Jobs für Langzeitarbeitslose in der Zeitarbeit

Jobs für Langzeitarbeitslose in der Zeitarbeit

1,7 Millionen Deutsche waren es noch 2007, in diesem Jahr sind es etwa 1 Million weniger: Die Rede ist von Langzeitarbeitslosen. Doch so gut die Lage auf dem Arbeitsmarkt, besteht kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Schließlich sind auch 2019 knapp 800.000 Menschen ein Jahr oder länger ohne Job. Wenn Sie selbst dazu zählen kennen Sie das Dilemma: Je länger die Suche nach einer Stelle nämlich andauert, desto schwieriger gestaltet sich der Weg zurück auf den Arbeitsmarkt. Diese prekäre Lage schlägt sich nicht nur negativ aufs Bankkonto. Depressionen, Selbstzweifel, Suchtkrankheiten oder ein Rückzug aus dem sozialen Leben – die Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit sind vielfältig und nicht zu unterschätzen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Unterstützung durch Teilhabechancengesetz

(Advertorial) Um hier präventiv einzugreifen hat die deutsche Regierung zum 1. Januar 2019 das „Teilhabechancengesetz“ eingeführt. Zahlreiche Unterstützungs- und Betreuungsangebote sollen bis 2024 Langzeitarbeitslosen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Beispielsweise erhalten Erwerbsfähige, die in den vergangenen acht Jahren mindestens sieben Jahre Arbeitslosengeld (ALG) II bezogen haben, einen Lohnkostenzuschuss von 100 Prozent zum Mindestlohn. Nach den ersten 24 Monaten wird der Zuschuss, der auf maximal fünf Jahre ausgelegt ist, jährlich um zehn Prozentpunkte reduziert. Ein zweites Instrument richtet sich an ALG-II-Bezieher, die seit mindestens zwei Jahren keinen Job haben. Sie erhalten im ersten Jahr einen Lohnkostenzuschuss in der Höhe von 75 Prozent. Im zweiten Jahr werden 50 Prozent des gezahlten Lohnes beigestellt. Darüber hinaus ist eine Nachbeschäftigungspflicht des Arbeitgebers in den ersten sechs Monaten nach der Förderung vorgesehen. Unabhängig von diesem neuen Gesetz kreiert die Zeitarbeit schon seit längerem Jobs für Langzeitarbeitslose und spielt damit eine entscheidende Rolle beim Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Was ist Zeitarbeit?

Von Zeitarbeit ist die Rede, wenn ein Personaldienstleister Unternehmen dadurch unterstützt, indem er ihm Personal überlässt und Arbeitskräfte als Dienstleitung vermittelt. Der Zeitarbeiter ist beim Personaldienstleister angestellt und erhält von diesem Gehalt sowie sämtliche Sozialleistungen – und zwar auch dann, wenn kein Unternehmen Hilfe benötigt. Die finanzielle Sicherheit ist nicht der einzige Vorteil der Arbeitnehmerüberlassung. Zusätzlich gewinnt der Zeitarbeiter Praxiserfahrung in verschiedenen Unternehmen und lernt unterschiedliche Arbeitsplätze sowie -teams kennen. Damit bringt die Zeitarbeit zusätzlich Farbe in den Berufsalltag. Darüber hinaus ist sie oft ein idealer Einstieg in den Arbeitsmarkt – entweder nach der Ausbildung oder nach einer Langzeitarbeitslosigkeit, werden doch Zeitarbeitnehmer häufig von Kundenunternehmen übernommen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Zeitarbeit als langfristige Lösung

„Die Zeitarbeitsbranche hat in den vergangenen Jahren immer wieder ihre Integrationsleistung für Langzeitarbeitslose unter Beweis gestellt, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, und stellt eine konkrete Beschäftigungsperspektive für sie dar“, betont Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) und verweist auf die Statistik: Rund 16 Prozent der Arbeitnehmer, die über einen Personaldienstleister beschäftigt sind, waren laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorher länger als ein Jahr arbeitslos. Dabei handelt es sich keineswegs um eine kurzfristige Erleichterung. Im Gegenteil: 65 Prozent der vorher Arbeitslosen sind noch 12 Monate nach ihrer Beschäftigungsaufnahme in der Zeitarbeit sozialversicherungspflichtig tätig, belegen Zahlen der Bundesagentur der Arbeit (BA). 42 Prozent dieser Menschen wechseln darüber hinaus aus der Arbeitnehmerüberlassung zu einem anderen Arbeitgeber und finden in einer anderen Branche einen Job. Die ehemals Langzeitarbeitslosen konnten sich offensichtlich bei einem Personaldienstleister beweisen und so eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung außerhalb der Zeitarbeitsbranche finden, erklärt der BAP.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Sicherheit durch Zeitarbeit

Die Chancen stehen offensichtlich für Langzeitarbeitslose gut, dass sie mittels Zeitarbeit einen nachhaltigen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Doch damit nicht genug, erhalten sie doch mit der Festanstellung zusätzlich soziale Kontakte, einen geregelten Tagesablauf sowie – finanzielle – Sicherheit. So können Menschen wieder mehr Selbstvertrauen gewinnen, was wiederum ein wichtiges Schutzschild gegen Depression, Selbstzweifel oder Suchtkrankheiten darstellt. Angesichts dieser langfristigen sowie ganzheitlichen Benefits für Körper, Geist und Seele wundert es wenig, dass laut „Welt” heimische Jobcenter rund 30 Prozent der Arbeitssuchenden an Zeitarbeitsfirmen vermitteln.

Zwei Lageristen begutachten Ware in einem Hochregallager. (Jobs für Langzeitarbeitslose)

Personaldienstleister vermitteln in die verschiedensten Unternehmen. So kann auch für Langzeitarbeitslose die passende Beschäftigung gefunden werden.

Hilfe für Langzeitarbeitslose

Für viele ist der Kontakt mit dem Personaldienstleister der erste Schritt aus der Langzeitarbeitslosigkeit. Menschen, die länger vom Arbeitsmarkt fern geblieben sind, stehen meist vor größeren Herausforderungen als andere Bewerber: „Welcher Job passt noch zu meinen Stärken?“ oder „Wie erkläre ich die Lücke in meinem Lebenslauf?“ sind nur zwei der unzähligen Fragen, bei deren Beantwortung Zeitarbeitsfirmen mit Rat und Tat zur Seiten stehen. Die Experten helfen bei der Stellensuche, unterstützen bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und können individuelle Fragen zum Job oder der Karriere beantworten. „Einen persönlichen Ansprechpartner an seiner Seite zu haben, der die eigene Situation gut kennt, kann den Unterschied zwischen Erfolg und Aufgeben machen“, weiß Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad. Dank seiner bundesweiten Niederlassungen punktet der größte deutsche Personaldienstleister mit einem umfassenden Kontaktnetzwerk zu attraktiven Arbeitgebern in Deutschland, die nach unterschiedlichen Profilen und Qualifikationen suchen.

Langzeitarbeitslosigkeit: Mangel an Aus- und Weiterbildung?

Apropos Qualifikationen: Wenn Sie keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, erhöht das Ihr Risiko, in der Langzeitarbeitslosigkeit zu landen. Fast jeder zweite Arbeitslose fällt in diese Kategorie. Und während die Arbeitslosigkeit insgesamt sinkt, steigt der Anteil dieser Gruppe überproportional. Das belegen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Besonders bei jüngeren Arbeitslosen haben Qualifikations- und Bildungsdefizite einschneidende Auswirkungen: Fast zwei Drittel der unter 25-jährigen Arbeitslosen hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, mehr als ein Fünftel keinen Hauptschulabschluss. Personaldienstleister haben das erkannt und sorgen für umfassende Aus- sowie Weiterbildung ihrer Angestellten in der Arbeitsüberlassung.

Mitarbeiter in einer Schulung, Weiterbildung und Jobs für Langzeitarbeitslose

Fortbildungen und Schulungen sind beim Wiedereinstieg nach der Langzeitarbeitslosigkeit eine gute Option, um alte Qualifikationen aufzufrischen und neue Fähigkeiten zu erlangen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit

Weiterentwicklung liegt in der Natur der Zeitarbeit: Durch den Einsatz in unterschiedlichen Kundenbetrieben lernen Mitarbeiter immer wieder neue Aufgabengebiete sowie Unternehmen kennen und passen sich wechselnden Rahmenbedingungen an. Neben diesem „Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit“ entwickelt Randstad individuelle Qualifizierungspläne, die den Weg zu einem Berufs-Zertifikat aufzeigen. Wenn Sie etwa eine Ausbildung zum Lagerassistenten anstreben, können Sie beim „Lernen im Job“-Programm der Randstad Akademie das theoretische Wissen im Kundenunternehmen in die Praxis umsetzen. Zum Abschluss stehen eine schriftliche sowie mündliche Prüfung des TÜV Rheinlands an. „Wenn wir die praktischen Erfahrungen unserer Mitarbeiter zu anerkannten Qualifizierungen machen können, nutzt das allen Beteiligten: die Kundenunternehmen haben besser ausgebildete Talente in ihren Reihen“, weiß Maxi Passos, Senior Consultant Arbeitsmarktprojekte, „und die Mitarbeiter haben bessere Perspektiven im Job.“ Für Letzteres sorgen auch über 300 kostenlose e-Learning-Angebote. Von Rechnungswesen bis Arbeitssicherheit reicht die Palette. Experten sind sich einig: Eine solch solide Aus- und Weiterbildung ist der nachhaltigste Weg für Langzeitarbeitslose zurück auf den Arbeitsmarkt.

 

 

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Zukunftsjob im Betonwerk

Zukunftsjob im Betonwerk

Beton ist ein universell einsetzbarer Baustoff, der im Wesentlichen aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser besteht. Eine einfache Sache – eigentlich. Denn tatsächlich gibt es heute eine Vielzahl von Betonarten für die verschiedensten Einsatzzwecke. Unterschiede machen vor allem die verarbeiteten Gesteinskörnungen und etwaige Zuschlagsstoffe – beide haben maßgeblichen Einfluss auf den fertigen Beton. Der Ort, an dem die verschiedenen Zutaten für den Beton zusammengeführt werden, ist das Betonwerk. Und die Spezialisten, die das Betonwerk steuern und instandhalten, heißen Verfahrensmechaniker Transportbeton (m/w/d). Die gesuchten Experten mischen aber nicht nur den Beton, sondern tragen auch die Verantwortung für die abschließende Beladung der Fahrmischer mit Frischbeton oder Frischmörtel und für die termingerechte Lieferung auf die Baustellen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist für alle interessant, die mit handwerklichem Geschick, Teamfähigkeit, räumlichem Vorstellungsvermögen, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein überzeugen können.

Betonwerk: Quereinsteiger in der Baubranche

Nicht jeder weiß von Anfang an, wo beruflich die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Daher möchte sich so mancher nach einer ersten Ausbildung oder einigen Jahres Berufserfahrung gern noch einmal umorientieren. Was viele nicht wissen: Tatsächlich sind engagierte Quereinsteiger in vielen Branchen gern gesehen. So ist beispielsweise der Seiteneinstieg in die Transportbetonindustrie in der Regel problemlos möglich. Arbeitsplatz ist dann beispielsweise der Leitstand eines Transportbetonwerks. Von hier aus werden die Silos überwacht und die richtige Mischung des Betons gesteuert. Zwischendurch geht es immer mal wieder raus, um die Maschinen zu kontrollieren oder mit einem großen Radlader die benötigten Gesteinskörnungen ins Mischwerk zu transportieren. Dabei kommt es durchaus auch auf Timing und Organisationstalent an, denn die Fahrmischer müssen zeitnah auf der Baustelle sein. Da heißt es, Fahrzeiten zu planen und sicherzustellen, dass exakt der benötigte Beton geliefert wird – ein Job mit viel Verantwortung. Den besten Einstieg in das neue Berufsfeld bietet ein Praktikum in einem der rund 1.800 Transportbetonwerke in Deutschland.  (Advertorial)

Ausbildung, Beruf & Karriere, Bewerbungstipps

Als SHK-Profi zum Badgestalter werden

Als SHK-Profi zum Badgestalter werden

Ausbildung für aufgeweckte Köpfe

Früher hatten die meisten Badezimmer einen rein funktionellen Charakter. Zähneputzen, Duschen, Eincremen – und schon wurde die Nasszelle wieder verlassen. Heute sieht das anders aus: Viele Bäder haben sich zu kleinen Wellness-Oasen mit Erlebniskomponenten entwickelt, in dem die Menschen mehr Zeit als früher verbringen – und davon profitiert auch das Sanitär-Heizungs-Klima-Handwerk.

Weil die Fachbetriebe volle Auftragsbücher haben, wird intensiv nach Auszubildenden gesucht, die sich in der Badgestaltung entfalten möchten. Möglich ist eine handwerklich-technische Lehre zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder eine kaufmännische Ausbildung im Büro. Für aufgeweckte Köpfe gibt es danach unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten – ob zum Meister oder ein kaufmännisches Studium. Wer möchte, kann auch Diplom-Badgestalter (SHK) werden. Für diese Zusatzqualifikation der Handwerkskooperation SHK AG ist Abitur keine Voraussetzung. Zukunftsträchtig ist die Branche allemal. Damit Schüler den Berufsalltag kennenlernen, bevor sie sich zur Ausbildung entscheiden, empfiehlt es sich, ein Praktikum zu machen.

Vom Berufs-Abi zum Badgestalter-Diplom

Kaum ein Beruf bietet so viele abwechslungsreiche Einsatzgebiete wie der des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Einige Unternehmen haben sich zum Beispiel auf Heizungstechnik fokussiert. Dann gibt es Betriebe, die komplexe Klimaanlagen installieren. Und spezialisierte Badgestalter kümmern sich um die professionelle Beratung, Planung und Ausführung des Badezimmers und haben dabei die Anforderungen an Barrierefreiheit im Kopf. Ebenso vielfältig wie die Herausforderungen sind die Ausbildungs- und Aufstiegschancen für Berufseinsteiger, die technisch interessiert sind und sich weiterentwickeln wollen. Der klassische Weg führt über die dreieinhalbjährige Ausbildung. Abiturienten können diese sogar verkürzen und im Anschluss ein technisches Studium oder eine betriebswirtschaftliche Weiterbildung beginnen. „Neu ist, dass Schulabgänger mit mittlerer Reife parallel zur Ausbildung als Anlagenmechaniker ihr Abitur erwerben können“, weiß Dr. Michael Schreiber, Pressesprecher der Handwerkskooperation SHK AG. Entscheidender Vorteil: Sie verdienen bereits Geld, während auf Schul- und Ausbildungsabschluss hingearbeitet wird. Außerdem eröffnen sich damit Hochschulzugänge. Aber auch ohne Abitur können Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik dank zahlreicher Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb kurzer Zeit zur Führungskraft aufsteigen. Dabei hilft beispielsweise die Zusatzqualifikation Diplom-Badgestalter (SHK). In dem berufsbegleitenden Seminar werden Fachleute in puncto Design und Einrichtungsqualität besonders geschult. (Advertorial)

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Foto: Die Badgestalter
Quereinstieg zum Autoglas-Spezialisten

Quereinstieg zum Autoglas-Spezialisten

Um sich beruflich ganz neu zu orientieren, bietet sich mitunter der Quereinstieg in einer anderen Branche an. Beispiel Fahrzeugglasmonteur: Wer mit Autos aller Art zu tun haben möchte, muss nicht unbedingt gelernter Kfz-Mechatroniker sein.

Die Qualifizierung zum Autoglas-Spezialisten beim renommierten Marktführer Carglass steht auch Branchenfremden offen. „Wir suchen Quereinsteiger mit abgeschlossener Berufsausbildung. Wer sich für Fahrzeuge begeistert, technisches Verständnis mitbringt und zuvorkommend mit Kunden umgeht, hat beste Voraussetzungen, um als Fahrzeugglasmonteur schnell Karriere zu machen“, sagt Luisa America, Head of People Management bei Carglass. Tatsächlich sind die Berufsaussichten sehr gut und die Aufgaben vielfältig: Kein Auftrag ist wie der andere und die Arbeit dreht sich bei weitem nicht nur um Steinschlagreparaturen, sondern auch um den Austausch kompletter Scheiben und die fachgerechte Kalibrierung von Fahrzeugassistenzsystemen.

Durchstarten in abwechslungsreichem Beruf

In Deutschlands Autoglas-Betrieben herrscht Hochkonjunktur: Eng getaktet rollen Fahrzeuge aller Klassen und Baujahre in die Hallen und alle haben eines gemeinsam: mehr oder weniger stark beschädigte Scheiben. Es gibt viel zu tun für Fahrzeugglasmonteure, die Branche wächst kontinuierlich. Ob Steinschlagreparatur, Notverglasung nach Autoeinbrüchen oder fachgerechte Einstellung von Assistenzsystemen nach dem Austausch einer Scheibe – all das beherrschen Fahrzeugglasmonteure. Da jeder Auftrag anders ist, gilt der Beruf als ebenso abwechslungsreich wie anspruchsvoll. Marktführer Carglass legt bei der TÜV-zertifizierten internen Ausbildung zum Service-Monteur Fahrzeugglas viel Wert auf eine ganzheitliche Sicht. Neue Technologien im Karosserie- und Fahrzeugbau sind genauso Thema wie der Fokus auf die Kunden und ihre Bedürfnisse bei Beratung und Auftragsabwicklung. Die angehenden Autoglas-Spezialisten lernen, Schäden möglichst zu reparieren, um weniger Scheiben austauschen zu müssen. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Nach Abschluss der Qualifizierung bietet der Technologieführer spannende Entwicklungsmöglichkeiten bis zum Filialleiter. „Für uns ist ein durchdachtes Talentmanagement der Kern einer erfolgreichen Personalstrategie, um gemeinsam voneinander zu profitieren“, sagt Thomas Hennig, Leiter Aus- und Weiterbildung bei Carglass. Das funktioniert offensichtlich gut, denn das Unternehmen zeichnet sich dadurch aus, viele Mitarbeiter langjährig begeistern und binden zu können. Dabei spielt Teamgeist eine ebenso wichtige Rolle wie die gezielte Förderung und Weiterentwicklung engagierter Mitarbeiter. (Advertorial)

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Foto: Carglass
Berufskraftfahrer: Unterwegs in Richtung Zukunft

Berufskraftfahrer: Unterwegs in Richtung Zukunft

Sie beliefern Tankstellen, transportieren schwere Baumaschinen und dank ihnen sind die Supermarktregale immer voll: Rund 1,5 Millionen Berufskraftfahrer arbeiten in Deutschland. Viele von ihnen sind alte Hasen im Geschäft und verfügen über langjährige Praxiserfahrung. Doch die Zukunft gehört dem Nachwuchs, denn schon jetzt sind Berufskraftfahrer gefragte Fachkräfte.

Ausbildung zum Berufskraftfahrer

Den Zündschlüssel umdrehen, das Brummen des Motors unter sich spüren und mit drei bis fünf Achsen losrollen: Mit dem Lkw auf Tour zu gehen, ist für viele ein Kindheitstraum – und der kann mit einer Ausbildung zum Berufskraftfahrer wahr werden. Dabei geht es nicht nur darum, das schwere Fahrzeug sicher zu lenken. Der verantwortungsvolle Beruf ist vielseitiger als die meisten denken: Routen planen, Fahrzeuge warten und pflegen, Frachtbücher führen, Sicherheitsvorschriften einhalten und mit Hightech im Fahrerhaus umgehen – all das gehört zum Anforderungsprofil. Auch die verschiedenen Fahrzeugtypen mit unterschiedlichen Antriebsarten gilt es zu meistern. Das nötige Rüstzeug dafür erhält der Brummi-Nachwuchs sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch bei Praxisschulungen von Nutzfahrzeugherstellern wie Renault Trucks. Die Lkw-Spezialisten bringen regelmäßig innovative Technologien auf den Markt, so dass angehende Berufskraftfahrer immer auf dem neuesten Stand sind. „Lkw mit Elektro- und Erdgasantrieb werden aus ökologischen Gründen immer interessanter und im späteren Arbeitsleben der jungen Berufskraftfahrer eine entsprechend große Rolle spielen“, weiß Nicole Bratrich, Sprecherin von Renault Trucks Deutschland. Die Fahrzeugtechnik entwickelt sich ständig weiter und sorgt so für einen Job mit Perspektive. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt werden noch größer, wenn Berufskraftfahrer sich nach dreijähriger Ausbildung beispielsweise zum Meister für Kraftverkehr weiterbilden.

Ein Berufskraftfahrer steht in einer Warnweste vor seinem Lkw.

Jobeinstieg ohne Lehre

Ohne Berufskraftfahrer läuft heute buchstäblich nichts mehr. Schließlich transportieren sie mit Lkw alles, was der Mensch benötigt und immer häufiger online bestellt. Exzellente Zukunftsaussichten also für diejenigen, die den Beruf erlernen. Was viele nicht wissen: Es gibt die Möglichkeit, auch als Erwachsener in den Beruf einzusteigen. Die Idee hinter der Teilqualifizierung: Teilnehmer müssen nicht gleich die dreijährige Ausbildung machen, sondern absolvieren jeweils einzelne Bausteine. Nach jedem Baustein erwerben sie ein Zertifikat. Dabei werden sie fachlich und finanziell gefördert. So beteiligt sich mit Renault auch ein großer Nutzfahrzeughersteller an der Qualifikation für künftige Fachkräfte. Absolventen können den Lkw-Führerschein und Gabelstaplerschein erwerben oder sich bis zum Berufskraftfahrer weiterbilden. Auch ein intensiver Sprachkurs kann belegt werden. Das gibt geflüchteten Menschen die Chance, in einen zukunftssicheren Beruf zu starten. Denn die Fahrzeugtechnik entwickelt sich in rasantem Tempo weiter und sorgt so stets für einen modernen Arbeitsplatz.

Immer mehr Frauen im Schwerlastverkehr

Den Cowboy der Landstraße gibt es kaum noch. Aus dem Klischee vom starken Mann, der seinen 40-Tonner durch Europa lenkt, ist ein Berufsbild geworden, das auch für Frauen immer interessanter wird. Denn tatsächlich ist im Fernverkehr heute mehr gefordert als Kraft. Das erste Ziel der Transportprofis ist es, ihre Waren pünktlich ans Ziel zu bringen. Und dazu gehören viele Kompetenzen abseits der Straße. Vom Sichern der Ladung über die Routenplanung bis hin zum Be- und Entladen behalten Berufskraftfahrer trotz gewachsener Vorschriften und stetiger Verkehrszunahme den Überblick. Damit alles klappt, nimmt das Fahrzeug ihnen einiges ab. „Moderne Lkw sind mit jeder Menge Hightech ausgerüstet“, betont Nicole Bratrich. „Die technischen Innovationen erfordern Köpfchen statt Muskeln.“ Ob als Frau oder als Mann: Hinter dem Lenkrad eines modernen Schwerlast-Lkw lässt es sich heute sehr angenehm arbeiten: Das klimatisierte Fahrerhaus ist ein perfekter Arbeitsplatz, bei dem Sicherheit und Komfort im Mittelpunkt stehen. Der schadstoffarme Motor arbeitet schallgedämmt, die Fahrer genießen ergonomisch optimale Sitze und sogar die Liege für die Nacht ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gefedert. Die dreijährige Lehrzeit zum Berufskraftfahrer ist dual geregelt. Meist sind es Speditionen, die ausbilden. Aber auch Abschleppdienste oder Betriebe der Abfallwirtschaft sind auf der Suche nach weiblichen und männlichen Lehrlingen mit Spaß am Fahren. (Advertorial)

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Fotos: Renault Trucks