „Unser Lernen im Job-Programm kann der Startschuss zu einem Facharbeiterabschluss sein“, erklärt Maxi Passos, Senior Consultant Arbeitsmarktprojekte bei Randstad. „Wenn wir die praktischen Erfahrungen unserer Mitarbeiter zu anerkannten Qualifizierungen machen können, nutzt das allen Beteiligten: Die Kundenunternehmen haben besser ausgebildete Talente in ihren Reihen und die Mitarbeiter haben bessere Perspektiven im Job.“ Außerdem können Zeitarbeitnehmer über 300 Weiterbildungsangebote online nutzen und sich so zusätzlich auf persönlicher sowie fachlicher Ebene weiterbilden.

Umschulung, Fernstudium, Zeitarbeit, Weiterbildung

Neue Jobs entstehen, andere sind nicht mehr zeitgemäß: Nicht zuletzt durch die Digitalisierung steigen die Anforderungen an Arbeitnehmer. Mit all den Veränderungen mitzuhalten, gehört wohl zu den größten Herausforderungen der Berufswelt. Gleichzeitig bietet dieser Wandel auch enorme Chancen, vor allem für Arbeitslose. Für sie können neue Möglichkeiten entstehen, sich zu qualifizieren und auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Weiterbildungen, Umschulungen, Fernstudien oder Zeitarbeit – an Optionen mangelt es wahrlich nicht. Um bei dieser Vielfalt den Überblick zu behalten und das Richtige für die eigene Situation zu finden, unterstützt der Personaldienstleister Randstad Arbeitssuchende mit zahlreichen Qualifizierungs- und Trainingsmodellen. Von individueller Beratung, Kursen in Rechnungswesen oder Lager und Logistik bis hin zu E-Learning-Workshops zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz reicht die breite Palette. Zusätzlich kooperiert der Zeitarbeitgeber mit Bildungsträgern, die zertifizierte Abschlüsse vergeben. Die Angebote der Randstad Akademie machen ständiges Lernen möglich – für den Job und fürs Leben.

Zwei Arbeitnehmer arbeiten gemeinsam an einer Maschine (Zeitarbeit).

Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit: Durch wechselnde Einsätze entwickeln sich Arbeitnehmer laufend weiter.

Zeitarbeit: Jobs für Langzeitarbeitslose

Endlich wieder arbeiten – das ist für viele Langzeitarbeitslose ein Traum. Damit dieser Realität wird, ist oft Starthilfe gefragt. Zeitarbeit kann genau das bieten: Rund 16 Prozent der Arbeitnehmer, die über einen Personaldienstleister beschäftigt sind, waren laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorher länger als ein Jahr arbeitslos. Doch was macht Zeitarbeit besonders für diese Menschen ideal? Langzeitarbeitslose stehen meist vor größeren Herausforderungen als andere Bewerber: „Welcher Job passt noch zu meinen Stärken?“, ist eine der vielen Fragen, bei deren Beantwortung ein Zeitarbeitsunternehmen zur Seite stehen kann. Der Personaldienstleister hilft bei der Stellensuche, unterstützt bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und kann auch individuelle Fragen zum Job oder der Karriere beantworten. „Einen persönlichen Ansprechpartner an seiner Seite zu haben, der die eigene Situation gut kennt, kann den beruflichen Neustart voranbringen“, weiß Petra Timm, Pressesprecherin beim Personaldienstleister Randstad. Mit seinen bundesweitgen Niederlassungen punktet das größte deutsche Zeitarbeitsunternehmen mit einem umfassenden Kontaktnetzwerk zu attraktiven Arbeitgebern in Deutschland, die nach unterschiedlichen Profilen und Qualifikationen suchen. Damit stehen die Chancen hoch, dass jeder Bewerber eine geeignete Stelle findet. Doch selbst wenn diese etwas länger auf sich warten lässt, bekommt der Arbeitssuchende viel Unterstützung: Jeder Mitarbeitende der Arbeitnehmerüberlassung erhält ein monatliches Festgehalt, Sozialdienstleistungen und einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Zusätzlich sorgen Qualifikations- und Trainingsprogramme für Aus- und Weiterbildung. All das zusammen ist wohl der nachhaltigste Weg aus der Arbeitslosigkeit.

Mit Zeitarbeit Karriereknick überwinden

Auch wenn die Situation auf dem Arbeitsmarkt gut ist – knapp 800.000 Menschen sind 2019 länger als ein Jahr ohne Job und gelten damit als langzeitarbeitslos. Sie stecken in der Zwickmühle. Schließlich wird der Weg zurück in die Arbeit immer schwieriger, je länger die Suche nach einer Stelle andauert. Die Bundesregierung hat das erkannt und am 1. Januar 2019 das „Teilhabechancengesetz“ eingeführt. Durch Unterstützungs- und Betreuungsangebote soll Langzeitarbeitslosen der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Dazu zählt unter anderem ein Lohnkostenzuschuss von 100 Prozent zum Mindestlohn in den ersten beiden Jahren. Unabhängig davon spielen Zeitarbeitsunternehmen wie Randstad seit langem eine wichtige Rolle beim Wiedereinstieg von Langzeitarbeitslosen ins Berufsleben. Das betont der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und sieht dies durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) belegt: Fast jeder fünfte ehemals Langzeitarbeitslose hat ein Beschäftigungsverhältnis in der Arbeitnehmerüberlassung aufgenommen und neben einer Festanstellung soziale Kontakte, einen geregelten Tagesablauf sowie finanzielle Sicherheit gewonnen. Denn Zeitarbeiter werden auch dann bezahlt, wenn sie nicht vermittelt werden. So finden die meisten langfristig wieder ins Berufsleben zurück, zeigen die Statistiken der BA: 65 Prozent der vorher Arbeitslosen waren auch noch zwölf Monate nach ihrer Beschäftigungsaufnahme in der Zeitarbeit sozialversicherungspflichtig tätig; 42 Prozent davon in einer anderen Branche. Angesichts dieser Erfolgschancen wundert es wenig, dass laut „Welt” heimische Jobcenter rund 30 Prozent der Arbeitssuchenden an Zeitarbeitsfirmen vermitteln. Mehr Informationen zu den Möglichkeiten der Zeitarbeit online unter www.randstad.de. Unter der E-Mail-Adresse einstieg-zeitarbeit@randstad.de bietet der große deutsche Personaldienstleister die Möglichkeit, sich über die Vorteile der Zeitarbeit zu informieren. (Advertorial)

 

Die neuen Berufe der Digitalisierung

Die neuen Berufe der Digitalisierung

Alte Berufe verschwinden, neue entstehen. Das war zwar schon immer so, heute sorgt die Digitalisierung allerdings für eine Beschleunigung.

Gefährdet sind Berufe, die von Computern und Robotern übernommen werden können. Gleichzeitig gibt es aber auch neue Berufe mit viel Potenzial. So ist beispielsweise der E-Commerce-Kaufmann schon seit 2018 ein offizieller Ausbildungsberuf. Und auch der Social Media-Hype braucht Fachleute wie Content Manager oder Online-Marketing-Spezialisten. Ein weiterer Zukunftsberuf mit enormem Potenzial ist der Data Scientist. „Wer leidenschaftlich gern programmiert und sich für Mathematik, Informatik, Statistik, Datenschutz und IT-Sicherheit interessiert, dem stehen heute als Data Scientist viel Türen offen – und zwar weltweit“, weiß Petra Timm, Unternehmenssprecherin des Personaldienstleisters Randstad Deutschland. Da mittlerweile alle Branchen in großem Umfang Daten sammeln, ist der Bedarf nach Spezialisten, die diese Daten auswerten können, enorm groß.

Digitalisierung braucht Fortbildung

In einer Arbeitswelt, die sich in allen Bereichen digitalisiert, machen sich viele Beschäftigte Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Dabei wird leicht übersehen, dass ein Großteil der digitalen Prozesse lediglich Werkzeuge sind, um wiederkehrende Aufgaben zu übernehmen. Wer sich für die neuen Technologien interessiert und sich entsprechend fortbildet, kann die Entwicklung in der Regel für den eigenen beruflichen Fortschritt nutzen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind dabei gleichermaßen gefragt: „Mitarbeiter sollten dem Digitalisierungsprozess und den Veränderungen, die dieser mit sich bringt, offen und mit Interesse gegenüberstehen, Weiterbildungsangebote nutzen oder gegebenenfalls aktiv einfordern, um den Anforderungen künftig gerecht zu werden“, rät Petra Timm, Pressesprecherin von Randstad Deutschland. Arbeitgeber hingegen sollten Umstrukturierungen transparent kommunizieren, neue Technologien zu Verfügung stellen und Schulungen anbieten.

Drei junge Menschen stehen vor einem Roboter und bedienen einen Laptop (Digitalisierung).

Wer sich frühzeitig mit der Digitalisierung und ihren Möglichkeiten vertraut macht, muss sich um die berufliche Zukunft keine Sorgen machen.

Digitalisierung – Chance statt Risiko?

Die technologische Entwicklung führt bei vielen Arbeitnehmern zu Unbehagen – die Angst, durch eine Maschine ersetzt zu werden und den Job zu verlieren, ist manchmal nicht unbegründet. In der Mehrheit der Fälle reagieren Unternehmen auf Digitalisierungsprozesse allerdings nicht mit Entlassungen. Hierzu Petra Timm: „Digitalisierung hat in vielen Branchen zu Unrecht einen schlechten Ruf. Indem zeitaufwendige Routinearbeiten automatisiert werden, haben Mitarbeiter mehr Zeit für anspruchsvollere Arbeiten, sind effizienter und können mehr produzieren. Weitsichtige Unternehmen investieren deshalb in Weiterbildungen und sind sehr daran interessiert, qualifizierte Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und eine gute Kooperation zwischen Mensch und Technik möglich zu machen.“ Es sind aber nicht nur Umschulungen und Weiterbildungen, die Unternehmen und Mitarbeitern helfen, mit den Veränderungen durch die Digitalisierung umzugehen. Eine wichtige Rolle spielen auch die neuen Berufe, die mittlerweile in vielen Unternehmen unverzichtbar sind: Das beginnt beim System-Administrator, geht weiter über den Social Media Manager bis hin zum Data Developer. Die Berufswelt verändert sich – und das ist weniger ein Risiko, sondern vielmehr eine Chance für neue Dinge.

Keine Angst vor Kollege Roboter

Automatisierung, Computer, Roboter, künstliche Intelligenz – der technologische Fortschritt macht riesige Sprünge und wirkt sich schon heute massiv auf die Arbeitswelt aus. Berufsbilder verändern sich radikal, viele neue Jobs entstehen, manch alter Beruf wird verschwinden. „Bereits heute sind 51 Prozent der Unternehmen in Deutschland stark bis sehr stark von der Digitalisierung betroffen“, weiß Petra Timm. So kommt es überall dort, wo der Einsatz von Robotern möglich ist, zu tiefgreifenden Umstrukturierungen. Aber die Änderungen betreffen keineswegs nur Fließbandjobs. Denn auch Verwaltungs- oder Bürotätigkeiten, die sich automatisieren lassen, können in Zukunft von Software ausgeführt werden. Obwohl für diese Berufsfelder mit Arbeitsplatzverlusten gerechnet werden muss, schafft die Digitalisierung auch viele neue Arbeitsplätze in Berufen, die es noch vor wenigen Jahren nicht gegeben hat. Gleichzeitig verbessert sich die Qualität vieler Jobs. Ein Homeoffice in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land lässt sich problemlos realisieren. Arbeit kann räumlich und zeitlich entgrenzt werden, schafft Unabhängigkeit, individuelle Freiräume und deutlich mehr Flexibilität. Wer damit umzugehen weiß, hat die Chance, den Einklang zwischen Beruf und Privatleben zu verbessern und für eine gesunde Work-Life-Balance sorgen. (Advertorial)

Ausbildung, Beruf & Karriere, Bewerbungstipps

Fotos: G. Bogicevic/123rf/randstad, Marco Herrndorff/123rf/randstad
Weltfrauentag am 8. März

Weltfrauentag am 8. März

Chefetagen werden weiblicher

Die deutsche Wirtschaft hat mehr weibliche Chefs. 61 Frauen arbeiten mittlerweile in den Vorständen der 160 größten börsennotierten Unternehmen. Das sind elf mehr als 2017, hat eine aktuelle Auswertung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma Ernst & Young ergeben. Trotz der steigenden Zahlen sind Frauen in Führungsetagen immer noch eine Seltenheit. Daher ist der Weltfrauentag am 8. März für Arbeitgeber ein guter Zeitpunkt, um den eigenen Umgang mit weiblichen Angestellten in puncto Aufstiegschancen auf den Prüfstand zu stellen.
Denn Unternehmen kommen in Zukunft nicht mehr am Potenzial der weiblichen Beschäftigten vorbei. „Junge Frauen sind gut qualifiziert, leistungsstark und karriereorientiert“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. „Sie stellen über die Hälfte der Hochschulabsolventen und damit die Mehrheit des potenziellen Fach- und Führungskräftenachwuchses.“ Arbeitgeber, die dies erkennen und sich auf die speziellen Bedürfnisse von Frauen einstellen, haben gute Chancen, dem wachsenden Fachkräftemangel zu begegnen. Dazu gehören etwa flexible Arbeitsbedingungen und die Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Petra Timm: „Gute Rahmenbedingungen verbessern sowohl das Image des Unternehmens als auch die Motivation der Mitarbeiter nachhaltig, denn sie können gezielter auf unterschiedliches Arbeitsaufkommen reagieren und Projekte deutlich besser planen.“ Gleichzeitig führen moderne Arbeitsplatzmodelle zu einer messbaren Produktivitätssteigerung.

Ein Feiertag (nicht nur ) für Frauen

Das Datum hat eine lange Tradition und geht auf die Frauenbewegung im 19. Jahrhundert zurück: Am 8. März ist Weltfrauentag. Berlin hat ihn 2019 als erstes Bundesland zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Er wird aber auf der ganzen Welt gefeiert. „Am Frauentag haben Beschäftigte in 26 Ländern arbeitsfrei“, weiß Petra Timm. Beispielsweise in Russland: Dort ist er einer der wichtigsten Termine im Jahr. In einer Mischung aus Valentins- und Muttertag werden in Russland heute nicht nur Ehefrauen und Mütter, sondern auch Arbeitskolleginnen mit Pralinen, Parfüm und Schmuck bedacht.
Wie in Madagaskar und Nepal ist in China der 8. März ein Feiertag nur für Frauen. In chinesischen Staatsbetrieben bekommen sie häufig den halben Tag frei, manchmal verteilen die Unternehmen auch kleine Aufmerksamkeiten.
Und während der Frauentag in Deutschland und Polen mit roten Nelken verbunden wird, verteilen Italiener am 8. März meist gelbe Mimosen an Frauen. Diese gelten seit den Widerstandskämpfen während der Herrschaft der Faschisten als Zeichen für die Befreiung der Frauen von männlicher Unterdrückung.

Zeit für neue Arbeitsmodelle

Er jährt sich in diesem Jahr zum 108. Mal – der Internationale Weltfrauentag am 8. März. Seither hat er an Bedeutung zugenommen, denn in Deutschland sind längst nicht alle Barrieren beseitigt: Frauen fühlen sich im Job oft benachteiligt, verdienen immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen. Und von Altersarmut sind vor allem Frauen bedroht, die sich um die Erziehung der Kinder gekümmert haben. Kein Wunder, dass zum Frauentag immer mehr über alternative und flexible Arbeitsplatzmodelle diskutiert wird.
„Unternehmer, die in ihrer strategischen Planung die Bedürfnisse von Müttern stärker berücksichtigen, können punkten. Im Handwerksbereich ist bereits eine Vielzahl derart familienorientierter Betriebe zu finden“, weiß Petra Timm, Sprecherin beim Personaldienstleister Randstad. Sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitern eröffnen sich gleichermaßen große Chancen, wenn die Arbeitsbedingungen an die Erfordernisse der Beschäftigten angepasst werden.
Diese Flexibilität fällt Unternehmern heute leichter denn je, denn fachlich müssen sich Frauen schon lange nicht mehr hinter ihren männlichen Kollegen verstecken. In einem Berufszweig mit starkem Männer­überschuss können weibliche Beschäftigte mit Kompetenz und Fachwissen überzeugen. Dadurch gelingen Berufsstart oder Wiedereinstieg – auch in einem typischen Männerberuf. (Advertorial)

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Als SHK-Profi zum Badgestalter werden

Als SHK-Profi zum Badgestalter werden

Ausbildung für aufgeweckte Köpfe

Früher hatten die meisten Badezimmer einen rein funktionellen Charakter. Zähneputzen, Duschen, Eincremen – und schon wurde die Nasszelle wieder verlassen. Heute sieht das anders aus: Viele Bäder haben sich zu kleinen Wellness-Oasen mit Erlebniskomponenten entwickelt, in dem die Menschen mehr Zeit als früher verbringen – und davon profitiert auch das Sanitär-Heizungs-Klima-Handwerk.

Weil die Fachbetriebe volle Auftragsbücher haben, wird intensiv nach Auszubildenden gesucht, die sich in der Badgestaltung entfalten möchten. Möglich ist eine handwerklich-technische Lehre zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder eine kaufmännische Ausbildung im Büro. Für aufgeweckte Köpfe gibt es danach unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten – ob zum Meister oder ein kaufmännisches Studium. Wer möchte, kann auch Diplom-Badgestalter (SHK) werden. Für diese Zusatzqualifikation der Handwerkskooperation SHK AG ist Abitur keine Voraussetzung. Zukunftsträchtig ist die Branche allemal. Damit Schüler den Berufsalltag kennenlernen, bevor sie sich zur Ausbildung entscheiden, empfiehlt es sich, ein Praktikum zu machen.

Vom Berufs-Abi zum Badgestalter-Diplom

Kaum ein Beruf bietet so viele abwechslungsreiche Einsatzgebiete wie der des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Einige Unternehmen haben sich zum Beispiel auf Heizungstechnik fokussiert. Dann gibt es Betriebe, die komplexe Klimaanlagen installieren. Und spezialisierte Badgestalter kümmern sich um die professionelle Beratung, Planung und Ausführung des Badezimmers und haben dabei die Anforderungen an Barrierefreiheit im Kopf. Ebenso vielfältig wie die Herausforderungen sind die Ausbildungs- und Aufstiegschancen für Berufseinsteiger, die technisch interessiert sind und sich weiterentwickeln wollen. Der klassische Weg führt über die dreieinhalbjährige Ausbildung. Abiturienten können diese sogar verkürzen und im Anschluss ein technisches Studium oder eine betriebswirtschaftliche Weiterbildung beginnen. „Neu ist, dass Schulabgänger mit mittlerer Reife parallel zur Ausbildung als Anlagenmechaniker ihr Abitur erwerben können“, weiß Dr. Michael Schreiber, Pressesprecher der Handwerkskooperation SHK AG. Entscheidender Vorteil: Sie verdienen bereits Geld, während auf Schul- und Ausbildungsabschluss hingearbeitet wird. Außerdem eröffnen sich damit Hochschulzugänge. Aber auch ohne Abitur können Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik dank zahlreicher Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb kurzer Zeit zur Führungskraft aufsteigen. Dabei hilft beispielsweise die Zusatzqualifikation Diplom-Badgestalter (SHK). In dem berufsbegleitenden Seminar werden Fachleute in puncto Design und Einrichtungsqualität besonders geschult. (Advertorial)

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Foto: Die Badgestalter
Mit der Brückenteilzeit das Leben besser einrichten

Mit der Brückenteilzeit das Leben besser einrichten

 Brückenteilzeit macht es möglich

„Muße, nicht Arbeit, ist das Ziel des Menschen“, stellte schon Oskar Wilde fest. Doch auch ein schöner Beruf kann das Leben bereichern – nur nicht ständig. Wer sich während der Arbeit stark engagiert, braucht einen guten Ausgleich im Privatleben. Doch weil die Tage dafür oft zu voll sind, wäre es mitunter sinnvoll, in Teilzeit zu arbeiten, um mehr Zeit zur Regeneration, für Hobbies, Weiterbildung oder eine ehrenamtliche Arbeit zu haben. Bislang galt Teilzeitarbeit als Karrierebremse, weil es kein Zurück gab – mit Folgen: Wer mit reduzierter Stundenzahl arbeitet, verdient weniger und bekommt später eine geringere Rente. Doch seit Januar 2019 gilt für Betriebe mit über 45 Mitarbeitern das Gesetz zur Brückenteilzeit: Ist der Arbeitnehmer seit mindestens sechs Monaten dort angestellt, kann er für ein bis fünf Jahre Brückenteilzeit beantragen und hat danach wieder Anrecht darauf, in Vollzeit zu arbeiten.

Mit der Brückenteilzeit das Leben besser einrichten

Einfach mal weniger arbeiten: Nach der Brückenteilzeit kann die Stundenzahl wieder erhöht werden.

Alles unter einem Hut

Die Lebensarbeitszeit verlängert sich – und so kommt es, dass ältere Menschen noch mitten im Berufsleben stehen, auch wenn sie Großeltern werden. Doch bei einem Acht-Stunden-Tag fällt es schwer, der Tochter unter die Arme zu greifen und zu sehen, wie die Enkel groß werden. Die gute Nachricht: Die seit Januar 2019 eingeführte Brückenteilzeit erleichtert es auch älteren Menschen, ein bis fünf Jahre in Teilzeit zu arbeiten, um sich etwa um den Enkel zu kümmern, einem Hobby ausgiebig nachzugehen oder einfach eine Zeit zu schonen. Dafür müssen sie in einem Betrieb mit mindestens 45 Mitarbeitern angestellt sein, länger als sechs Monate für die Unternehmen arbeiten und den Zeitraum vorab festlegen. Im Gegensatz zur Altersteilzeit, die einen frühzeitigen Übergang in die Rente ermöglichen soll, ist die Brückenteilzeit auf ein bis fünf Jahre beschränkt. Danach arbeitet der Best Ager wieder in Vollzeit. „So halten sich die finanziellen Einbußen für die Rente in Grenzen und dem Arbeitgeber bleibt ein erfahrener Angestellter länger verbunden“, erklärt Petra Timm von Randstad Deutschland die neue Regelung.

Die neue Teilzeitfreiheit

Es gibt Situationen im Leben, da ist es sinnvoll, in Teilzeit zu arbeiten. Das gilt für Mütter oder Väter ebenso wie für Arbeitnehmer, die mehr Zeit für ihre Gesundheit, Bildung oder soziales Engagement haben möchten. „Bislang hieß es: Einmal Teilzeit, immer Teilzeit, weil es keinen Rechtsanspruch auf eine Rückkehr zur Vollzeitstelle gab. Das gehört seit Januar 2019 der Vergangenheit an“, freut sich Petra Timm. Vor allem Mütter, von denen laut statistischem Bundesamt über zwei Drittel mit Kindern unter 18 Jahren in Teilzeit arbeiten, werden davon profitieren, dass die sogenannte Teilzeitfalle nicht mehr zuschnappt. Sie können dann später wieder in Vollzeit arbeiten, was sich auch auf das Gehalt und die Rentenansprüche auswirkt. Allerdings hat das neue Gesetz ein paar Einschränkungen: Das Recht auf Brückenteilzeit gilt nur für Betriebe mit mehr als 45 Mitarbeitern und nur für Arbeitnehmer, die schon länger als sechs Monate bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind. Die Brückenteilzeit darf zwischen einem und fünf Jahre dauern. Alte Teilzeitverträge können nicht in Brückenteilzeit umgewandelt werden. (Advertorial)

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Fotos: lightfieldstudios/fotolia/randstad,  Ljiljana/Fotolia/randstad