Wenn es um eine Ausbildung im IT-Bereich geht, entscheiden sich zwei Drittel der Bewerber für den Fachinformatiker – im Jahr 2018 waren es rund 15.000 Neuzugänge (2017: 13.077).
„Die angehenden Fachinformatiker werden sich nach der neuen Ausbildungsordnung stärker als bisher mit IT-Sicherheit beschäftigen“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland. Denn die rasant wachsende Zahl vernetzter Geräte in der Arbeitswelt geht einher mit steigenden und immer raffinierteren Hackerangriffen auf die IT-Infrastruktur. Genau an dieser Schnittstelle sind Fachinformatiker gefragt.
Das Berufsbild bietet zwei Fachrichtungen:
Fachinformatiker für Systemintegration bauen Server und Netzwerke auf und warten sie. Für die Entwicklung und Programmierung der Software sind Fachinformatiker für Anwendungstechnik zuständig. Die Ausbildung dauert jeweils drei Jahre, danach stehen den IT-Sicherheitsexperten viele Türen offen.

Berufsstart als Fachinformatiker: IT-Systemelektroniker

Streamen, spielen, surfen und die Heizung steuern:
Schnelles Internet zu Hause wird immer wichtiger. Darum kümmern sich IT-Systemelektroniker. Die Fachleute schließen Haushalte an das Glasfasernetz an. Dafür sind sie ganz schön viel unterwegs:
Besonders in ländlichen Gebieten ist der Bedarf an High-Speed-Verbindungen groß. „IT-System-Elektroniker verlegen aber nicht nur Glasfaserkabel, sie sind auch dafür verantwortlich, dass Computer-Netzwerke funktionieren“, weiß Petra Timm. Das können in kleinen Betrieben nur eine Handvoll Rechner sein, in Konzernen sind es jedoch oft Tausende von Computern in verschiedenen Netzwerken, die wiederum miteinander verbunden sind.
Wer sich für die dreijährige Ausbildung interessiert, sollte technisches Verständnis und handwerkliches Geschick mitbringen. Auch kommunikative Fähigkeiten und Englischkenntnisse sind gefragt. Viele Unternehmen freuen sich über Bewerbungen.

Fachinformatiker fürs intelligente Zuhause

Im 30. Jahr seines Bestehens ist das Internet aus dem privaten und beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Damit einher geht der Wunsch, via WLAN auch die Funktionalitäten im eigenen Zuhause steuern zu können. Ob Licht, Heizung, Jalousien oder Elektrogeräte – für die intelligente Vernetzung mit Computer, Tablet oder Smartphone sorgt der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik.
Die steigende Nachfrage nach Smart-Home-Systemen bietet sehr viel Zukunftspotenzial. Auch die Komplexität von Photovoltaik­anlagen macht die Expertise der Fachleute unverzichtbar. Dafür arbeiten sie beispielsweise mit Architekturbüros zusammen oder werden in Fachbetrieben eingesetzt. „Nach der dreieinhalbjährigen Ausbildung stehen Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik viele Türen offen“, weiß Randstad-Sprecherin Petra Timm. Dazu gehören etwa Weiterbildungen zum Elektrotechnikmeister oder Industriemeister. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich.

Hoch im Kurs: IT-Berufe

Die Arbeitsmarktsituation für IT-Spezialisten ist gut wie nie. Laut Dekra-Arbeitsmarkt-Report 2018 haben Berufe im IT-Bereich erstmals den größten Anteil am Stellenmarkt. Das Wachstum der Branche schlägt sich auch im Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten nieder. „Wer eine Begabung für Zahlen und Technik hat, sollte sich unbedingt nach einem passenden Beruf in der IT umsehen“, empfiehlt Petra Timm. „Die Auswahl der Tätigkeiten ist sehr umfangreich.“
Schon im Beruf der Fachinformatiker können Auszubildende zwischen zwei Fachrichtungen wählen: Bei der Anwendungsentwicklung geht es unter anderem darum, Softwarelösungen für Unternehmen zu entwickeln. Bei der Systemintegration lernen Absolventen, ganze IT-Systeme zu planen und zu realisieren.
Viel Abwechslung wartet auch in anderen Berufen: Während sich IT-Systemelektroniker um die Installation von Netzwerken und die Behebung von Systemfehlern kümmern, planen und kalkulieren IT-System- und Informatikkaufleute die passende IT-Lösung.
Was alle Berufe eint: Die Lehrzeit dauert in der Regel drei Jahre. Ausbildungsplätze gibt es in der IT-Branche oder in den IT-Abteilungen von Betrieben aller Wirtschaftszweige. (Advertorial)
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