Verfahrensmechaniker: Die eigene Zukunft bauen

Verfahrensmechaniker: Die eigene Zukunft bauen

Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Transportbeton

Beton ist einer der vielseitigsten Baustoffe überhaupt. Um aus dem Material Häuser und andere Bauwerke entstehen zu lassen, werden Spezialisten benötigt: Verfahrensmechaniker für Transportbeton. Denn der Baustoff kann nur dann sicher seine Funktionen erfüllen, wenn die verschiedenen Betonmischungen richtig produziert und geliefert werden. Hier kommt es auf Know-how und Erfahrung an. In Kombination mit diversen Maßnahmen zur Qualitätssicherung entstehen Bauwerke, die viele Jahrhunderte überdauern können. Bundesweit bieten knapp 1.800 Transportbetonwerke entsprechende Ausbildungsplätze. Teamfähige Schulabgänger mit räumlichem Verständnis und handwerklichem Geschick finden hier eine interessante berufliche Perspektive. Die Ausbildung dauert drei Jahre und die Zukunftschancen sind gut, denn qualifizierte Nachwuchskräfte werden in der Transportbetonindustrie sehr gesucht. Und wer danach auf der Karriereleiter weiter nach oben möchte, kann seit 2018 mit dem Industriemeister „Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik IHK (m/w)“ sogar eine anschließende Meisterausbildung machen.Für den Beruf interessieren sich übrigens auch Mädchen. Denn die Arbeit hat sich durch die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre deutlich verändert. Digitaltechnik und leistungsstarke Maschinen haben Muskelkraft ersetzt. Heute ist umfangreiches Fachwissen gefragt, das stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden muss. Allein deswegen bleibt der Job auch nach Abschluss der Ausbildung immer spannend. (Advertorial)

Ausbildung, Beruf & Karriere, Bewerbungstipps

Foto: betonbild
Vom Schuster zum Maßschuhmacher

Vom Schuster zum Maßschuhmacher

Absatz abgebrochen, Sohle kaputt – klarer Fall für Schuhmacher. In der Ausbildung lernen sie, Schuhe und andere Lederwaren zu reparieren. Kleben, schleifen und polieren gehören zu den häufigsten Tätigkeiten. Zudem erfüllen sie immer mehr ausgefallene Kundenwünsche. „Maßschuh“ heißt das Zauberwort. Deswegen heißt der traditionsreiche Handwerksberuf seit August 2018 Maßschuhmacher. Auch die Ausbildung hat sich geändert: „Die dreijährige Lehrzeit zum Maßschuhmacher erfolgt jetzt in den beiden Fachrichtungen Maßschuhe und Schaftbau“, weiß Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. Modellgestaltung, Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit und Kundenorientierung spielen verstärkt eine Rolle. Neu ist ebenfalls, dass die Gesellenprüfung in zwei zeitlich getrennten Teilen durchgeführt wird. Geblieben sind die Anforderungen: Bewerber sollten ein Interesse am Handwerk und nicht allzu schlechte Schulnoten mitbringen. Einen Vorteil hat, wer Interesse an Mode, Kundenkontakt und sorgfältigem Arbeiten hat. Und bei der Königsdisziplin, der Maßanfertigung eines Schuhs, sind Geduld und Durchhaltevermögen wichtig.

Der Maßschuhmacher fertigt nicht nur passgenaues Schuhwerk an, sondern weiß auch Rat, wenn der Schuh mal drückt

Leidenschaft für Schuhe

Auch wenn die meisten Schuhe mittlerweile industriell hergestellt werden, ist die Ausbildung zum Schuhmacher nach wie vor gefragt. In dem Handwerksberuf werden vor allem Einzelstücke nach Kundenwunsch oder nach Vorgabe eines Orthopäden hergestellt, Schuhe mit neuen Sohlen und Absätzen versorgt oder kleinere und größere Reparaturarbeiten übernommen. Darüber hinaus sind Schuhmacher für das Entfernen von Flecken, aber auch für das Umfärben von Schuhen zuständig. Die Beratung des Kunden hinsichtlich des Materials, der Farbe und Passform gehört ebenfalls dazu. Die gestiegene Aufgabenvielfalt geht einher mit der geänderten Berufsbezeichnung. Aus dem Schuhmacher ist der Maßschuhmacher geworden.

Auf dem Weg zum perfekten Schuh

Wunsch und Wirklichkeit klaffen bei der Wahl des Schuhwerks oft weit auseinander. Was viele immer wieder vergessen: Der Schuh muss zum Fuß passen, nicht umgekehrt. Ansonsten drohen Schmerzen, Druckstellen bis hin zu Fehlstellungen der Zehen. Garant für passendes Schuhwerk ist die Handwerkskunst des Maßschuhmachers, der seinen Beruf drei Jahre lang erlernt. „Die meisten Auszubildenden arbeiten in Betrieben des Schuhmacherhandwerks sowie in Werkstätten von Orthopädie­ und Sanitätsfachgeschäften“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland. Dort erneuern sie Schuhe, richten schiefe Absätze, sorgen für eine bequeme Passform, beraten Kunden und verkaufen Schuhe. Außerdem reparieren sie Taschen, Jacken und Gürtel aus Leder und tauschen Reißverschlüsse aus. Dafür sollten Bewerber handwerkliches Geschick und Sorgfalt mitbringen. Gern gesehen sind darüber hinaus ein guter Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss.

Eine Reihe von maßgefertigten Schuhen. Die Maßschuhmacher übernehmen die Aufgaben des traditionellen Schusters.

Perfekte Schuhe bestechen durch Passform und Tragekomfort. Darum kümmert sich der versierte Maßschuhmacher

Ein altes Handwerk lernen

Schuhe „von der Stange“ sind oft günstig, aber selten gut. Denn entweder bestehen sie nicht aus Leder, haben eine schlechte Passform und halten nur kurz. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach maßgeschneiderten Schuhen immer größer wird und Schuster kleine, feine Geschäfte eröffnen, in denen sie selbstgefertigte Schuhe anbieten. „Maßschuhmacher nennt sich dieses Handwerk seit August 2018. In der dreijährigen Lehrzeit wird Auszubildenden nicht nur beigebracht, wie Füße vermessen und Schuhe gefertigt werden, sie erfahren auch viel über die Anatomie des Körpers“, weiß Frau Timm. Im letzten Ausbildungsjahr heißt es dann, sich für ein Fachgebiet zu entscheiden. In der Spezialisierung Maßschuhe dreht sich alles um den Teil, der am Fuß sitzt. Der Schaftbauer hingegen fertigt individuelle Schuhoberteile an. Was beide Fachrichtungen eint, sind die guten Berufsaussichten: Oft werden Gesellen vom Lehrbetrieb übernommen. Sie arbeiten aber auch häufig in Sanitäts- oder Orthopädiefachgeschäften, in Schuhmachereien von Theatern, in Schuhschnellreparaturen oder in der Schuhindustrie, wo sie etwa Sportschuhe nach Maß fertigen. Auch eine Qualifizierung zum Meister oder Schuhtechniker ist möglich. (Advertorial)

 

Ausbildung, Beruf & Karriere, Bewerbungstipps

Fotos: Robert Przybysz/123rf/randstadDean Drobot/123rf/randstad

 

Farbzeuglackierer: Farbkünstler am Fahrzeug

Farbzeuglackierer: Farbkünstler am Fahrzeug

Professionelle Fahrzeuglackierungen schützen in erster Linie vor Korrosion. Sie halten Witterungseinflüsse, Salze und UV-Strahlen fern – und sehen dabei auch noch gut aus. Für die Zusammenstellung der passenden Farbtöne sind Fahrzeuglackierer (m/w) zuständig. Sie bereiten die Fahrzeugteile vor und tragen die Lackierung in mehreren Schichten auf, bis das perfekte Endergebnis erreicht ist. Auf Wunsch verzieren sie die Autos mit künstlerischen Elementen oder Beschriftungen.

Expertentipp vom Fahrzeuglackierer: Lackschäden schnell beheben

Ob Parkrempler oder Auffahrunfall: Wenn es im Straßenverkehr kracht, sind oft nur ein paar Kratzer im Lack die Folge. Doch auch die sind ärgerlich und sollten schnell ausgebessert werden. Denn unbehandelte Schrammen oder auch Steinschläge können leicht Rost ansetzen, der dann unter den Lack weiterwandert. Für die professionelle Ausbesserung der Schadstellen sind Fahrzeuglackierer (m/w) zuständig.
Zunächst begutachten sie die Art und das Ausmaß der Beschädigung, bevor sie die erforderlichen Reparaturmaßnahmen einleiten. Je nach Schaden demontieren sie Fahrzeugverkleidungen, Verglasungen, Dichtungen oder Stoßstangen. Kleinere Dellen werden ausgebeult, schadhafte Stellen entrostet und Altlackierungen angeschliffen. Das erfordert nicht nur Sorgfalt und handwerkliches Geschick, sondern auch Kenntnis über die fahrzeugtechnischen Konstruktionsmerkmale.
Bevor die eigentliche Lackierarbeit beginnt, muss der Fachmann den exakt passenden Farbton zusammenmischen, der die behandelte Stelle verbirgt. Dafür ist ein überdurchschnittlich gutes Farbgespür notwendig. In vielen Lackierereien werden verstärkt moderne Nano-Lacke eingesetzt, die mit mikroskopisch feinen Keramiksplittern versetzt sind. Sie sind besonders widerstandsfähig und bilden die oberste Schicht der Lackierung.
„Die dreijährige duale Ausbildung findet sowohl in der Schule als auch im Betrieb statt“, berichtet Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. „Dort lernen die angehenden Fahrzeuglackierer (m/w), wie der Untergrund vorbehandelt und der Beschichtungsstoff gemischt werden muss, was bei der Montagearbeit an Fahrzeugen zu beachten ist und wie künstlerische Elemente entstehen.“
Ihren Arbeitsplatz finden sie später in Fachwerkstätten für Fahrzeuglackierungen, in Unternehmen des Fahrzeugbaus oder auch in Werkslackierereien des Maschinen- und Anlagenbaus. Darüber hinaus können sie im Boots- und Yachtbau oder in der Lackiererei von Schienenfahrzeugen tätig werden.   (Advertorial)

 

Foto: ikonoklast_hh/Fotolia/Randstad
Ausbildung aktuell: Mikrotechnologen sind gefragt

Ausbildung aktuell: Mikrotechnologen sind gefragt

Sabrina Baumann (23) arbeitet derzeit in einer bekannten Computerfirma. Für ihre Ausbildung ist sie extra aus dem Umland nach Frankfurt am Main gezogen. „Ich bin sehr froh, mich nach dem Abitur für eine Ausbildung zur Mikrotechnologin entschieden zu haben“, berichtet die junge Frau. „Die Arbeit ist interessant und fordernd zugleich – und unterscheidet sich komplett von dem, was meine Freundinnen machen. Ich möchte nicht mit ihnen tauschen.“
Die winzigen Mikrochips, die Sabrina mitentwickelt, stecken voller modernster Technik und landen in Smartphones, Airbagsensoren und sogar in Espressomaschinen.
„Der Arbeitsmarkt bietet gut ausgebildeten Mikrotechnologen viele Chancen“, weiß auch Petra Timm von Randstad Deutschland. „Fachkräfte sind sowohl in der Autobranche oder der Luft- und Raumfahrt, als auch in diversen Forschungseinrichtungen gefragt. Außerdem ist die IT-Branche international gut vernetzt, sodass Mikrotechnologen praktisch überall auf der Welt Arbeit finden können.“
Die Ausbildung zum Mikrotechnologen (m/w) dauert drei Jahre. Voraussetzungen sind Interesse an Naturwissenschaften und Technik sowie ein Realschulabschluss oder Abitur. (Advertorial)
Foto: bonninturina/fotolia.com
Ausbildung im Einzelhandel: Junge Talente konsequent fördern

Ausbildung im Einzelhandel: Junge Talente konsequent fördern

Alaa Kasto floh vor fünf Jahren aus dem Irak und kam nach Deutschland. Er lernte in kurzer Zeit die deutsche Sprache, machte mehrere Praktika und schloss dann seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann ab. „In Deutschland“, sagt der junge Mann, „hat jeder Möglichkeiten. Aber es geht nicht von selbst.“
Denn auch wenn Engagement und Leistungsbereitschaft im Job unabhängig von der Herkunft belohnt werden sollten, ist die Situation für Menschen mit ausländischen Wurzeln nicht immer einfach. Mit dem Stipendienprogramm „Geh Deinen Weg“ bietet die Deutschlandstiftung Integration eine wichtige Hilfe. Das Ziel: Chancengleichheit und bessere Bildung für junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
Das Programm wird auch von Unternehmen unterstützt. So fördert Edeka seit drei Jahren Stipendiaten, die sich für Deutschland als Heimat entschieden haben. Alaa Kasto: „Ich habe ein Praktikum gemacht und dabei meinen Chef kennengelernt, der mir eine Ausbildung im Einzelhandel bei Edeka angeboten hat. Und jetzt habe ich im Stipendienprogramm einen Mentor, der mir zwei Jahre zur Seite steht. Später möchte ich mich mit einem Markt selbstständig machen.“
Individuelle Coachings gehören ebenso zum Programm wie Veranstaltungen und Trainings zur Persönlichkeitsentwicklung und Mitarbeiterführung. Denn erst wenn das Potenzial junger Menschen gefördert wird, können sie wichtige Beiträge für die Gesellschaft leisten. (Advertorial)
Foto: Edeka