Bei Facebook mit dem Chef befreundet?

Bei Facebook mit dem Chef befreundet?

Arbeitnehmer in Deutschland nutzen ihre persönlichen Profile immer stärker auch zur professionellen Vernetzung. Insgesamt sind 25% der Befragten bei Plattformen wie Facebook oder Instagram mit ihren Vorgesetzten befreundet. Den Spitzenwert erreicht die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen: Dort haben 48% den Chef in der Freundesliste. Warum wollen die Arbeitnehmer in Deutschland bei Facebook mit dem Chef befreundet sein? Die einfachste Erklärung ist natürlich, dass Angestellte und Vorgesetzte wirklich Freunde sind. Aber nicht immer ist das wirklich der Fall. Auch die Karriereleiter ist ein Grund – wer einen guten Draht „nach oben“ hat, genießt im Beruf möglicherweise Vorteile. Es gibt allerdings auch Gründe, die gegen die Facebook-Freundschaft mit dem Chef sprechen. „Viele Arbeitnehmer in Deutschland legen Wert auf eine Trennung von Privatleben und Beruf. Aber die Vernetzung in den sozialen Medien gibt Vorgesetzten Zugriff auf Dinge, die Angestellte im direkten Gespräch vielleicht nicht mitteilen würden“, erklärt Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad Deutschland. Die Wahrung der Privatsphäre ist ein guter Grund, sich privat nicht mit dem Vorgesetzten zu vernetzen, so Petra Timm: „Wenn ein Angestellter Berufliches und Privates strikt getrennt halten möchte, müssen Vorgesetzte das respektieren und verstehen. Ein privates Facebook-Profil ist nicht Teil der Arbeitswelt.“ Das Randstad Arbeitsbarometer zeigt allerdings auch, dass 52% der Arbeitnehmer soziale Medien nutzen, um sich mit ihren Arbeitskollegen zu vernetzen. Die Grenze zwischen Privatleben und Berufsleben ist also für viele Arbeitnehmer in Deutschland bereits heute verschwommen. (Advertorial)

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13. Gehalt – Steht mir Weihnachtsgeld zu?

13. Gehalt – Steht mir Weihnachtsgeld zu?

Viele Beschäftigte freuen sich auf das Weihnachtsgeld des Arbeitgebers. „Doch der Anspruch auf das 13. Gehalt ist nicht gesetzlich geregelt“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad Deutschland.
Oft ist das Weihnachtsgeld allerdings in einer betrieblichen Vereinbarung, im Arbeits- oder Tarifvertrag festgeschrieben. Dann braucht sich der Arbeitnehmer darum keine Sorgen zu machen – auch wenn die wirtschaftliche Lage des Betriebs nicht optimal ist. Gibt es jedoch keine ausdrückliche Regelung, gilt der „Freiwilligkeitsvorbehalt“. Dann kann der Arbeitgeber entscheiden, ob und wie viel er zahlt. Wichtig: Bekommt ein Mitarbeiter eine Gratifikation, müssen die anderen auch eine erhalten. Einfluss auf die Höhe der Summe haben die Betriebszugehörigkeit, der Familienstand, aber auch das Erreichen von vorgegebenen Zielen.
Wurde in den letzten drei Jahren immer der gleiche Betrag überwiesen, ohne Hinweis darauf, dass es eine freiwillige, einmalige Zahlung ist, sehen die Gerichte das als eine Art Gewohnheitsrecht an und der Betrag muss weiterhin gezahlt werden.

Wenn Geschenke zu Problemen werden

Die Festtage rücken näher – traditionell ist das der Zeitpunkt, um sich für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Oft werden Karten oder E-Mails verschickt, aber manchmal auch Geschenke. Doch dürfen diese gut gemeinten Gaben angenommen werden? Sollte die Geschäftsführung darüber informiert werden? Und: Ab wann wird ein Geschenk als Bestechung angesehen?
„In vielen größeren Unternehmen ist die Annahme von Geschenken genau geregelt – das reicht vom völligen Verbot bis hin zu einer eher großzügigen Auslegung. Im Zweifelsfall unbedingt nachfragen, denn ein Verstoß gegen die Betriebsregeln kann zu einer Abmahnung führen“, rät Petra Timm. Geschenke bis zu einem Wert von bis zu 15 Euro gelten zwar als reine Aufmerksamkeit, dürfen aber auch nicht angenommen werden, wenn es eine „keine-Geschenke“-Regel gibt.
Der Grad zwischen Aufmerksamkeit und Bestechung kann sehr schmal sein, deshalb haben viele Unternehmen Geschenke komplett gestrichen. Fair und sinnvoll ist es, eventuelle Gaben mit Kollegen, die vielleicht nicht so viele Außenkontakte haben, auf einer Weihnachtsfeier zu teilen.
Neben dem Weihnachtsgeld auch die Weihnachtsfeier: Eine Gruppe von Arbeitnehmern stoßen gemeinsam auf eine gute Zusammenarbeit an.

Die Weihnachtsfeier im Betrieb ist gut für den Teamgeist und zum Kennenlernen der Kollegen – sofern sich alle an die Regeln halten.

Weihnachtsfest im Betrieb

Viele Beschäftigte freuen sich auf die Weihnachtsfeier, für andere ist es eine lästige Veranstaltung, die sie am liebsten schwänzen würden. Das dürfen sie auch, denn es gibt keine Anwesenheitspflicht. Aber Achtung: „Findet die Weihnachtsfeier während der Arbeitszeit statt, müssen Partymuffel trotzdem arbeiten – es sei denn, die Veranstaltung findet im Büro statt und es ist kein Arbeiten möglich“, erklärt Frau Timm. In diesem Fall dürfen Arbeitnehmer nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten nach Hause gehen, ohne dass Überstunden geopfert werden müssen.
Berufstätige sollten es sich dennoch zweimal überlegen, bei der Feier zu fehlen. Oft wird das als mangelnde Teamfähigkeit ausgelegt. Wer erscheint, signalisiert dem Chef, dass er auch bereit ist, Freizeit in das Unternehmen zu investieren. (Advertorial)
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Fotos: Frank Straube/123rf/randstad, Nichizhenova Elena/Fotolia/randstad
Berufsstart: Kontakte richtig knüpfen

Berufsstart: Kontakte richtig knüpfen

Ein gutes Verhältnis zu den Kollegen macht die Arbeit gleich angenehmer. Doch besonders Berufsstartern fällt es oft nicht leicht, Kontakte aufzubauen. „Wer freundlich ist und offen auf alle zugeht, macht erst einmal alles richtig“, sagt Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. Wichtig ist: Initiative zeigen. Geht etwa die Abteilung zum Mittagessen, sollte der Azubi mitgehen. Oft ergeben sich erste Gespräche, wenn Fragen gestellt werden, etwa wie die Pausen geregelt sind oder ob es eine Kaffeekasse gibt. Auch ein wenig Interesse an der Arbeit der anderen schadet nicht. Jetzt noch ein bisschen was von sich erzählen – und die ersten Kontakte sind geknüpft. Eine weitere Möglichkeit, in der Ausbildung positiv bei den Kollegen aufzufallen, ist Hilfsbereitschaft. Wer Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben oder besonders schwierigen Projekten anbietet, macht sich beliebt und hat gleichzeitig die Chance, die anderen bei der Zusammenarbeit besser kennenzulernen. (Advertorial)

 

Foto: contrastwerkstatt/fotolia/randstad