Ein zweites Standbein aufbauen und mehr Geld verdienen

Ein zweites Standbein aufbauen und mehr Geld verdienen

Warum ein zweites Standbein?

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, neben dem Beruf zu jobben. Dabei sprechen verschiedene Gründe dafür, sich in der Freizeit ein zweites Standbein aufzubauen. Einige Menschen möchten mit dem Arbeiten nach Feierabend oder am Wochenende schlicht mehr Geld verdienen, andere möchten sich beruflich ausprobieren, ohne dabei ihren hauptsächlichen Arbeitsplatz aufzugeben. Die Liste an möglichen Nebenjobs ist lang, sodass jeder eine Tätigkeit finden kann, die zu seinen Interessen und Fähigkeiten passt. Manche Arbeitnehmer nutzen die freie Zeit neben dem Beruf außerdem dafür, sich ein eigenes Business aufzubauen, um sich auf lange Sicht selbstständig zu machen. Obwohl dafür viel Zeit und Anstrengung investiert werden muss, träumen viele von der Selbstständigkeit und verfolgen oft das Ziel, ihren bisherigen Job zugunsten des eigenen Geschäfts aufgeben zu können. Welcher Hintergrund Sie auch immer Sie dazu motiviert, sich ein zweites Standbein aufbauen zu wollen, im Folgenden erhalten Sie einige wichtige Informationen.

Muss ich meinen Arbeitgeber über eine Nebentätigkeit informieren?

Haben Sie sich dazu entschieden, mit einem zweiten Job zu beginnen, stellt sich zuerst die Frage, inwieweit der Arbeitgeber einen Einfluss auf diese Entscheidung hat. Grundsätzlich ist im Arbeitsvertrag geregelt, ob Nebenjobs zulässig sind und ob die Erlaubnis des Arbeitgebers im Vorhinein eingeholt werden muss. Der Arbeitgeber darf die Nebentätigkeit allerdings nur aus guten sachlichen Gründen verbieten. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Leistungsfähigkeit durch den Nebenjob beeinträchtigt wird, sowohl durch lange Schichten nach Feierabend als auch durch intensives Arbeiten während des Urlaubs oder während einer Krankschreibung, welches die effektive Erholung verhindern kann. Außerdem darf der Zweitjob nicht in direkter oder indirekter Konkurrenz zum Arbeitgeber des ersten Jobs stehen. In einem anderen Unternehmen des gleichen Gewerbes zu arbeiten ist also nicht erlaubt. Zuletzt darf der Arbeitnehmer die gesetzlich zulässige Höchstarbeitszeit nicht überschreiten und muss die Pausen- und Erholungszeiten einhalten. In Deutschland bedeutet das maximal 48 Stunden Arbeit pro Woche und mindestens vier Wochen Urlaub im Jahr.

Welche Tätigkeiten kommen infrage?

Ist der Arbeitgeber mit dem Nebenjob einverstanden, beginnt die Suche nach einer geeigneten Tätigkeit. Diese sollte zu den eigenen Interessen passen. Es bietet sich an, ein berufliches Feld zu wählen, in dem man schon Erfahrungen gesammelt hat, da der Job auf diese Weise weniger anstrengend sein kann. Selbstverständlich können Sie sich in allen Betrieben, die Sie ansprechen, als Aushilfs- oder Halbtagsstelle bewerben.

Flexibel mehr Geld verdienen

Wer nicht zeitlich gebunden sein, sondern stattdessen lieber ganz bequem von zu Hause aus arbeiten möchte, für den gibt es verschiedene Wege, Geld im Internet zu verdienen. Einerseits besteht die Möglichkeit, als Blogger Geld zu verdienen. Zwar verursacht jeder Blog erst einmal Kosten – zum Beispiel müssen Server gemietet, Fotos gekauft und Software bezahlt werden; Gelingt es allerdings, ein Netzwerk regelmäßiger Leser aufzubauen, kann unter anderem durch das Schalten von Werbung und das Setzen von Affiliate Links Geld verdient werden. Als Affiliate Links bezeichnet man Verweise, die den Leser auf die Seite des Anbieters eines erwähnten Produktes leiten. Kauft der Leser das Produkt aufgrund eines derartigen Links, bekommt der Betreiber des Blogs eine Provision. Einige Blogger etablieren außerdem einen Online-Shop, in dem sie eigene Produkte verkaufen. Das Prinzip des Affiliate-Marketings können Sie sogar ohne eine eigene Website zum Geldverdienen nutzen. Dafür betten Sie die Links in Profile auf Plattformen wie Youtube oder Instagram ein. Je größer die Reichweite des eigenen Profils, desto mehr Geld kann mit den Links verdient werden.

Wer gerne schreibt oder entwirft, kann als Texter oder Grafiker mehr Geld verdienen. Verschiedene Plattformen, wie zum Beispiel Textbroker, führen Kunden und Dienstleister zusammen. Zuletzt können Sie auch mit Online-Marktplätzen wie Ebay Geld verdienen: Hier können Sie entweder nicht mehr gebrauchte Gegenstände verkaufen oder sich auf der Seite nach günstigen Teilen umschauen und diese für einen höheren Preis weiterverkaufen.

Business Mann sitzt am PC und reibt sich den schmerzenden Nacken. (Zweites Standbein)
Wenn das Geld nicht reicht, suchen sich viele einen Zweitjob. Die Doppelbelastung kann auf Dauer die Gesundheit und das Privatleben strapazieren.

Was gibt es sonst zu beachten?

Ist einmal der Arbeitgeber informiert und der richtige Job gefunden, kann nichts mehr schiefgehen? Das stimmt so nicht. Da die meisten Nebenjobs steuerliche Auswirkungen mit sich bringen, müssen sie in jedem Fall bei der Steuererklärung korrekt angegeben werden. Minijobs bis 450 Euro monatlich werden häufig mit zwei Prozent besteuert und sind in den Lohnsteuerklassen I, II, III und IV nur dann steuerfrei, wenn es sich dabei um die einzige bezahlte Beschäftigung handelt. Bei mehr als 450 Euro fallen höhere Steuersätze an. Wer sich neben dem Beruf selbstständig macht, muss außerdem Gewerbesteuer zahlen.

Ein zweites Standbein bedeutet auch Doppelbelastung

In zwei Jobs zu arbeiten, selbst wenn es sich bei einem der beiden nur um eine Nebentätigkeit von zu Hause aushandelt, kann sehr anstrengend sein und das Leben sowie die Gesundheit in allen Bereichen belasten: Es ist daher wichtig, dass noch ausreichend Zeit für das Privatleben bleibt. Unternehmungen mit der Familie, Treffen mit Freunden und Zeit für Entspannung dürfen trotz der Arbeit nicht zu kurz kommen. Fehlt die Zeit zum Abschalten, kann die Arbeit schnell zum Stressauslöser werden, welcher nicht nur zwischenmenschliche Beziehungen negativ beeinflussen kann, sondern sich auch maßgeblich auf die Gesundheit auswirkt. Erschöpfung, Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Burnout sind nur einige der gesundheitlichen Folgen von andauerndem Stress, welche dringend vermieden werden sollten. Achten Sie also auf sich selbst und schrecken Sie nicht davor zurück, auch mal eine Pause zu machen! Die ganze Arbeit führt schließlich zu nichts, wenn Sie sich selbst und ihren Beziehungen damit schaden.

Fotos: AdobeStock-stokkete, Adobe Stock-dima_sidelnikov

Bürosprüche und leere Phrasen: Was der Chef oder der Kollege sagt und was er wirklich meint

Bürosprüche und leere Phrasen: Was der Chef oder der Kollege sagt und was er wirklich meint

Unternehmen entwickeln oft ihren ganz eigenen Mikrokosmos – inklusive einer speziellen Sprache. Diese funktioniert auf vielseitige Art. Aussagen, die auf den ersten Blick positiv oder scheinbar nebensächlich klingen, können versteckte Bedeutungen haben. Manche Arbeitgeber umgehen problematische Situation durch flachsige Bürosprüche und Floskeln, während andere leere Phrasen nutzen. Arbeitnehmer sollten deshalb genau hinhören, um Anspielungen vom Chef und von Kollegen rechtzeitig zu erkennen.

Bürosprüche und was sie wirklich bedeuten

In der typischen Bürosprache haben sich zwei Phänomene herausgebildet: Zum einen leere Phrasen. Andererseits Wortgruppen mit einer internen Bedeutungsänderung. Sie werden von allen Mitarbeitern eines Unternehmens gleichermaßen genutzt – vom Auszubildenden bis zum Geschäftsführer. Oft steckt eine lustige Begebenheit oder eine Marotte eines Kollegen hinter Bürosprüchen, die alle Mitarbeiter kennen. Dadurch kann die Aussage eine ganz andere Bedeutung haben, die nur Eingeweihte verstehen. In fast jedem Unternehmen gibt es diese Sprüche. Durch langjährige Zusammenarbeit kennen sich Teams oft so gut, dass die Antworten vom Chef oder Kollegen in einer bestimmten Situation vorhersehbar sind. Erfolgt dann tatsächlich der erwartete Bürospruch bringt es im besten Fall alle zum Schmunzeln. Einige Vorgesetzte setzen immer wiederkehrende Floskeln auch gezielt ein, um Regeln und Werte auf lockere und lustige Weise zu prägen.

Nur ein Spruch oder gibt es eine tiefere Bedeutung?

Floskeln und leere Phrasen benutzen wir alle im Alltag, wenn wir etwas ausschmücken oder uns nicht festlegen wollen. Bürosprüche lockern den Arbeitsalltag auf – wenn sie gut sind. Auf Facebook werden die Sprüche oft geteilt, weil jeder sie aus seinem Büroalltag kennt. Aber Vorsicht: Hinter manchen harmlos klingenden Spruch verbirgt sich eine Arbeitsaufforderung oder eine Kritik. So kann der Chef gut verpackt erklären, dass Überstunden anstehen: „Um unsere Performance zu verbessern, wollen wir unsere Arbeit noch ergebnisorientierter gestalten.“ Ebenso gibt es Strategien, um Kollegen oder Mitarbeiterideen zu übergehen: „Bei Gelegenheit kommen wir auf den Vorschlag zurück.“ oder „Vorerst halten wir an den bewährten Methoden fest.“ Wer diese leeren Phrasen hört, sollte kritisch nachfragen: Welche Veränderungen sind nicht gewünscht? Welche konkreten Gründe sprechen gegen die Idee des Angestellten?
Eine Unterkategorie dieser leeren Phrasen sind Halbsätze. „Ich bin da dran!“ bedeutet da oftmals, dass die Aufgabe noch nicht mal begonnen wurde. Folgt ein „Ich bin da ganz bei Ihnen“ auf neue Vorschläge, heißt das noch lange nichts, dass der Kollege die Idee aktiv unterstützen wird. Keine dieser Floskeln bietet einen Mehrwert im Gespräch – außer, eben auch etwas gesagt zu haben. In diesen Fällen handelt es sich nicht um einen Bürospruch, sondern um einen Lückenfüller. Hier wird eine konkrete Aussage vermieden.

Bürosprüche – lustig oder nicht?

In fast jedem Team gibt es einen Sprücheklopfer. Meistens sind die Kollegen humorvoll und beliebt. Einige setzen aber ihren Spruch gezielt ein, um andere abzuwerten und sich selbst besser darzustellen. Auch wenn alle Kollegen herzhaft lachen, kann ein immer wiederkehrender Spruch für den einzelnen sehr verletzlich sein. In diesem Fall sollte durch ein klärendes Gespräch eine klare Grenze gesetzt werden. Nicht jeder Bürospruch muss klaglos hingenommen werden. Wenn Sie wortgewandt sind, beenden Sie die Sprücheklopferei mit einer deutlichen und schlagfertigen Antwort. Lassen Sie sich nicht mit einem „Nichts für ungut.“ beschwichtigen, sondern weisen Sie bestimmt darauf hin, dass Sie diesen Spruch nicht mehr hören möchten.

Im Spaß gesagt – im Ernst gemeint

„Hat der Wecker heute wieder zu leise geklingelt?“ „Die Frühjahrsmüdigkeit scheint Sie in letzter Zeit deutlich zu plagen“ Diese und ähnliche Sprüche enthalten eine deutliche Botschaft und sollten nicht ignoriert werden. Oft verstecken Chefs und Kollegen Kritik hinter einem lockeren Spruch, um weitere Diskussionen zu umgehen. Wer diese Sätze als lockere Bürosprüche einstuft, wird in Kürze eine deutliche Rüge erhalten. Denken Sie also besser darüber nach, ob die versteckte Kritik berechtigt ist und verändern Sie gegebenenfalls Ihr Verhalten.

Warum Floskeln und Bürosprüche mit Bedacht eingesetzt werden sollten

Floskeln gehören zur alltäglichen Kommunikation, nicht nur im beruflichen Umfeld. Wie Redensarten und Sprichwörter übermitteln sie schnell und verständlich eine komplexe Botschaft. Wer von sich weiß, dass er zu diesen rhetorischen Mitteln neigt, braucht also nicht seine Sprechgewohnheiten komplett umzuwerfen. Dennoch sollten Floskeln im Arbeitsleben nur in Maßen eingesetzt werden. Zum einen wirken leere Phrasen schnell genauso: inhaltsleer. Zum anderen können Sie damit Ihr Gegenüber auf die Palme bringen. Den in Projekten und der täglichen Büroarbeit erwartet der Chef oder der Kollege eine konkrete Antwort, um weiter arbeiten zu können.

Wenn Sie zu den Kollegen gehören, die im Büro gern einen lockeren oder lustigen Spruch loswerden, denken Sie immer daran: Entscheidend ist, wie die Kollegen den Spruch verstehen. Auch wenn Sie es nicht böse meinen, kann der täglich wiederkehrende Bürospruch anderen auf die Nerven gehen. Deshalb sollten Bürosprüche wohl dosiert verwendet werden. Richtig platziert bringt ein lustiger Spruch im Büro den Chef und die Kollegen zum Lachen und den Arbeitsalltag in Schwung.

Diese Bürosprüche sollten Sie auf jeden Fall vermeiden:

„Die Arbeit ruft!“ Sag ihr, ich ruf zurück!
Ich denke, also bin ich hier falsch.
Hat wieder keiner geklatscht, als ich ins Büro kam.
Ich wäre dann bereit für das nächste Wochenende.
Hier gibt es Tage, da bekomme ich ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln.
Der Hirntod bleibt ja bei vielen jahrelang unbemerkt.
Regeln sind da, um gebrochen zu werden.
Wollen Sie den Chef sprechen oder jemanden, der sich auskennt.
Mit einem Zelt wäre der Zirkus hier komplett.“

Jobs für Langzeitarbeitslose in der Zeitarbeit

Jobs für Langzeitarbeitslose in der Zeitarbeit

1,7 Millionen Deutsche waren es noch 2007, in diesem Jahr sind es etwa 1 Million weniger: Die Rede ist von Langzeitarbeitslosen. Doch so gut die Lage auf dem Arbeitsmarkt, besteht kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Schließlich sind auch 2019 knapp 800.000 Menschen ein Jahr oder länger ohne Job. Wenn Sie selbst dazu zählen kennen Sie das Dilemma: Je länger die Suche nach einer Stelle nämlich andauert, desto schwieriger gestaltet sich der Weg zurück auf den Arbeitsmarkt. Diese prekäre Lage schlägt sich nicht nur negativ aufs Bankkonto. Depressionen, Selbstzweifel, Suchtkrankheiten oder ein Rückzug aus dem sozialen Leben – die Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit sind vielfältig und nicht zu unterschätzen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Unterstützung durch Teilhabechancengesetz

(Advertorial) Um hier präventiv einzugreifen hat die deutsche Regierung zum 1. Januar 2019 das „Teilhabechancengesetz“ eingeführt. Zahlreiche Unterstützungs- und Betreuungsangebote sollen bis 2024 Langzeitarbeitslosen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Beispielsweise erhalten Erwerbsfähige, die in den vergangenen acht Jahren mindestens sieben Jahre Arbeitslosengeld (ALG) II bezogen haben, einen Lohnkostenzuschuss von 100 Prozent zum Mindestlohn. Nach den ersten 24 Monaten wird der Zuschuss, der auf maximal fünf Jahre ausgelegt ist, jährlich um zehn Prozentpunkte reduziert. Ein zweites Instrument richtet sich an ALG-II-Bezieher, die seit mindestens zwei Jahren keinen Job haben. Sie erhalten im ersten Jahr einen Lohnkostenzuschuss in der Höhe von 75 Prozent. Im zweiten Jahr werden 50 Prozent des gezahlten Lohnes beigestellt. Darüber hinaus ist eine Nachbeschäftigungspflicht des Arbeitgebers in den ersten sechs Monaten nach der Förderung vorgesehen. Unabhängig von diesem neuen Gesetz kreiert die Zeitarbeit schon seit längerem Jobs für Langzeitarbeitslose und spielt damit eine entscheidende Rolle beim Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Was ist Zeitarbeit?

Von Zeitarbeit ist die Rede, wenn ein Personaldienstleister Unternehmen dadurch unterstützt, indem er ihm Personal überlässt und Arbeitskräfte als Dienstleitung vermittelt. Der Zeitarbeiter ist beim Personaldienstleister angestellt und erhält von diesem Gehalt sowie sämtliche Sozialleistungen – und zwar auch dann, wenn kein Unternehmen Hilfe benötigt. Die finanzielle Sicherheit ist nicht der einzige Vorteil der Arbeitnehmerüberlassung. Zusätzlich gewinnt der Zeitarbeiter Praxiserfahrung in verschiedenen Unternehmen und lernt unterschiedliche Arbeitsplätze sowie -teams kennen. Damit bringt die Zeitarbeit zusätzlich Farbe in den Berufsalltag. Darüber hinaus ist sie oft ein idealer Einstieg in den Arbeitsmarkt – entweder nach der Ausbildung oder nach einer Langzeitarbeitslosigkeit, werden doch Zeitarbeitnehmer häufig von Kundenunternehmen übernommen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Zeitarbeit als langfristige Lösung

„Die Zeitarbeitsbranche hat in den vergangenen Jahren immer wieder ihre Integrationsleistung für Langzeitarbeitslose unter Beweis gestellt, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, und stellt eine konkrete Beschäftigungsperspektive für sie dar“, betont Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) und verweist auf die Statistik: Rund 16 Prozent der Arbeitnehmer, die über einen Personaldienstleister beschäftigt sind, waren laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorher länger als ein Jahr arbeitslos. Dabei handelt es sich keineswegs um eine kurzfristige Erleichterung. Im Gegenteil: 65 Prozent der vorher Arbeitslosen sind noch 12 Monate nach ihrer Beschäftigungsaufnahme in der Zeitarbeit sozialversicherungspflichtig tätig, belegen Zahlen der Bundesagentur der Arbeit (BA). 42 Prozent dieser Menschen wechseln darüber hinaus aus der Arbeitnehmerüberlassung zu einem anderen Arbeitgeber und finden in einer anderen Branche einen Job. Die ehemals Langzeitarbeitslosen konnten sich offensichtlich bei einem Personaldienstleister beweisen und so eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung außerhalb der Zeitarbeitsbranche finden, erklärt der BAP.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Sicherheit durch Zeitarbeit

Die Chancen stehen offensichtlich für Langzeitarbeitslose gut, dass sie mittels Zeitarbeit einen nachhaltigen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Doch damit nicht genug, erhalten sie doch mit der Festanstellung zusätzlich soziale Kontakte, einen geregelten Tagesablauf sowie – finanzielle – Sicherheit. So können Menschen wieder mehr Selbstvertrauen gewinnen, was wiederum ein wichtiges Schutzschild gegen Depression, Selbstzweifel oder Suchtkrankheiten darstellt. Angesichts dieser langfristigen sowie ganzheitlichen Benefits für Körper, Geist und Seele wundert es wenig, dass laut „Welt” heimische Jobcenter rund 30 Prozent der Arbeitssuchenden an Zeitarbeitsfirmen vermitteln.

Zwei Lageristen begutachten Ware in einem Hochregallager. (Jobs für Langzeitarbeitslose)

Personaldienstleister vermitteln in die verschiedensten Unternehmen. So kann auch für Langzeitarbeitslose die passende Beschäftigung gefunden werden.

Hilfe für Langzeitarbeitslose

Für viele ist der Kontakt mit dem Personaldienstleister der erste Schritt aus der Langzeitarbeitslosigkeit. Menschen, die länger vom Arbeitsmarkt fern geblieben sind, stehen meist vor größeren Herausforderungen als andere Bewerber: „Welcher Job passt noch zu meinen Stärken?“ oder „Wie erkläre ich die Lücke in meinem Lebenslauf?“ sind nur zwei der unzähligen Fragen, bei deren Beantwortung Zeitarbeitsfirmen mit Rat und Tat zur Seiten stehen. Die Experten helfen bei der Stellensuche, unterstützen bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und können individuelle Fragen zum Job oder der Karriere beantworten. „Einen persönlichen Ansprechpartner an seiner Seite zu haben, der die eigene Situation gut kennt, kann den Unterschied zwischen Erfolg und Aufgeben machen“, weiß Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad. Dank seiner bundesweiten Niederlassungen punktet der größte deutsche Personaldienstleister mit einem umfassenden Kontaktnetzwerk zu attraktiven Arbeitgebern in Deutschland, die nach unterschiedlichen Profilen und Qualifikationen suchen.

Langzeitarbeitslosigkeit: Mangel an Aus- und Weiterbildung?

Apropos Qualifikationen: Wenn Sie keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, erhöht das Ihr Risiko, in der Langzeitarbeitslosigkeit zu landen. Fast jeder zweite Arbeitslose fällt in diese Kategorie. Und während die Arbeitslosigkeit insgesamt sinkt, steigt der Anteil dieser Gruppe überproportional. Das belegen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Besonders bei jüngeren Arbeitslosen haben Qualifikations- und Bildungsdefizite einschneidende Auswirkungen: Fast zwei Drittel der unter 25-jährigen Arbeitslosen hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, mehr als ein Fünftel keinen Hauptschulabschluss. Personaldienstleister haben das erkannt und sorgen für umfassende Aus- sowie Weiterbildung ihrer Angestellten in der Arbeitsüberlassung.

Mitarbeiter in einer Schulung, Weiterbildung und Jobs für Langzeitarbeitslose

Fortbildungen und Schulungen sind beim Wiedereinstieg nach der Langzeitarbeitslosigkeit eine gute Option, um alte Qualifikationen aufzufrischen und neue Fähigkeiten zu erlangen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit

Weiterentwicklung liegt in der Natur der Zeitarbeit: Durch den Einsatz in unterschiedlichen Kundenbetrieben lernen Mitarbeiter immer wieder neue Aufgabengebiete sowie Unternehmen kennen und passen sich wechselnden Rahmenbedingungen an. Neben diesem „Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit“ entwickelt Randstad individuelle Qualifizierungspläne, die den Weg zu einem Berufs-Zertifikat aufzeigen. Wenn Sie etwa eine Ausbildung zum Lagerassistenten anstreben, können Sie beim „Lernen im Job“-Programm der Randstad Akademie das theoretische Wissen im Kundenunternehmen in die Praxis umsetzen. Zum Abschluss stehen eine schriftliche sowie mündliche Prüfung des TÜV Rheinlands an. „Wenn wir die praktischen Erfahrungen unserer Mitarbeiter zu anerkannten Qualifizierungen machen können, nutzt das allen Beteiligten: die Kundenunternehmen haben besser ausgebildete Talente in ihren Reihen“, weiß Maxi Passos, Senior Consultant Arbeitsmarktprojekte, „und die Mitarbeiter haben bessere Perspektiven im Job.“ Für Letzteres sorgen auch über 300 kostenlose e-Learning-Angebote. Von Rechnungswesen bis Arbeitssicherheit reicht die Palette. Experten sind sich einig: Eine solch solide Aus- und Weiterbildung ist der nachhaltigste Weg für Langzeitarbeitslose zurück auf den Arbeitsmarkt.

 

 

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Zeitarbeit: Wege aus der Arbeitslosigkeit

Zeitarbeit: Wege aus der Arbeitslosigkeit

Neue Chance für Arbeitslose ohne Abschluss

Fast jeder zweite Arbeitslose hat keine abgeschlossene Berufsausbildung – Tendenz steigend. Das belegen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Besonders bei jüngeren Arbeitslosen sind Qualifikations- und Bildungsdefizite einschneidend: Fast zwei Drittel der unter 25-jährigen Arbeitslosen hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, mehr als ein Fünftel keinen Hauptschulabschluss. Da eine gute Aus- und Weiterbildung die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht, steht beides in der Arbeitnehmerüberlassung im Vordergrund. Durch den Einsatz in unterschiedlichen Kundenbetrieben liegt das ständige Weiterentwickeln bei der Zeitarbeit in der Natur der Sache: Mitarbeitende lernen neue Aufgabengebiete, Unternehmen und Arbeitsplätze kennen, passen sich ständig wechselnden Rahmenbedingungen an und knüpfen soziale Kontakte. Zusätzlich zu diesem „Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit“ unterstützt der Personaldienstleister Randstad seine Mitarbeiter mit einem Qualifizierungsplan, der detailliert den Weg zu einem Berufszertifikat aufzeigt. Wer etwa eine Ausbildung zum Lagerassistenten anstrebt, kann im „Lernen im Job“-Programm das theoretisch Gelernte im Kundenbetrieb in die Praxis umsetzen. Zum Abschluss steht eine schriftliche sowie mündliche Prüfung des TÜV Rheinlands an. „Unser Lernen im Job-Programm kann der Startschuss zu einem Facharbeiterabschluss sein“, erklärt Maxi Passos, Senior Consultant Arbeitsmarktprojekte bei Randstad. „Wenn wir die praktischen Erfahrungen unserer Mitarbeiter zu anerkannten Qualifizierungen machen können, nutzt das allen Beteiligten: Die Kundenunternehmen haben besser ausgebildete Talente in ihren Reihen und die Mitarbeiter haben bessere Perspektiven im Job.“ Außerdem können Zeitarbeitnehmer über 300 Weiterbildungsangebote online nutzen und sich so zusätzlich auf persönlicher sowie fachlicher Ebene weiterbilden.

Umschulung, Fernstudium, Zeitarbeit, Weiterbildung

Neue Jobs entstehen, andere sind nicht mehr zeitgemäß: Nicht zuletzt durch die Digitalisierung steigen die Anforderungen an Arbeitnehmer. Mit all den Veränderungen mitzuhalten, gehört wohl zu den größten Herausforderungen der Berufswelt. Gleichzeitig bietet dieser Wandel auch enorme Chancen, vor allem für Arbeitslose. Für sie können neue Möglichkeiten entstehen, sich zu qualifizieren und auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Weiterbildungen, Umschulungen, Fernstudien oder Zeitarbeit – an Optionen mangelt es wahrlich nicht. Um bei dieser Vielfalt den Überblick zu behalten und das Richtige für die eigene Situation zu finden, unterstützt der Personaldienstleister Randstad Arbeitssuchende mit zahlreichen Qualifizierungs- und Trainingsmodellen. Von individueller Beratung, Kursen in Rechnungswesen oder Lager und Logistik bis hin zu E-Learning-Workshops zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz reicht die breite Palette. Zusätzlich kooperiert der Zeitarbeitgeber mit Bildungsträgern, die zertifizierte Abschlüsse vergeben. Die Angebote der Randstad Akademie machen ständiges Lernen möglich – für den Job und fürs Leben.

Zwei Arbeitnehmer arbeiten gemeinsam an einer Maschine (Zeitarbeit).

Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit: Durch wechselnde Einsätze entwickeln sich Arbeitnehmer laufend weiter.

Zeitarbeit: Jobs für Langzeitarbeitslose

Endlich wieder arbeiten – das ist für viele Langzeitarbeitslose ein Traum. Damit dieser Realität wird, ist oft Starthilfe gefragt. Zeitarbeit kann genau das bieten: Rund 16 Prozent der Arbeitnehmer, die über einen Personaldienstleister beschäftigt sind, waren laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorher länger als ein Jahr arbeitslos. Doch was macht Zeitarbeit besonders für diese Menschen ideal? Langzeitarbeitslose stehen meist vor größeren Herausforderungen als andere Bewerber: „Welcher Job passt noch zu meinen Stärken?“, ist eine der vielen Fragen, bei deren Beantwortung ein Zeitarbeitsunternehmen zur Seite stehen kann. Der Personaldienstleister hilft bei der Stellensuche, unterstützt bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und kann auch individuelle Fragen zum Job oder der Karriere beantworten. „Einen persönlichen Ansprechpartner an seiner Seite zu haben, der die eigene Situation gut kennt, kann den beruflichen Neustart voranbringen“, weiß Petra Timm, Pressesprecherin beim Personaldienstleister Randstad. Mit seinen bundesweitgen Niederlassungen punktet das größte deutsche Zeitarbeitsunternehmen mit einem umfassenden Kontaktnetzwerk zu attraktiven Arbeitgebern in Deutschland, die nach unterschiedlichen Profilen und Qualifikationen suchen. Damit stehen die Chancen hoch, dass jeder Bewerber eine geeignete Stelle findet. Doch selbst wenn diese etwas länger auf sich warten lässt, bekommt der Arbeitssuchende viel Unterstützung: Jeder Mitarbeitende der Arbeitnehmerüberlassung erhält ein monatliches Festgehalt, Sozialdienstleistungen und einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Zusätzlich sorgen Qualifikations- und Trainingsprogramme für Aus- und Weiterbildung. All das zusammen ist wohl der nachhaltigste Weg aus der Arbeitslosigkeit.

Mit Zeitarbeit Karriereknick überwinden

Auch wenn die Situation auf dem Arbeitsmarkt gut ist – knapp 800.000 Menschen sind 2019 länger als ein Jahr ohne Job und gelten damit als langzeitarbeitslos. Sie stecken in der Zwickmühle. Schließlich wird der Weg zurück in die Arbeit immer schwieriger, je länger die Suche nach einer Stelle andauert. Die Bundesregierung hat das erkannt und am 1. Januar 2019 das „Teilhabechancengesetz“ eingeführt. Durch Unterstützungs- und Betreuungsangebote soll Langzeitarbeitslosen der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Dazu zählt unter anderem ein Lohnkostenzuschuss von 100 Prozent zum Mindestlohn in den ersten beiden Jahren. Unabhängig davon spielen Zeitarbeitsunternehmen wie Randstad seit langem eine wichtige Rolle beim Wiedereinstieg von Langzeitarbeitslosen ins Berufsleben. Das betont der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und sieht dies durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) belegt: Fast jeder fünfte ehemals Langzeitarbeitslose hat ein Beschäftigungsverhältnis in der Arbeitnehmerüberlassung aufgenommen und neben einer Festanstellung soziale Kontakte, einen geregelten Tagesablauf sowie finanzielle Sicherheit gewonnen. Denn Zeitarbeiter werden auch dann bezahlt, wenn sie nicht vermittelt werden. So finden die meisten langfristig wieder ins Berufsleben zurück, zeigen die Statistiken der BA: 65 Prozent der vorher Arbeitslosen waren auch noch zwölf Monate nach ihrer Beschäftigungsaufnahme in der Zeitarbeit sozialversicherungspflichtig tätig; 42 Prozent davon in einer anderen Branche. Angesichts dieser Erfolgschancen wundert es wenig, dass laut „Welt” heimische Jobcenter rund 30 Prozent der Arbeitssuchenden an Zeitarbeitsfirmen vermitteln. Mehr Informationen zu den Möglichkeiten der Zeitarbeit online unter www.randstad.de. Unter der E-Mail-Adresse einstieg-zeitarbeit@randstad.de bietet der große deutsche Personaldienstleister die Möglichkeit, sich über die Vorteile der Zeitarbeit zu informieren. (Advertorial)

 

Je älter die Gesellschaft, desto mehr Roboter gibt es

Je älter die Gesellschaft, desto mehr Roboter gibt es

Erstaunliche Erkenntnisse: Wenn der Altersdurchschnitt der Bevölkerung in einem Land steigt, werden in der Industrie mehr Aufgaben von Robotern übernommen. Als eine der ältesten Gesellschaften der Welt und eine der führenden Industrienationen ist Deutschland von diesem Effekt besonders betroffen, zeigt die jährliche Studie Randstad Flexibility@Work. In kaum einem Land ist der Einsatz von Robotern seit den frühen 1990er Jahren so stark gestiegen wie in Deutschland. Und kaum eine Gesellschaft ist seitdem so gealtert. Beide Effekte hängen miteinander zusammen. In der Industrie macht sich der demografische Wandel besonders stark bemerkbar – dort erfordern zahlreiche Tätigkeiten nicht nur Erfahrung und Fachwissen, sondern auch Kraft und Präzision. Die Automatisierung kann Arbeitnehmern dabei helfen, diese Tätigkeiten auch mit steigendem Alter zu verrichten. Industrieroboter werden immer mehr stärker dazu eingesetzt, die menschliche Arbeit intelligent zu unterstützen. Sogenannte „Cobots“ helfen Fachkräften bei ihrer Arbeit, indem sie beispielsweise eine „dritte Hand“ für anspruchsvolle Tätigkeiten bereitstellen. Dadurch werden Arbeitnehmer körperlich entlastet. „Nicht nur die Digitalisierung, sondern auch demografische Wandel verändert die deutsche Industrie und Wirtschaft nachhaltig. Aber Automatisierung kann ungünstige Effekte einer alternden Gesellschaft auffangen“, erklärt Petra Timm von Randstad. Tatsächlich ist die Dichte an Industrierobotern in Deutschland größer als in jedem anderen europäischen Land. Auf 10.000 Arbeitnehmer in der verarbeitenden Industrie kommen heute 322 Roboter. Damit gehört Deutschland bei der Automatisierung zur Weltspitze. Im globalen Vergleich sind es nur in Südkorea und im Stadtstaat Singapur noch mehr. (Advertorial)

Mediationsverfahren als Konfliktlöser

Mediationsverfahren als Konfliktlöser

Miteinander reden statt prozessieren

Bei Streitigkeiten und Konflikten in Alltag und Beruf kommt es oft zum Rechtsstreit. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, um eine Einigung zwischen zwei Parteien zu erzielen. Vielfach gilt Mediation als gute Alternative zum gerichtlichen Verfahren. Ein wesentliches Element ist, einen gemeinschaftlichen und konstruktiven Umgang miteinander zu erreichen. „Bei der Mediation geht es nicht primär darum, dass beide Seiten ihre Standpunkte aufgeben“, erläutert Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen das Vorgehen. „Ziel ist es, für jede Konfliktpartei eine optimale Lösung zu finden. Die Win-Win-Situation gelingt in erster Linie durch intensive Gespräche mit einem professionellen Begleiter.“ Mediatoren sind meist Rechtsanwälte mit einer Zusatzqualifikation. Aber auch andere Berufsgruppen wie Psychologen oder Sozialpädagogen bieten den Service an. Der Mediator übernimmt während der einzelnen Sitzungen die Rolle des neutralen Dritten. Er leitet die Gesprächsrunden und führt beide Konfliktparteien, so dass diese sich mit seiner Hilfe selbst eine Lösung erarbeiten können. Während bei einem gerichtlich geführtem Rechtsstreit eine unabhängige Instanz anhand vorliegender Beweise eine endgültige Entscheidung trifft, sind bei der Mediation die streitenden Parteien selbst gefordert: Sie sollen eine tragfähige Lösung finden, die beide akzeptieren können. Damit das Mediationsverfahren gelingt, ist es wichtig, dass jede Partei bereit ist, Verständnis für die Gegenseite aufzubringen. Eine besondere Bedeutung zur Auflösung von Meinungsverschiedenheiten kann die Mediation bei Streitigkeiten mit Nachbarn haben, um ein einvernehmliches Zusammenleben über die Grundstückgrenzen hinweg zu unterstützen oder überhaupt erst möglich zu machen. Die Kosten für das Mediationsverfahren werden regelmäßig von Rechtsschutzversicherungen im Rahmen der vertraglichen Leistungen übernommen, die bei einer erfolgreichen Mediation zum Teil sogar auf die Selbstbeteiligung verzichten. (Advertorial)