Berufswahl: Übers Praktikum zur Lehrstelle

  Deswegen empfiehlt es sich, mit einem Schülerpraktikum zu starten. So lässt sich feststellen, ob der potenzielle Traumberuf zu einem passt.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hilft Schülern und Schülerinnen mit der Ausbildungskampagne „Zeit zu starten“ seit mehreren Jahren bei der Entscheidung für ihre persönliche Zukunft. Beispielsweise wird umfangreiches Informationsmaterial über die vier Ausbildungsberufe zur Verfügung gestellt. Unterstützend laden bundesweit viele SHK-Fachbetriebe die Jugendlichen ein, um bei einem Praktikum den abwechslungsreichen Arbeitsalltag kennenzulernen.

Die vier Lehrberufe im SHK-Handwerk sind sehr unterschiedlich: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik planen, installieren und warten komplexe Anlagen und Systeme innerhalb der Gebäudetechnik. Dazu gehört beispielsweise auch, ein Badezimmer barrierefrei auszubauen. Der Behälter- und Apparatebauer errichtet Anlagen für Industrie und Produktion, beispielsweise für die Lebensmittelindustrie. Der Klempner verarbeitet Metall, meist an Dächern und Fassaden. Und der Ofen- und Luftheizungsbauer ist ein gefragter Spezialist, wenn es etwa um die Planung und den Bau eines individuellen Kachelofens geht. Wer sich über ein Schülerpraktikum oder eine Ausbildung informieren möchte, findet unter www.zeitzustarten.de wichtige Informationen und eine Suchfunktion für mögliche Ausbildungsbetriebe. (Advertorial)

 

Foto: ZVSHK

 

 

 

In der Bewerbungsphase: Durchhalten zahlt sich aus

In der Bewerbungsphase: Durchhalten zahlt sich aus

Ob im Anschluss an die Schule oder nach dem Universitätsabschluss: Der Berufseinstieg ist trotz hoher Anfangsmotivation nicht immer leicht. Selbst Akademiker schreiben in der Bewerbungsphase mitunter bis zu 50 Bewerbungen, bevor es endlich klappt.
„Es ist wichtig, eine Absage nicht persönlich zu nehmen, sondern gelassen zu bleiben“, erklärt Petra Timm, Sprecherin von Randstad Deutschland. „Bei der nächsten Bewerbung werden die Karten neu gemischt. Und wer am Ball bleibt, hat die besten Chancen.“
Scheitert eine Zusage häufiger an den Gesprächen, sollte ein Bewerbungstraining in Betracht gezogen werden. Dort lernen Jobsuchende, das eigene Auftreten zu reflektieren, ihre Stärken zu zeigen und unverkrampft zu bleiben.
„Doch auch Initiativbewerbungen führen ans Ziel“, weiß Petra Timm. „Wer aktiv auf Arbeitgeber zugeht, bleibt oft länger im Gedächtnis der Personaler – und die direkte Konkurrenz ist natürlich deutlich geringer.“ Wenn es dennoch längere Zeit nicht mit dem neuen Job klappt, empfiehlt die Arbeitsmarktexpertin, vorübergehend einen fachnahen Nebenjob anzunehmen. Das erweitert nicht nur die berufliche Erfahrung und somit den Lebenslauf, sondern nimmt außerdem den finanziellen Druck.
Und zum Schluss die gute Nachricht: Nach einem Jahr haben etwa 96 Prozent der Absolventen einen Arbeitsplatz gefunden. (Advertorial)
randstad-Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com
Branchenübergreifende Ausbildung: Flexibler auf dem Arbeitsmarkt

Branchenübergreifende Ausbildung: Flexibler auf dem Arbeitsmarkt

Viele Branchen müssen sich den sich wandelnden Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt anpassen, so auch die Büroberufe. Dank einer Reform im vergangenen Jahr gibt es nun die Berufsbezeichnung „Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement“. Die Ausbildung wurde neu gestaltet und ersetzt die vorherigen Berufe „Bürokaufmann“, „Kaufmann für Bürokommunikation“ und „Fachangestellter für Bürokommunikation“.
Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin beim Personaldienstleister Randstad erklärt, warum dieser Schritt notwendig war: „Bürokaufleute werden branchenübergreifend eingesetzt, etwa im öffentlichen Dienst oder in der Industrie. Durch eine breiter angelegte Berufsausbildung mit Differenzierungsmöglichkeiten erhöht sich die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt für die Auszubildenden und die Unternehmen gleichermaßen.“
Geändert hat sich an der dreijährigen Ausbildung, dass die Lehrlinge in der Spezialisierungsphase die Möglichkeit haben, sich durch Wahlqualifikationen auf Schwerpunkte festzulegen. Dadurch soll die Passgenauigkeit für alle Unternehmensbereiche gewährleistet werden. Novelliert wurde auch die Prüfungsform. Die Abschlussprüfung wird nun in zwei separaten Teilen durchgeführt: Nach anderthalb Jahren gibt es eine Zwischenprüfung mit dem Inhalt der ersten 15 Monate sowie eine Endprüfung zum Abschluss der Ausbildung. (Advertorial)
Foto: randstad/txn-p