Vielfalt ist noch nicht an allen Arbeitsplätzen angekommen

Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Gedanken und Sichtweisen sind für viele Unternehmen eine echte Bereicherung. Das sehen auch die meisten Arbeitnehmer so: Rund 90 Prozent schätzen Diversity im Job – so ein Ergebnis des Randstad Arbeitsbarometers, bei dem 400 Mitarbeiter in Deutschland zwischen 18 und 65 zu diesem Thema befragt wurden. Eine positive Grundeinstellung also, die sich im Berufsalltag aktuell leider noch nicht widerspiegelt: immer wieder kommt es dort zu Diskriminierungen wegen Religion und Herkunft. 15 Prozent der befragten Deutschen im Rahmen der Online-Umfrage gaben an, am Arbeitsplatz schon einmal wegen ihrer Religion diskriminiert worden zu sein. Und rund 14 Prozent der Arbeitnehmer sagen, dass sie im Job aufgrund ihrer Herkunft bereits benachteiligt wurden. Mit diesen Zahlen liegt Deutschland im europäischen Vergleich im Mittelfeld. In der Schweiz und Österreich sprechen nur 8 Prozent von Diskriminierung. In Frankreich hingegen wurden 23 Prozent der Arbeitnehmer schon einmal wegen ihrer Herkunft, 21 Prozent wegen ihres Glaubens diskriminiert. Um ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld zu schaffen, sind vor allem die Unternehmen gefragt. Das Thema Diversity wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen, weshalb Maßnahmen für die Praxis entwickelt werden müssen, um Diskriminierungen vorzubeugen. Um ein Bewusstsein für andere Glaubensgruppen zu entwickeln, hat Personaldienstleister Randstad zum Beispiel ein Diversity Council ins Leben gerufen, das Betrieben die fünf großen Weltreligionen und deren wichtigste Feiertage vorstellt. Durch diese Art der Aufklärung kann von vornherein ein besseres Verständnis füreinander geschaffen und Vorurteile abgebaut werden. Zudem sollten Sprachbarrieren rasch abgebaut werden, indem Unternehmen etwa unterstützende Sprachkurse fördern. (Advertorial)

Foto: Randstad Deutschland

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