Die neuen Berufe der Digitalisierung

Die neuen Berufe der Digitalisierung

Alte Berufe verschwinden, neue entstehen. Das war zwar schon immer so, heute sorgt die Digitalisierung allerdings für eine Beschleunigung.

Gefährdet sind Berufe, die von Computern und Robotern übernommen werden können. Gleichzeitig gibt es aber auch neue Berufe mit viel Potenzial. So ist beispielsweise der E-Commerce-Kaufmann schon seit 2018 ein offizieller Ausbildungsberuf. Und auch der Social Media-Hype braucht Fachleute wie Content Manager oder Online-Marketing-Spezialisten. Ein weiterer Zukunftsberuf mit enormem Potenzial ist der Data Scientist. „Wer leidenschaftlich gern programmiert und sich für Mathematik, Informatik, Statistik, Datenschutz und IT-Sicherheit interessiert, dem stehen heute als Data Scientist viel Türen offen – und zwar weltweit“, weiß Petra Timm, Unternehmenssprecherin des Personaldienstleisters Randstad Deutschland. Da mittlerweile alle Branchen in großem Umfang Daten sammeln, ist der Bedarf nach Spezialisten, die diese Daten auswerten können, enorm groß.

Digitalisierung braucht Fortbildung

In einer Arbeitswelt, die sich in allen Bereichen digitalisiert, machen sich viele Beschäftigte Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Dabei wird leicht übersehen, dass ein Großteil der digitalen Prozesse lediglich Werkzeuge sind, um wiederkehrende Aufgaben zu übernehmen. Wer sich für die neuen Technologien interessiert und sich entsprechend fortbildet, kann die Entwicklung in der Regel für den eigenen beruflichen Fortschritt nutzen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind dabei gleichermaßen gefragt: „Mitarbeiter sollten dem Digitalisierungsprozess und den Veränderungen, die dieser mit sich bringt, offen und mit Interesse gegenüberstehen, Weiterbildungsangebote nutzen oder gegebenenfalls aktiv einfordern, um den Anforderungen künftig gerecht zu werden“, rät Petra Timm, Pressesprecherin von Randstad Deutschland. Arbeitgeber hingegen sollten Umstrukturierungen transparent kommunizieren, neue Technologien zu Verfügung stellen und Schulungen anbieten.

Drei junge Menschen stehen vor einem Roboter und bedienen einen Laptop (Digitalisierung).

Wer sich frühzeitig mit der Digitalisierung und ihren Möglichkeiten vertraut macht, muss sich um die berufliche Zukunft keine Sorgen machen.

Digitalisierung – Chance statt Risiko?

Die technologische Entwicklung führt bei vielen Arbeitnehmern zu Unbehagen – die Angst, durch eine Maschine ersetzt zu werden und den Job zu verlieren, ist manchmal nicht unbegründet. In der Mehrheit der Fälle reagieren Unternehmen auf Digitalisierungsprozesse allerdings nicht mit Entlassungen. Hierzu Petra Timm: „Digitalisierung hat in vielen Branchen zu Unrecht einen schlechten Ruf. Indem zeitaufwendige Routinearbeiten automatisiert werden, haben Mitarbeiter mehr Zeit für anspruchsvollere Arbeiten, sind effizienter und können mehr produzieren. Weitsichtige Unternehmen investieren deshalb in Weiterbildungen und sind sehr daran interessiert, qualifizierte Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und eine gute Kooperation zwischen Mensch und Technik möglich zu machen.“ Es sind aber nicht nur Umschulungen und Weiterbildungen, die Unternehmen und Mitarbeitern helfen, mit den Veränderungen durch die Digitalisierung umzugehen. Eine wichtige Rolle spielen auch die neuen Berufe, die mittlerweile in vielen Unternehmen unverzichtbar sind: Das beginnt beim System-Administrator, geht weiter über den Social Media Manager bis hin zum Data Developer. Die Berufswelt verändert sich – und das ist weniger ein Risiko, sondern vielmehr eine Chance für neue Dinge.

Keine Angst vor Kollege Roboter

Automatisierung, Computer, Roboter, künstliche Intelligenz – der technologische Fortschritt macht riesige Sprünge und wirkt sich schon heute massiv auf die Arbeitswelt aus. Berufsbilder verändern sich radikal, viele neue Jobs entstehen, manch alter Beruf wird verschwinden. „Bereits heute sind 51 Prozent der Unternehmen in Deutschland stark bis sehr stark von der Digitalisierung betroffen“, weiß Petra Timm. So kommt es überall dort, wo der Einsatz von Robotern möglich ist, zu tiefgreifenden Umstrukturierungen. Aber die Änderungen betreffen keineswegs nur Fließbandjobs. Denn auch Verwaltungs- oder Bürotätigkeiten, die sich automatisieren lassen, können in Zukunft von Software ausgeführt werden. Obwohl für diese Berufsfelder mit Arbeitsplatzverlusten gerechnet werden muss, schafft die Digitalisierung auch viele neue Arbeitsplätze in Berufen, die es noch vor wenigen Jahren nicht gegeben hat. Gleichzeitig verbessert sich die Qualität vieler Jobs. Ein Homeoffice in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land lässt sich problemlos realisieren. Arbeit kann räumlich und zeitlich entgrenzt werden, schafft Unabhängigkeit, individuelle Freiräume und deutlich mehr Flexibilität. Wer damit umzugehen weiß, hat die Chance, den Einklang zwischen Beruf und Privatleben zu verbessern und für eine gesunde Work-Life-Balance sorgen. (Advertorial)

Ausbildung, Beruf & Karriere, Bewerbungstipps

Fotos: G. Bogicevic/123rf/randstad, Marco Herrndorff/123rf/randstad
Frauen im Baugewerbe – Wenn Frauen mitmischen

Frauen im Baugewerbe – Wenn Frauen mitmischen

Verfahrensmechanikerin Transportbeton

Weniger Kraft, mehr Köpfchen – die Digitalisierung ist auch in der Baubranche angekommen. Bestes Beispiel: das Betonwerk. Hier gibt es immer mehr weibliche Mitarbeiter, denn die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Transportbeton ist keine Frage der Muskeln, sondern fordert sehr vielseitig und bietet die Möglichkeit, in einen zukunftsorientierten Bauberuf einzusteigen. Es geht darum, die verschiedenen Rezepturen des Universalbaustoffs Beton ganz genau zu kennen. Dafür ist permanente Weiterbildung nötig: Welche neuen Betone gibt es? Wie werden diese hergestellt? Die Baustoffe werden dann in automatisierten Mischanlagen produziert, deren Wartung und Instandhaltung ebenfalls zum Tätigkeitsfeld gehört.

Ebenfalls wichtig; Messungen und Analysen, um eine gleichbleibend gute Qualität sicherzustellen. Damit ist aber noch lange nicht Schluss: Denn eine ausgebildete Verfahrensmechanikerin sitzt nicht nur im Büro, sondern ist auch viel im Betonwerk unterwegs und ist für die termingerechte Belieferung der Baustellen verantwortlich. Damit all dies funktioniert, müssen die Förder-, Wäge- und Mischeinrichtungen regelmäßig kontrolliert werden. Außerdem ist die Verfahrensmechanikerin auch für die Wiederaufbereitung der Reststoffe in der Recyclinganlage des Transportbetonwerks zuständig. Die attraktive Ausbildung bietet zudem auch noch spannende Perspektiven: eine Meisterausbildung und ein Aufstieg zur Werkleiterin sind ebenso möglich wie die Weiterbildung zur Betonprüferin oder zur Technikerin der Fachrichtung Maschinentechnik. (Advertorial)

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Foto: betonbild
Smartphone – Der ständige Begleiter am Arbeitsplatz

Smartphone – Der ständige Begleiter am Arbeitsplatz

Nicht ohne mein Smartphone

Aus dem Alltag ist das Smartphone nicht mehr wegzudenken. Auch am Arbeitsplatz wollen viele Beschäftigte auf ihren digitalen Begleiter nicht verzichten. Doch sie sollten wissen: „Der Arbeitgeber hat grundsätzlich das Recht, die Nutzung privater Handys während der Arbeitszeit zu untersagen“, weiß Randstad-Expertin Petra Timm. Liegt aber beispielsweise ein familiärer Notfall vor, muss die Erreichbarkeit gewährleistet sein – entweder durch den Dienstanschluss oder durch das eigene Mobiltelefon. Auf der sicheren Seite sind Angestellte, die offene Fragen mit dem Chef klären: Was ist im Unternehmen in Bezug auf das Smartphone erlaubt? Und gibt es eine klare Weisungslage vom Arbeitgeber? Häufig wird es jedoch so sein, dass eine Nutzung nicht klar geregelt ist. Dann empfiehlt es sich, das Handy auf stumm zu schalten und nur kurz die privaten E-Mails zu checken oder eine Nachricht zu tippen. Und bei beruflichen Besprechungen bleibt das Smartphone besser in der Tasche.

Am Arbeitsplatz privat online?

Ein kurzer Klick ins eigene E-Mail-Postfach oder zwischen zwei dienstlichen Anrufen schnell noch Konzertkarten kaufen: In vielen Büros wird der Internetzugang auch für Privates genutzt. Darüber freut sich jedoch nicht jeder Vorgesetzte. Hier gilt: „Solange der Arbeitsvertrag die private Internetnutzung am Arbeitsplatz nicht ausdrücklich erlaubt, ist diese untersagt“, warnt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Auf der sicheren Seite sind Angestellte immer dann, wenn die private Nutzung zum Beispiel in einer Betriebsvereinbarung oder in der Betriebsordnung ausdrücklich gestattet ist. Ratsam ist auch, den Vorgesetzten um Erlaubnis zu fragen. Gibt er sein Einverständnis, sollte die Zeit für privates Surfen aber nicht unnötig ausgedehnt werden. Zum einen wird dadurch bezahlte Arbeitszeit verschwendet, zum anderen ist eine niedrige Produktivität häufig ein Grund für Überstunden. Expertin Timm empfiehlt darüber hinaus, private E-Mails auch in einem als „privat“ gekennzeichneten Ordner zu abzulegen.

Eine Frau tippt auf ihrem Smartphone: Soziale Netzwerke sind sehr beliebt.

Nutzer sozialer Netzwerke sollten Beruf und Privatleben nicht zu stark vermischen.

Soziale Netzwerke und ihre Tücken

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram werden immer beliebter. Oft gilt: je mehr Freunde, desto besser. Laut dem Randstad Arbeitsbarometer sind über die Hälfte der Arbeitnehmer mit Kollegen vernetzt und bis zu 48 Prozent mit ihren Vorgesetzten. Manchmal geschieht das unter sozialem Druck, weil einem der Chef eine Freundschaftsanfrage geschickt hat und die Kollegen auch mit ihm befreundet sind. Doch Privatleben und Job sollten nicht zu sehr miteinander verschmelzen. „Über soziale Medien gibt ein Mitarbeiter häufig mehr von sich preis, als er denkt“, sagt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Wer die Freundschaftsanfrage seines Chefs annimmt, sollte sich daher auf jeden Fall genau überlegen, welche Profildetails oder Einträge er sehen darf. Hierbei bietet es sich an, die Privatsphäre-Einstellungen genau zu studieren. Gut beraten sind außerdem diejenigen, die vor dem Drücken des „Senden“-Buttons noch einmal ein paar Sekunden über das nachdenken, was gerade in die Welt geschickt wird.

Mit dem Dienst-Tablet unterwegs

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist längst in vollem Gange: Viele Unternehmen bieten ihren Beschäftigten heute beispielsweise die Möglichkeit, mit dem dienstlichen Smartphone, Tablet oder Notebook auch unterwegs zu arbeiten. Das kann praktisch sein, um E-Mails zu schreiben und Anrufe zu tätigen. Und auch viele andere Dinge wie das Führen des Fahrtenbuchs oder die Organisation von Aufträgen lassen sich mit den richtigen Apps inzwischen bequem erledigen. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, wie die Nutzung der Geräte genau geregelt ist. „Ohne Genehmigung des Vorgesetzten darf beispielsweise das Diensthandy nur geschäftlich verwendet werden“, weiß Frau Timm. Duldet der Betrieb die private Nutzung, bedeutet das nicht, dass Arbeitnehmer ständig erreichbar sein müssen – es sei denn, sie haben Rufbereitschaft. Außerhalb der Arbeitszeiten braucht das Smartphone nicht angeschaltet zu sein. Wichtig ist auch die Einhaltung des Datenschutzes: Vertrauliche Daten auf den Geräten müssen vor dem Zugriff Fremder geschützt sein. (Advertorial)

 

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Fotos: oatawa/fotolia/randstad, Wavebreak Media/123rf/randstad