Neue Chance für Arbeitslose ohne Abschluss

Fast jeder zweite Arbeitslose hat keine abgeschlossene Berufsausbildung – Tendenz steigend. Das belegen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Besonders bei jüngeren Arbeitslosen sind Qualifikations- und Bildungsdefizite einschneidend: Fast zwei Drittel der unter 25-jährigen Arbeitslosen hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, mehr als ein Fünftel keinen Hauptschulabschluss. Da eine gute Aus- und Weiterbildung die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht, steht beides in der Arbeitnehmerüberlassung im Vordergrund. Durch den Einsatz in unterschiedlichen Kundenbetrieben liegt das ständige Weiterentwickeln bei der Zeitarbeit in der Natur der Sache: Mitarbeitende lernen neue Aufgabengebiete, Unternehmen und Arbeitsplätze kennen, passen sich ständig wechselnden Rahmenbedingungen an und knüpfen soziale Kontakte. Zusätzlich zu diesem „Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit“ unterstützt der Personaldienstleister Randstad seine Mitarbeiter mit einem Qualifizierungsplan, der detailliert den Weg zu einem Berufszertifikat aufzeigt. Wer etwa eine Ausbildung zum Lagerassistenten anstrebt, kann im „Lernen im Job“-Programm das theoretisch Gelernte im Kundenbetrieb in die Praxis umsetzen. Zum Abschluss steht eine schriftliche sowie mündliche Prüfung des TÜV Rheinlands an. „Unser Lernen im Job-Programm kann der Startschuss zu einem Facharbeiterabschluss sein“, erklärt Maxi Passos, Senior Consultant Arbeitsmarktprojekte bei Randstad. „Wenn wir die praktischen Erfahrungen unserer Mitarbeiter zu anerkannten Qualifizierungen machen können, nutzt das allen Beteiligten: Die Kundenunternehmen haben besser ausgebildete Talente in ihren Reihen und die Mitarbeiter haben bessere Perspektiven im Job.“ Außerdem können Zeitarbeitnehmer über 300 Weiterbildungsangebote online nutzen und sich so zusätzlich auf persönlicher sowie fachlicher Ebene weiterbilden.

Umschulung, Fernstudium, Zeitarbeit, Weiterbildung

Neue Jobs entstehen, andere sind nicht mehr zeitgemäß: Nicht zuletzt durch die Digitalisierung steigen die Anforderungen an Arbeitnehmer. Mit all den Veränderungen mitzuhalten, gehört wohl zu den größten Herausforderungen der Berufswelt. Gleichzeitig bietet dieser Wandel auch enorme Chancen, vor allem für Arbeitslose. Für sie können neue Möglichkeiten entstehen, sich zu qualifizieren und auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Weiterbildungen, Umschulungen, Fernstudien oder Zeitarbeit – an Optionen mangelt es wahrlich nicht. Um bei dieser Vielfalt den Überblick zu behalten und das Richtige für die eigene Situation zu finden, unterstützt der Personaldienstleister Randstad Arbeitssuchende mit zahlreichen Qualifizierungs- und Trainingsmodellen. Von individueller Beratung, Kursen in Rechnungswesen oder Lager und Logistik bis hin zu E-Learning-Workshops zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz reicht die breite Palette. Zusätzlich kooperiert der Zeitarbeitgeber mit Bildungsträgern, die zertifizierte Abschlüsse vergeben. Die Angebote der Randstad Akademie machen ständiges Lernen möglich – für den Job und fürs Leben.

Zwei Arbeitnehmer arbeiten gemeinsam an einer Maschine (Zeitarbeit).
Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit: Durch wechselnde Einsätze entwickeln sich Arbeitnehmer laufend weiter.

Zeitarbeit: Jobs für Langzeitarbeitslose

Endlich wieder arbeiten – das ist für viele Langzeitarbeitslose ein Traum. Damit dieser Realität wird, ist oft Starthilfe gefragt. Zeitarbeit kann genau das bieten: Rund 16 Prozent der Arbeitnehmer, die über einen Personaldienstleister beschäftigt sind, waren laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorher länger als ein Jahr arbeitslos. Doch was macht Zeitarbeit besonders für diese Menschen ideal? Langzeitarbeitslose stehen meist vor größeren Herausforderungen als andere Bewerber: „Welcher Job passt noch zu meinen Stärken?“, ist eine der vielen Fragen, bei deren Beantwortung ein Zeitarbeitsunternehmen zur Seite stehen kann. Der Personaldienstleister hilft bei der Stellensuche, unterstützt bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und kann auch individuelle Fragen zum Job oder der Karriere beantworten. „Einen persönlichen Ansprechpartner an seiner Seite zu haben, der die eigene Situation gut kennt, kann den beruflichen Neustart voranbringen“, weiß Petra Timm, Pressesprecherin beim Personaldienstleister Randstad. Mit seinen bundesweitgen Niederlassungen punktet das größte deutsche Zeitarbeitsunternehmen mit einem umfassenden Kontaktnetzwerk zu attraktiven Arbeitgebern in Deutschland, die nach unterschiedlichen Profilen und Qualifikationen suchen. Damit stehen die Chancen hoch, dass jeder Bewerber eine geeignete Stelle findet. Doch selbst wenn diese etwas länger auf sich warten lässt, bekommt der Arbeitssuchende viel Unterstützung: Jeder Mitarbeitende der Arbeitnehmerüberlassung erhält ein monatliches Festgehalt, Sozialdienstleistungen und einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Zusätzlich sorgen Qualifikations- und Trainingsprogramme für Aus- und Weiterbildung. All das zusammen ist wohl der nachhaltigste Weg aus der Arbeitslosigkeit.

Mit Zeitarbeit Karriereknick überwinden

Auch wenn die Situation auf dem Arbeitsmarkt gut ist – knapp 800.000 Menschen sind 2019 länger als ein Jahr ohne Job und gelten damit als langzeitarbeitslos. Sie stecken in der Zwickmühle. Schließlich wird der Weg zurück in die Arbeit immer schwieriger, je länger die Suche nach einer Stelle andauert. Die Bundesregierung hat das erkannt und am 1. Januar 2019 das „Teilhabechancengesetz“ eingeführt. Durch Unterstützungs- und Betreuungsangebote soll Langzeitarbeitslosen der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Dazu zählt unter anderem ein Lohnkostenzuschuss von 100 Prozent zum Mindestlohn in den ersten beiden Jahren. Unabhängig davon spielen Zeitarbeitsunternehmen wie Randstad seit langem eine wichtige Rolle beim Wiedereinstieg von Langzeitarbeitslosen ins Berufsleben. Das betont der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und sieht dies durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) belegt: Fast jeder fünfte ehemals Langzeitarbeitslose hat ein Beschäftigungsverhältnis in der Arbeitnehmerüberlassung aufgenommen und neben einer Festanstellung soziale Kontakte, einen geregelten Tagesablauf sowie finanzielle Sicherheit gewonnen. Denn Zeitarbeiter werden auch dann bezahlt, wenn sie nicht vermittelt werden. So finden die meisten langfristig wieder ins Berufsleben zurück, zeigen die Statistiken der BA: 65 Prozent der vorher Arbeitslosen waren auch noch zwölf Monate nach ihrer Beschäftigungsaufnahme in der Zeitarbeit sozialversicherungspflichtig tätig; 42 Prozent davon in einer anderen Branche. Angesichts dieser Erfolgschancen wundert es wenig, dass laut „Welt” heimische Jobcenter rund 30 Prozent der Arbeitssuchenden an Zeitarbeitsfirmen vermitteln. Mehr Informationen zu den Möglichkeiten der Zeitarbeit online unter www.randstad.de. Unter der E-Mail-Adresse einstieg-zeitarbeit@randstad.de bietet der große deutsche Personaldienstleister die Möglichkeit, sich über die Vorteile der Zeitarbeit zu informieren. (Advertorial)

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