Zukunftsjob im Betonwerk

Zukunftsjob im Betonwerk

Beton ist ein universell einsetzbarer Baustoff, der im Wesentlichen aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser besteht. Eine einfache Sache – eigentlich. Denn tatsächlich gibt es heute eine Vielzahl von Betonarten für die verschiedensten Einsatzzwecke. Unterschiede machen vor allem die verarbeiteten Gesteinskörnungen und etwaige Zuschlagsstoffe – beide haben maßgeblichen Einfluss auf den fertigen Beton. Der Ort, an dem die verschiedenen Zutaten für den Beton zusammengeführt werden, ist das Betonwerk. Und die Spezialisten, die das Betonwerk steuern und instandhalten, heißen Verfahrensmechaniker Transportbeton (m/w/d). Die gesuchten Experten mischen aber nicht nur den Beton, sondern tragen auch die Verantwortung für die abschließende Beladung der Fahrmischer mit Frischbeton oder Frischmörtel und für die termingerechte Lieferung auf die Baustellen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist für alle interessant, die mit handwerklichem Geschick, Teamfähigkeit, räumlichem Vorstellungsvermögen, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein überzeugen können.

Betonwerk: Quereinsteiger in der Baubranche

Nicht jeder weiß von Anfang an, wo beruflich die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Daher möchte sich so mancher nach einer ersten Ausbildung oder einigen Jahres Berufserfahrung gern noch einmal umorientieren. Was viele nicht wissen: Tatsächlich sind engagierte Quereinsteiger in vielen Branchen gern gesehen. So ist beispielsweise der Seiteneinstieg in die Transportbetonindustrie in der Regel problemlos möglich. Arbeitsplatz ist dann beispielsweise der Leitstand eines Transportbetonwerks. Von hier aus werden die Silos überwacht und die richtige Mischung des Betons gesteuert. Zwischendurch geht es immer mal wieder raus, um die Maschinen zu kontrollieren oder mit einem großen Radlader die benötigten Gesteinskörnungen ins Mischwerk zu transportieren. Dabei kommt es durchaus auch auf Timing und Organisationstalent an, denn die Fahrmischer müssen zeitnah auf der Baustelle sein. Da heißt es, Fahrzeiten zu planen und sicherzustellen, dass exakt der benötigte Beton geliefert wird – ein Job mit viel Verantwortung. Den besten Einstieg in das neue Berufsfeld bietet ein Praktikum in einem der rund 1.800 Transportbetonwerke in Deutschland.  (Advertorial)

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Generation Z: Karriere mit Haltung ist wichtig

Generation Z: Karriere mit Haltung ist wichtig

Junge Berufseinsteiger bringen neue Themen an den Arbeitsmarkt. So zählt für die Generation Z bei der Jobsuche vor allem die soziale Einstellung ihres zukünftigen Arbeitgebers.

Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Randstad Employer Brand Studie, die jährliche Trends am Arbeitsmarkt ermittelt. Nach der Studie entscheiden sich 24% der 18- bis 24-Jährigen bei der Bewerbung für ein Unternehmen, das Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernimmt. Die klassischen Auswahlkriterien wie finanzielle Stabilität, Flexibilität und Arbeitsplatzsicherheit spielen bei der Generation Z eine deutlich geringere Rolle als bei früheren Berufseinsteigergenerationen. „Arbeitsplatzsicherheit“ liegt sogar zehn Prozent unter dem demografischen Mittelwert von 58%. Dabei ist die Generation Z aber deutlich erfolgsorientiert. Wenn es um die Möglichkeiten zur Karriereentwicklung geht, ist sie mit 39% Spitzenreiter unter allen befragten Altersgruppen. „Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und technologische Nachhaltigkeit spiegeln sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider und stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen“, so Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad. Folgerichtig haben sich die Prioritäten bei der Arbeitgeberwahl deutlich verschoben. So war die Haltung von Unternehmen zu ökologischen und sozialpolitischen Themen im Jahr 2013 nur für 8% aller Befragten ein entscheidendes Kriterium. Sechs Jahre später halten das immerhin 17% der Befragten für wichtig. (Advertorial)

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Foto: Randstad
Die neuen Berufe der Digitalisierung

Die neuen Berufe der Digitalisierung

Alte Berufe verschwinden, neue entstehen. Das war zwar schon immer so, heute sorgt die Digitalisierung allerdings für eine Beschleunigung.

Gefährdet sind Berufe, die von Computern und Robotern übernommen werden können. Gleichzeitig gibt es aber auch neue Berufe mit viel Potenzial. So ist beispielsweise der E-Commerce-Kaufmann schon seit 2018 ein offizieller Ausbildungsberuf. Und auch der Social Media-Hype braucht Fachleute wie Content Manager oder Online-Marketing-Spezialisten. Ein weiterer Zukunftsberuf mit enormem Potenzial ist der Data Scientist. „Wer leidenschaftlich gern programmiert und sich für Mathematik, Informatik, Statistik, Datenschutz und IT-Sicherheit interessiert, dem stehen heute als Data Scientist viel Türen offen – und zwar weltweit“, weiß Petra Timm, Unternehmenssprecherin des Personaldienstleisters Randstad Deutschland. Da mittlerweile alle Branchen in großem Umfang Daten sammeln, ist der Bedarf nach Spezialisten, die diese Daten auswerten können, enorm groß.

Digitalisierung braucht Fortbildung

In einer Arbeitswelt, die sich in allen Bereichen digitalisiert, machen sich viele Beschäftigte Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Dabei wird leicht übersehen, dass ein Großteil der digitalen Prozesse lediglich Werkzeuge sind, um wiederkehrende Aufgaben zu übernehmen. Wer sich für die neuen Technologien interessiert und sich entsprechend fortbildet, kann die Entwicklung in der Regel für den eigenen beruflichen Fortschritt nutzen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind dabei gleichermaßen gefragt: „Mitarbeiter sollten dem Digitalisierungsprozess und den Veränderungen, die dieser mit sich bringt, offen und mit Interesse gegenüberstehen, Weiterbildungsangebote nutzen oder gegebenenfalls aktiv einfordern, um den Anforderungen künftig gerecht zu werden“, rät Petra Timm, Pressesprecherin von Randstad Deutschland. Arbeitgeber hingegen sollten Umstrukturierungen transparent kommunizieren, neue Technologien zu Verfügung stellen und Schulungen anbieten.

Drei junge Menschen stehen vor einem Roboter und bedienen einen Laptop (Digitalisierung).

Wer sich frühzeitig mit der Digitalisierung und ihren Möglichkeiten vertraut macht, muss sich um die berufliche Zukunft keine Sorgen machen.

Digitalisierung – Chance statt Risiko?

Die technologische Entwicklung führt bei vielen Arbeitnehmern zu Unbehagen – die Angst, durch eine Maschine ersetzt zu werden und den Job zu verlieren, ist manchmal nicht unbegründet. In der Mehrheit der Fälle reagieren Unternehmen auf Digitalisierungsprozesse allerdings nicht mit Entlassungen. Hierzu Petra Timm: „Digitalisierung hat in vielen Branchen zu Unrecht einen schlechten Ruf. Indem zeitaufwendige Routinearbeiten automatisiert werden, haben Mitarbeiter mehr Zeit für anspruchsvollere Arbeiten, sind effizienter und können mehr produzieren. Weitsichtige Unternehmen investieren deshalb in Weiterbildungen und sind sehr daran interessiert, qualifizierte Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und eine gute Kooperation zwischen Mensch und Technik möglich zu machen.“ Es sind aber nicht nur Umschulungen und Weiterbildungen, die Unternehmen und Mitarbeitern helfen, mit den Veränderungen durch die Digitalisierung umzugehen. Eine wichtige Rolle spielen auch die neuen Berufe, die mittlerweile in vielen Unternehmen unverzichtbar sind: Das beginnt beim System-Administrator, geht weiter über den Social Media Manager bis hin zum Data Developer. Die Berufswelt verändert sich – und das ist weniger ein Risiko, sondern vielmehr eine Chance für neue Dinge.

Keine Angst vor Kollege Roboter

Automatisierung, Computer, Roboter, künstliche Intelligenz – der technologische Fortschritt macht riesige Sprünge und wirkt sich schon heute massiv auf die Arbeitswelt aus. Berufsbilder verändern sich radikal, viele neue Jobs entstehen, manch alter Beruf wird verschwinden. „Bereits heute sind 51 Prozent der Unternehmen in Deutschland stark bis sehr stark von der Digitalisierung betroffen“, weiß Petra Timm. So kommt es überall dort, wo der Einsatz von Robotern möglich ist, zu tiefgreifenden Umstrukturierungen. Aber die Änderungen betreffen keineswegs nur Fließbandjobs. Denn auch Verwaltungs- oder Bürotätigkeiten, die sich automatisieren lassen, können in Zukunft von Software ausgeführt werden. Obwohl für diese Berufsfelder mit Arbeitsplatzverlusten gerechnet werden muss, schafft die Digitalisierung auch viele neue Arbeitsplätze in Berufen, die es noch vor wenigen Jahren nicht gegeben hat. Gleichzeitig verbessert sich die Qualität vieler Jobs. Ein Homeoffice in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land lässt sich problemlos realisieren. Arbeit kann räumlich und zeitlich entgrenzt werden, schafft Unabhängigkeit, individuelle Freiräume und deutlich mehr Flexibilität. Wer damit umzugehen weiß, hat die Chance, den Einklang zwischen Beruf und Privatleben zu verbessern und für eine gesunde Work-Life-Balance sorgen. (Advertorial)

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Fotos: G. Bogicevic/123rf/randstad, Marco Herrndorff/123rf/randstad
Ständige Erreichbarkeit: Wann muss mein Chef mich erreichen können?

Ständige Erreichbarkeit: Wann muss mein Chef mich erreichen können?

Ob über SMSe, Anrufe, E-Mails, WhatsApp oder andere Messengerprogramme – heutzutage ist fast jeder ständig erreichbar. Was im Privatleben meist von Vorteil und praktisch ist, birgt im beruflichen Umfeld Risiken. Wer möchte es sich schon mit seinem Chef verscherzen? Aber ist der Feierabend nicht zum Ausspannen da? Welche Rechte und Pflichten hat ein Arbeitnehmer, was die ständige Erreichbarkeit im Beruf angeht? Und wie kann er zu seinem eigenen Besten mit den Möglichkeiten umgehen? Denn Stress durch Arbeit, die das Privatleben beeinflusst, kann sich schnell auf die Gesundheit auswirken. Vor allem der Urlaub sollte der Erholung dienen.

Die rechtliche Lage

Im Normalfall ist der Arbeitnehmer gesetzlich nicht verpflichtet, in seiner Freizeit, also nach Feierabend, an den Wochenenden, Feiertagen und im gesetzlich festgelegten Mindesturlaub bzw. im vertraglich geregelten Urlaub, für seinen Chef tätig zu werden. Auch Arbeitnehmer, die über ein Diensthandy verfügen, müssen in dieser Zeit auch nicht erreichbar sein. Anders sieht es jedoch bei zusätzlichen Urlaubstagen aus, die einige Unternehmen gewähren. Hier gelten vertraglich vereinbarte Sonderregelungen. Ausnahmen sind auch vertraglich geregelter Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft und wirksam angeordnete Freizeitarbeit. Die Möglichkeiten zur Freizeitarbeit sind ebenfalls in Tarif- oder Arbeitsverträgen geregelt. In diesen Zeiten ist für eine Erreichbarkeit zu sorgen. Dabei gilt es von Arbeitgeberseite, die Zeit, die der Arbeitnehmer im Bereitschaftsdienst verbringt, zu bezahlen. Arbeitgeber dürfen zudem entscheiden, welcher Mitarbeiter für die Rufbereitschaft zur Verfügung stehen muss – vorausgesetzt die Einteilung ist weder diskriminierend noch willkürlich.

In der restlichen Freizeit, die zur Erholung des Arbeitnehmers dienen soll, hat der Arbeitgeber laut Arbeitszeitgesetz kein Recht, eine Erreichbarkeit vonseiten seiner Mitarbeiter zu verlangen. Wer dies als Chef missachtet, begeht unter Umständen eine Ordnungswidrigkeit, die mit hohen Geldbußen geahndet werden kann.

Vor- und Nachteile ständiger Erreichbarkeit

Die ständige Erreichbarkeit im Beruf durch Mails, Smartphone und Messengerprogramme muss für den Arbeitnehmer nicht unbedingt von Nachteil sein. Jedes Aufgaben- und Berufsfeld ist anders und manche Strukturen bieten unter Umständen eindeutige Vorteile, wenn nach Feierabend telefonisch noch eine kurze aber wichtige Frage geklärt werden kann. Wer dann auch in der Freizeit noch für Kollegen und Vorgesetzte erreichbar ist, verschafft sich vielleicht selbst einen Vorteil.

Es ist zum Beispiel denkbar, dass ein Update erst dann laufen kann, wenn noch schnell eine Einstellung vorgenommen wird, die nur der bereits auf dem Heimweg befindliche Kollege A kennt. Wenn er nun für Kollegen B, der sich noch im Büro befindet, erreichbar ist und diesem die korrekte Lösung mitteilt, kann das Update über Nacht laufen und blockiert nicht am nächsten Morgen einige Stunden lang den Arbeitsablauf. In solchen und vergleichbaren Situationen ist die ständige Erreichbarkeit für alle Beteiligten von Vorteil. Auch Kundenanfragen oder Einzelinformationen sind unter Umständen schnell gegeben; hier kann vielleicht eine kurze WhatsApp-Nachricht außerhalb der regulären Arbeitszeiten einen wichtigen Kunden glücklich machen. Vor allem, wenn solche Anfragen nicht die Norm sind, sondern selten vorkommen und schnell geklärt sind, ergibt sich für den Arbeitnehmer kaum ein Problem.

Immer erreichbar und zur Verfügung

Ob sich eine solche Herangehensweise jedoch nicht verselbstständigt und letztendlich auch auf unwichtigere Probleme im Unternehmen ausgeweitet wird, ist zu Beginn kaum zu sagen. Hier werden schnell Grenzen übertreten und plötzlich kann Kollege A kaum mehr einen Abend in Ruhe genießen, weil Kollege B oder Chef C ständig „nur noch eine Kleinigkeit“ wissen möchten, die weder wichtig noch dringlich ist. Irgendwann ist eine Erholung überhaupt nicht mehr möglich und ein gesundes „Abschalten“ vom Beruf findet nicht mehr statt. Die ständige Erreichbarkeit verlängert für viele Mitarbeiter die täglichen Arbeitszeiten. Dies wirkt sich nicht nur auf das Privatleben negativ aus; auch im Beruf können Produktivität, Engagement und Leistung sehr unter einer solchen Überbeanspruchung leiden. Im schlimmsten Fall droht aufgrund des Leidensdrucks gar ein Burn-out-Syndrom. Wäre es also nicht besser, von Beginn an einen Riegel vorzuschieben und in der Freizeit auf keine Kontaktaufnahme von der Arbeitsstelle zu reagieren?

Die Introspektive: Ständige Erreichbarkeit im Beruf – Fluch oder Segen für mich?

Für die Beantwortung der Frage „Ständige Erreichbarkeit, ja oder nein?“ muss in die Introspektive gegangen werden, also eine „Innenschau“ stattfinden. Hierbei sind Ehrlichkeit und eine realistische Selbsteinschätzung wichtig. Wer zur Gruppe der sogenannten Workaholics gehört, das Gefühl hat, sich in seinem Beruf und in seiner aktuellen Position zu verwirklichen, sich dort wohlfühlt, wo er ist und zu seinen Kollegen und Vorgesetzten ein sehr gutes Verhältnis hat, profitiert von einer ständigen Erreichbarkeit unter Umständen erheblich. Wer an der Entwicklung und dem Wachstum seiner Firma beteiligt sein und sie nach vorne bringen möchte, wer es genießt, gebraucht zu werden und wer generell ein stressresistenter Mensch ist, der kann für sich entscheiden, gerne so erreichbar wie möglich zu sein. Ein gesundes Selbstbewusstsein ist hier aber vonnöten, um nicht ausgenutzt zu werden.
Einschränkungen können allerdings aus dem privaten Umfeld kommen. Als Single fällt es leicht, den Schwerpunkt auf die Karriere zu setzen. Sobald aber soziale Kontakte, enge Freunde, Beziehung, Kinder und Familie unter dem ständigen Arbeitseinsatz leiden, ist es wichtig, sich an diejenigen Verpflichtungen zu erinnern, die außerhalb des Jobs liegen.

Klare Regeln helfen

Wer mehr Wert auf seine Freizeit und seine Erholung legt, wer der Überzeugung ist, Arbeit sollte nur gegen Bezahlung erfolgen, und wer eine starke Grenze zwischen Job und Privatleben ziehen möchte, der hat das Recht, dies genauso zu praktizieren. Ständige Erreichbarkeit ist keine Pflicht und gerade stressanfällige Menschen müssen sich selbst und ihre psychische Gesundheit schützen. An ein klingelndes Handy nicht ranzugehen, auf dessen Display eine Nummer aus dem Büro erscheint, kostet den ein oder anderen vielleicht Überwindung und erzeugt seinerseits Stress. Es kann helfen, sich für berufliche Kontakte eine zweite SIM-Karte und eine zweite E-Mail-Adresse zuzulegen, die vom Bewerbungsschreiben an für den Austausch mit der Arbeitsstelle verwendet werden. Diese SIM-Karte kann abends und am Wochenende deaktiviert werden, während die Erreichbarkeit für Freunde und Verwandte auf dem privaten Handy weiterhin gegeben ist.

Egal, wofür man sich entscheidet; wichtig ist das Wissen, dass Erreichbarkeit in der Freizeit eine freiwillige Extra-Leistung ist. Wer sich aus persönlichen Gründen dafür entscheidet, hat jederzeit das Recht außerhalb der Arbeitszeit, gegenüber dem Arbeitgeber, Kunden und Kollegen Grenzen zu ziehen, falls es ihm zu viel wird.

Weltfrauentag am 8. März

Weltfrauentag am 8. März

Chefetagen werden weiblicher

Die deutsche Wirtschaft hat mehr weibliche Chefs. 61 Frauen arbeiten mittlerweile in den Vorständen der 160 größten börsennotierten Unternehmen. Das sind elf mehr als 2017, hat eine aktuelle Auswertung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma Ernst & Young ergeben. Trotz der steigenden Zahlen sind Frauen in Führungsetagen immer noch eine Seltenheit. Daher ist der Weltfrauentag am 8. März für Arbeitgeber ein guter Zeitpunkt, um den eigenen Umgang mit weiblichen Angestellten in puncto Aufstiegschancen auf den Prüfstand zu stellen.
Denn Unternehmen kommen in Zukunft nicht mehr am Potenzial der weiblichen Beschäftigten vorbei. „Junge Frauen sind gut qualifiziert, leistungsstark und karriereorientiert“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. „Sie stellen über die Hälfte der Hochschulabsolventen und damit die Mehrheit des potenziellen Fach- und Führungskräftenachwuchses.“ Arbeitgeber, die dies erkennen und sich auf die speziellen Bedürfnisse von Frauen einstellen, haben gute Chancen, dem wachsenden Fachkräftemangel zu begegnen. Dazu gehören etwa flexible Arbeitsbedingungen und die Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Petra Timm: „Gute Rahmenbedingungen verbessern sowohl das Image des Unternehmens als auch die Motivation der Mitarbeiter nachhaltig, denn sie können gezielter auf unterschiedliches Arbeitsaufkommen reagieren und Projekte deutlich besser planen.“ Gleichzeitig führen moderne Arbeitsplatzmodelle zu einer messbaren Produktivitätssteigerung.

Ein Feiertag (nicht nur ) für Frauen

Das Datum hat eine lange Tradition und geht auf die Frauenbewegung im 19. Jahrhundert zurück: Am 8. März ist Weltfrauentag. Berlin hat ihn 2019 als erstes Bundesland zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Er wird aber auf der ganzen Welt gefeiert. „Am Frauentag haben Beschäftigte in 26 Ländern arbeitsfrei“, weiß Petra Timm. Beispielsweise in Russland: Dort ist er einer der wichtigsten Termine im Jahr. In einer Mischung aus Valentins- und Muttertag werden in Russland heute nicht nur Ehefrauen und Mütter, sondern auch Arbeitskolleginnen mit Pralinen, Parfüm und Schmuck bedacht.
Wie in Madagaskar und Nepal ist in China der 8. März ein Feiertag nur für Frauen. In chinesischen Staatsbetrieben bekommen sie häufig den halben Tag frei, manchmal verteilen die Unternehmen auch kleine Aufmerksamkeiten.
Und während der Frauentag in Deutschland und Polen mit roten Nelken verbunden wird, verteilen Italiener am 8. März meist gelbe Mimosen an Frauen. Diese gelten seit den Widerstandskämpfen während der Herrschaft der Faschisten als Zeichen für die Befreiung der Frauen von männlicher Unterdrückung.

Zeit für neue Arbeitsmodelle

Er jährt sich in diesem Jahr zum 108. Mal – der Internationale Weltfrauentag am 8. März. Seither hat er an Bedeutung zugenommen, denn in Deutschland sind längst nicht alle Barrieren beseitigt: Frauen fühlen sich im Job oft benachteiligt, verdienen immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen. Und von Altersarmut sind vor allem Frauen bedroht, die sich um die Erziehung der Kinder gekümmert haben. Kein Wunder, dass zum Frauentag immer mehr über alternative und flexible Arbeitsplatzmodelle diskutiert wird.
„Unternehmer, die in ihrer strategischen Planung die Bedürfnisse von Müttern stärker berücksichtigen, können punkten. Im Handwerksbereich ist bereits eine Vielzahl derart familienorientierter Betriebe zu finden“, weiß Petra Timm, Sprecherin beim Personaldienstleister Randstad. Sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitern eröffnen sich gleichermaßen große Chancen, wenn die Arbeitsbedingungen an die Erfordernisse der Beschäftigten angepasst werden.
Diese Flexibilität fällt Unternehmern heute leichter denn je, denn fachlich müssen sich Frauen schon lange nicht mehr hinter ihren männlichen Kollegen verstecken. In einem Berufszweig mit starkem Männer­überschuss können weibliche Beschäftigte mit Kompetenz und Fachwissen überzeugen. Dadurch gelingen Berufsstart oder Wiedereinstieg – auch in einem typischen Männerberuf. (Advertorial)

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Foto: ehrenberg-bilder/fotolia/randstad