Jobs für Langzeitarbeitslose in der Zeitarbeit

Jobs für Langzeitarbeitslose in der Zeitarbeit

1,7 Millionen Deutsche waren es noch 2007, in diesem Jahr sind es etwa 1 Million weniger: Die Rede ist von Langzeitarbeitslosen. Doch so gut die Lage auf dem Arbeitsmarkt, besteht kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Schließlich sind auch 2019 knapp 800.000 Menschen ein Jahr oder länger ohne Job. Wenn Sie selbst dazu zählen kennen Sie das Dilemma: Je länger die Suche nach einer Stelle nämlich andauert, desto schwieriger gestaltet sich der Weg zurück auf den Arbeitsmarkt. Diese prekäre Lage schlägt sich nicht nur negativ aufs Bankkonto. Depressionen, Selbstzweifel, Suchtkrankheiten oder ein Rückzug aus dem sozialen Leben – die Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit sind vielfältig und nicht zu unterschätzen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Unterstützung durch Teilhabechancengesetz

(Advertorial) Um hier präventiv einzugreifen hat die deutsche Regierung zum 1. Januar 2019 das „Teilhabechancengesetz“ eingeführt. Zahlreiche Unterstützungs- und Betreuungsangebote sollen bis 2024 Langzeitarbeitslosen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Beispielsweise erhalten Erwerbsfähige, die in den vergangenen acht Jahren mindestens sieben Jahre Arbeitslosengeld (ALG) II bezogen haben, einen Lohnkostenzuschuss von 100 Prozent zum Mindestlohn. Nach den ersten 24 Monaten wird der Zuschuss, der auf maximal fünf Jahre ausgelegt ist, jährlich um zehn Prozentpunkte reduziert. Ein zweites Instrument richtet sich an ALG-II-Bezieher, die seit mindestens zwei Jahren keinen Job haben. Sie erhalten im ersten Jahr einen Lohnkostenzuschuss in der Höhe von 75 Prozent. Im zweiten Jahr werden 50 Prozent des gezahlten Lohnes beigestellt. Darüber hinaus ist eine Nachbeschäftigungspflicht des Arbeitgebers in den ersten sechs Monaten nach der Förderung vorgesehen. Unabhängig von diesem neuen Gesetz kreiert die Zeitarbeit schon seit längerem Jobs für Langzeitarbeitslose und spielt damit eine entscheidende Rolle beim Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Was ist Zeitarbeit?

Von Zeitarbeit ist die Rede, wenn ein Personaldienstleister Unternehmen dadurch unterstützt, indem er ihm Personal überlässt und Arbeitskräfte als Dienstleitung vermittelt. Der Zeitarbeiter ist beim Personaldienstleister angestellt und erhält von diesem Gehalt sowie sämtliche Sozialleistungen – und zwar auch dann, wenn kein Unternehmen Hilfe benötigt. Die finanzielle Sicherheit ist nicht der einzige Vorteil der Arbeitnehmerüberlassung. Zusätzlich gewinnt der Zeitarbeiter Praxiserfahrung in verschiedenen Unternehmen und lernt unterschiedliche Arbeitsplätze sowie -teams kennen. Damit bringt die Zeitarbeit zusätzlich Farbe in den Berufsalltag. Darüber hinaus ist sie oft ein idealer Einstieg in den Arbeitsmarkt – entweder nach der Ausbildung oder nach einer Langzeitarbeitslosigkeit, werden doch Zeitarbeitnehmer häufig von Kundenunternehmen übernommen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Zeitarbeit als langfristige Lösung

„Die Zeitarbeitsbranche hat in den vergangenen Jahren immer wieder ihre Integrationsleistung für Langzeitarbeitslose unter Beweis gestellt, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, und stellt eine konkrete Beschäftigungsperspektive für sie dar“, betont Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) und verweist auf die Statistik: Rund 16 Prozent der Arbeitnehmer, die über einen Personaldienstleister beschäftigt sind, waren laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorher länger als ein Jahr arbeitslos. Dabei handelt es sich keineswegs um eine kurzfristige Erleichterung. Im Gegenteil: 65 Prozent der vorher Arbeitslosen sind noch 12 Monate nach ihrer Beschäftigungsaufnahme in der Zeitarbeit sozialversicherungspflichtig tätig, belegen Zahlen der Bundesagentur der Arbeit (BA). 42 Prozent dieser Menschen wechseln darüber hinaus aus der Arbeitnehmerüberlassung zu einem anderen Arbeitgeber und finden in einer anderen Branche einen Job. Die ehemals Langzeitarbeitslosen konnten sich offensichtlich bei einem Personaldienstleister beweisen und so eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung außerhalb der Zeitarbeitsbranche finden, erklärt der BAP.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Sicherheit durch Zeitarbeit

Die Chancen stehen offensichtlich für Langzeitarbeitslose gut, dass sie mittels Zeitarbeit einen nachhaltigen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Doch damit nicht genug, erhalten sie doch mit der Festanstellung zusätzlich soziale Kontakte, einen geregelten Tagesablauf sowie – finanzielle – Sicherheit. So können Menschen wieder mehr Selbstvertrauen gewinnen, was wiederum ein wichtiges Schutzschild gegen Depression, Selbstzweifel oder Suchtkrankheiten darstellt. Angesichts dieser langfristigen sowie ganzheitlichen Benefits für Körper, Geist und Seele wundert es wenig, dass laut „Welt” heimische Jobcenter rund 30 Prozent der Arbeitssuchenden an Zeitarbeitsfirmen vermitteln.

Zwei Lageristen begutachten Ware in einem Hochregallager. (Jobs für Langzeitarbeitslose)

Personaldienstleister vermitteln in die verschiedensten Unternehmen. So kann auch für Langzeitarbeitslose die passende Beschäftigung gefunden werden.

Hilfe für Langzeitarbeitslose

Für viele ist der Kontakt mit dem Personaldienstleister der erste Schritt aus der Langzeitarbeitslosigkeit. Menschen, die länger vom Arbeitsmarkt fern geblieben sind, stehen meist vor größeren Herausforderungen als andere Bewerber: „Welcher Job passt noch zu meinen Stärken?“ oder „Wie erkläre ich die Lücke in meinem Lebenslauf?“ sind nur zwei der unzähligen Fragen, bei deren Beantwortung Zeitarbeitsfirmen mit Rat und Tat zur Seiten stehen. Die Experten helfen bei der Stellensuche, unterstützen bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und können individuelle Fragen zum Job oder der Karriere beantworten. „Einen persönlichen Ansprechpartner an seiner Seite zu haben, der die eigene Situation gut kennt, kann den Unterschied zwischen Erfolg und Aufgeben machen“, weiß Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad. Dank seiner bundesweiten Niederlassungen punktet der größte deutsche Personaldienstleister mit einem umfassenden Kontaktnetzwerk zu attraktiven Arbeitgebern in Deutschland, die nach unterschiedlichen Profilen und Qualifikationen suchen.

Langzeitarbeitslosigkeit: Mangel an Aus- und Weiterbildung?

Apropos Qualifikationen: Wenn Sie keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, erhöht das Ihr Risiko, in der Langzeitarbeitslosigkeit zu landen. Fast jeder zweite Arbeitslose fällt in diese Kategorie. Und während die Arbeitslosigkeit insgesamt sinkt, steigt der Anteil dieser Gruppe überproportional. Das belegen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Besonders bei jüngeren Arbeitslosen haben Qualifikations- und Bildungsdefizite einschneidende Auswirkungen: Fast zwei Drittel der unter 25-jährigen Arbeitslosen hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, mehr als ein Fünftel keinen Hauptschulabschluss. Personaldienstleister haben das erkannt und sorgen für umfassende Aus- sowie Weiterbildung ihrer Angestellten in der Arbeitsüberlassung.

Mitarbeiter in einer Schulung, Weiterbildung und Jobs für Langzeitarbeitslose

Fortbildungen und Schulungen sind beim Wiedereinstieg nach der Langzeitarbeitslosigkeit eine gute Option, um alte Qualifikationen aufzufrischen und neue Fähigkeiten zu erlangen.

Jobs für Langzeitarbeitslose: Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit

Weiterentwicklung liegt in der Natur der Zeitarbeit: Durch den Einsatz in unterschiedlichen Kundenbetrieben lernen Mitarbeiter immer wieder neue Aufgabengebiete sowie Unternehmen kennen und passen sich wechselnden Rahmenbedingungen an. Neben diesem „Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit“ entwickelt Randstad individuelle Qualifizierungspläne, die den Weg zu einem Berufs-Zertifikat aufzeigen. Wenn Sie etwa eine Ausbildung zum Lagerassistenten anstreben, können Sie beim „Lernen im Job“-Programm der Randstad Akademie das theoretische Wissen im Kundenunternehmen in die Praxis umsetzen. Zum Abschluss stehen eine schriftliche sowie mündliche Prüfung des TÜV Rheinlands an. „Wenn wir die praktischen Erfahrungen unserer Mitarbeiter zu anerkannten Qualifizierungen machen können, nutzt das allen Beteiligten: die Kundenunternehmen haben besser ausgebildete Talente in ihren Reihen“, weiß Maxi Passos, Senior Consultant Arbeitsmarktprojekte, „und die Mitarbeiter haben bessere Perspektiven im Job.“ Für Letzteres sorgen auch über 300 kostenlose e-Learning-Angebote. Von Rechnungswesen bis Arbeitssicherheit reicht die Palette. Experten sind sich einig: Eine solch solide Aus- und Weiterbildung ist der nachhaltigste Weg für Langzeitarbeitslose zurück auf den Arbeitsmarkt.

 

 

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Zukunftsjob im Betonwerk

Zukunftsjob im Betonwerk

Beton ist ein universell einsetzbarer Baustoff, der im Wesentlichen aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser besteht. Eine einfache Sache – eigentlich. Denn tatsächlich gibt es heute eine Vielzahl von Betonarten für die verschiedensten Einsatzzwecke. Unterschiede machen vor allem die verarbeiteten Gesteinskörnungen und etwaige Zuschlagsstoffe – beide haben maßgeblichen Einfluss auf den fertigen Beton. Der Ort, an dem die verschiedenen Zutaten für den Beton zusammengeführt werden, ist das Betonwerk. Und die Spezialisten, die das Betonwerk steuern und instandhalten, heißen Verfahrensmechaniker Transportbeton (m/w/d). Die gesuchten Experten mischen aber nicht nur den Beton, sondern tragen auch die Verantwortung für die abschließende Beladung der Fahrmischer mit Frischbeton oder Frischmörtel und für die termingerechte Lieferung auf die Baustellen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist für alle interessant, die mit handwerklichem Geschick, Teamfähigkeit, räumlichem Vorstellungsvermögen, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein überzeugen können.

Betonwerk: Quereinsteiger in der Baubranche

Nicht jeder weiß von Anfang an, wo beruflich die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Daher möchte sich so mancher nach einer ersten Ausbildung oder einigen Jahres Berufserfahrung gern noch einmal umorientieren. Was viele nicht wissen: Tatsächlich sind engagierte Quereinsteiger in vielen Branchen gern gesehen. So ist beispielsweise der Seiteneinstieg in die Transportbetonindustrie in der Regel problemlos möglich. Arbeitsplatz ist dann beispielsweise der Leitstand eines Transportbetonwerks. Von hier aus werden die Silos überwacht und die richtige Mischung des Betons gesteuert. Zwischendurch geht es immer mal wieder raus, um die Maschinen zu kontrollieren oder mit einem großen Radlader die benötigten Gesteinskörnungen ins Mischwerk zu transportieren. Dabei kommt es durchaus auch auf Timing und Organisationstalent an, denn die Fahrmischer müssen zeitnah auf der Baustelle sein. Da heißt es, Fahrzeiten zu planen und sicherzustellen, dass exakt der benötigte Beton geliefert wird – ein Job mit viel Verantwortung. Den besten Einstieg in das neue Berufsfeld bietet ein Praktikum in einem der rund 1.800 Transportbetonwerke in Deutschland.  (Advertorial)

Ausbildung, Beruf & Karriere, Bewerbungstipps

Generation Z: Karriere mit Haltung ist wichtig

Generation Z: Karriere mit Haltung ist wichtig

Junge Berufseinsteiger bringen neue Themen an den Arbeitsmarkt. So zählt für die Generation Z bei der Jobsuche vor allem die soziale Einstellung ihres zukünftigen Arbeitgebers.

Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Randstad Employer Brand Studie, die jährliche Trends am Arbeitsmarkt ermittelt. Nach der Studie entscheiden sich 24% der 18- bis 24-Jährigen bei der Bewerbung für ein Unternehmen, das Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernimmt. Die klassischen Auswahlkriterien wie finanzielle Stabilität, Flexibilität und Arbeitsplatzsicherheit spielen bei der Generation Z eine deutlich geringere Rolle als bei früheren Berufseinsteigergenerationen. „Arbeitsplatzsicherheit“ liegt sogar zehn Prozent unter dem demografischen Mittelwert von 58%. Dabei ist die Generation Z aber deutlich erfolgsorientiert. Wenn es um die Möglichkeiten zur Karriereentwicklung geht, ist sie mit 39% Spitzenreiter unter allen befragten Altersgruppen. „Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und technologische Nachhaltigkeit spiegeln sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider und stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen“, so Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad. Folgerichtig haben sich die Prioritäten bei der Arbeitgeberwahl deutlich verschoben. So war die Haltung von Unternehmen zu ökologischen und sozialpolitischen Themen im Jahr 2013 nur für 8% aller Befragten ein entscheidendes Kriterium. Sechs Jahre später halten das immerhin 17% der Befragten für wichtig. (Advertorial)

Ausbildung, Beruf & Karriere, Bewerbungstipps

Foto: Randstad
Weltfrauentag am 8. März

Weltfrauentag am 8. März

Chefetagen werden weiblicher

Die deutsche Wirtschaft hat mehr weibliche Chefs. 61 Frauen arbeiten mittlerweile in den Vorständen der 160 größten börsennotierten Unternehmen. Das sind elf mehr als 2017, hat eine aktuelle Auswertung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma Ernst & Young ergeben. Trotz der steigenden Zahlen sind Frauen in Führungsetagen immer noch eine Seltenheit. Daher ist der Weltfrauentag am 8. März für Arbeitgeber ein guter Zeitpunkt, um den eigenen Umgang mit weiblichen Angestellten in puncto Aufstiegschancen auf den Prüfstand zu stellen.
Denn Unternehmen kommen in Zukunft nicht mehr am Potenzial der weiblichen Beschäftigten vorbei. „Junge Frauen sind gut qualifiziert, leistungsstark und karriereorientiert“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. „Sie stellen über die Hälfte der Hochschulabsolventen und damit die Mehrheit des potenziellen Fach- und Führungskräftenachwuchses.“ Arbeitgeber, die dies erkennen und sich auf die speziellen Bedürfnisse von Frauen einstellen, haben gute Chancen, dem wachsenden Fachkräftemangel zu begegnen. Dazu gehören etwa flexible Arbeitsbedingungen und die Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Petra Timm: „Gute Rahmenbedingungen verbessern sowohl das Image des Unternehmens als auch die Motivation der Mitarbeiter nachhaltig, denn sie können gezielter auf unterschiedliches Arbeitsaufkommen reagieren und Projekte deutlich besser planen.“ Gleichzeitig führen moderne Arbeitsplatzmodelle zu einer messbaren Produktivitätssteigerung.

Ein Feiertag (nicht nur ) für Frauen

Das Datum hat eine lange Tradition und geht auf die Frauenbewegung im 19. Jahrhundert zurück: Am 8. März ist Weltfrauentag. Berlin hat ihn 2019 als erstes Bundesland zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Er wird aber auf der ganzen Welt gefeiert. „Am Frauentag haben Beschäftigte in 26 Ländern arbeitsfrei“, weiß Petra Timm. Beispielsweise in Russland: Dort ist er einer der wichtigsten Termine im Jahr. In einer Mischung aus Valentins- und Muttertag werden in Russland heute nicht nur Ehefrauen und Mütter, sondern auch Arbeitskolleginnen mit Pralinen, Parfüm und Schmuck bedacht.
Wie in Madagaskar und Nepal ist in China der 8. März ein Feiertag nur für Frauen. In chinesischen Staatsbetrieben bekommen sie häufig den halben Tag frei, manchmal verteilen die Unternehmen auch kleine Aufmerksamkeiten.
Und während der Frauentag in Deutschland und Polen mit roten Nelken verbunden wird, verteilen Italiener am 8. März meist gelbe Mimosen an Frauen. Diese gelten seit den Widerstandskämpfen während der Herrschaft der Faschisten als Zeichen für die Befreiung der Frauen von männlicher Unterdrückung.

Zeit für neue Arbeitsmodelle

Er jährt sich in diesem Jahr zum 108. Mal – der Internationale Weltfrauentag am 8. März. Seither hat er an Bedeutung zugenommen, denn in Deutschland sind längst nicht alle Barrieren beseitigt: Frauen fühlen sich im Job oft benachteiligt, verdienen immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen. Und von Altersarmut sind vor allem Frauen bedroht, die sich um die Erziehung der Kinder gekümmert haben. Kein Wunder, dass zum Frauentag immer mehr über alternative und flexible Arbeitsplatzmodelle diskutiert wird.
„Unternehmer, die in ihrer strategischen Planung die Bedürfnisse von Müttern stärker berücksichtigen, können punkten. Im Handwerksbereich ist bereits eine Vielzahl derart familienorientierter Betriebe zu finden“, weiß Petra Timm, Sprecherin beim Personaldienstleister Randstad. Sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitern eröffnen sich gleichermaßen große Chancen, wenn die Arbeitsbedingungen an die Erfordernisse der Beschäftigten angepasst werden.
Diese Flexibilität fällt Unternehmern heute leichter denn je, denn fachlich müssen sich Frauen schon lange nicht mehr hinter ihren männlichen Kollegen verstecken. In einem Berufszweig mit starkem Männer­überschuss können weibliche Beschäftigte mit Kompetenz und Fachwissen überzeugen. Dadurch gelingen Berufsstart oder Wiedereinstieg – auch in einem typischen Männerberuf. (Advertorial)

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Als SHK-Profi zum Badgestalter werden

Als SHK-Profi zum Badgestalter werden

Ausbildung für aufgeweckte Köpfe

Früher hatten die meisten Badezimmer einen rein funktionellen Charakter. Zähneputzen, Duschen, Eincremen – und schon wurde die Nasszelle wieder verlassen. Heute sieht das anders aus: Viele Bäder haben sich zu kleinen Wellness-Oasen mit Erlebniskomponenten entwickelt, in dem die Menschen mehr Zeit als früher verbringen – und davon profitiert auch das Sanitär-Heizungs-Klima-Handwerk.

Weil die Fachbetriebe volle Auftragsbücher haben, wird intensiv nach Auszubildenden gesucht, die sich in der Badgestaltung entfalten möchten. Möglich ist eine handwerklich-technische Lehre zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder eine kaufmännische Ausbildung im Büro. Für aufgeweckte Köpfe gibt es danach unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten – ob zum Meister oder ein kaufmännisches Studium. Wer möchte, kann auch Diplom-Badgestalter (SHK) werden. Für diese Zusatzqualifikation der Handwerkskooperation SHK AG ist Abitur keine Voraussetzung. Zukunftsträchtig ist die Branche allemal. Damit Schüler den Berufsalltag kennenlernen, bevor sie sich zur Ausbildung entscheiden, empfiehlt es sich, ein Praktikum zu machen.

Vom Berufs-Abi zum Badgestalter-Diplom

Kaum ein Beruf bietet so viele abwechslungsreiche Einsatzgebiete wie der des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Einige Unternehmen haben sich zum Beispiel auf Heizungstechnik fokussiert. Dann gibt es Betriebe, die komplexe Klimaanlagen installieren. Und spezialisierte Badgestalter kümmern sich um die professionelle Beratung, Planung und Ausführung des Badezimmers und haben dabei die Anforderungen an Barrierefreiheit im Kopf. Ebenso vielfältig wie die Herausforderungen sind die Ausbildungs- und Aufstiegschancen für Berufseinsteiger, die technisch interessiert sind und sich weiterentwickeln wollen. Der klassische Weg führt über die dreieinhalbjährige Ausbildung. Abiturienten können diese sogar verkürzen und im Anschluss ein technisches Studium oder eine betriebswirtschaftliche Weiterbildung beginnen. „Neu ist, dass Schulabgänger mit mittlerer Reife parallel zur Ausbildung als Anlagenmechaniker ihr Abitur erwerben können“, weiß Dr. Michael Schreiber, Pressesprecher der Handwerkskooperation SHK AG. Entscheidender Vorteil: Sie verdienen bereits Geld, während auf Schul- und Ausbildungsabschluss hingearbeitet wird. Außerdem eröffnen sich damit Hochschulzugänge. Aber auch ohne Abitur können Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik dank zahlreicher Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb kurzer Zeit zur Führungskraft aufsteigen. Dabei hilft beispielsweise die Zusatzqualifikation Diplom-Badgestalter (SHK). In dem berufsbegleitenden Seminar werden Fachleute in puncto Design und Einrichtungsqualität besonders geschult. (Advertorial)

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Foto: Die Badgestalter